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  1. 16 points
    und immer noch Bock aufs Schrauben. Heute vor 30ig Jahren, da hat der Bastel angefangen zu Arbeiten und hängt immer noch in der gleichen Firma rum, wer hätte das Gedacht Immer feste "Like" drücken, den Tag heute, den gewinne ich
  2. 13 points
    Oida, Rennfoahn is afoch nur SauGeil!!! Sodann Leute, wie schon die Überschrift verrät, und ein paar wenige Auserwählte als Geheimtipp vorher schon wussten, durfte ich am Wochenende im Zuge der IDM in der Klasse S5 mein Renndebüt geben. Mein allererstes Raceweekend überhaupt, wo es tatsächlich wie bei den Pro’s abgeht. Nennung, Lizenz beantragen, Papier- und techn. Abnahme, freies Training, Qualifying und dann die Rennen. Aber erst mal, wie der ganze Wahnsinn begann. So vor 2,5 Jahren trieb es mich zum ersten Mal auf die Rennstrecke, da aber gleich ordentlich mit Instruktor & Co. Also Kennzeichen ab, 2 Tage nur Spaß gehabt, Leute kennen gelernt die mein Leben beeinflussen und auch verändern sollen, alles natürlich positiv. Nach diversen Events und freiem Fahren kommt dann unwiderruflich auch ab und an der Gedanke, wie wäre das Ganze denn mal nicht nur JustforFun, sondern sich auch mal mit anderen Gaskranken zu messen? Also, einen Termin ausgesucht, und da Schaafheim nun mal am naheliegendsten ist die S5 im Zuge der IDM ins Auge gefasst. Und ab da ging der Wahnsinn eigentlich erst wirklich los. Die Nennung war da noch ziemlich unspektakulär, dennoch begann ab da so ein komisches Gefühl in der Magengegend, was ich bis um Ende am Sonntag nicht mehr loswerden würde, sondern es sich gefühlt Exponentiell mit jedem Schritt steigern würde. Nachdem die Nennung bestätigt ward, ging es ans Lizenz besorgen. Stolz wie Oskar musste ich mir das Ding noch zigmalig ansehen, bevor die letzten Tage vor dem Event begannen. Von da an ging die Gefühlswelt mit mir Achterbahn spielen. So ab Montag vor dem Event paarte sich dieses saugeile Hochgefühl und diesem Kribbeln im Bauch (ja Ihr frisch verliebten, „Schmetterlinge“ bekommt man da auch), mit Zweifeln und einer gehörigen Portion Respekt. Und die Frage kam auf, was mach ich da eigentlich? Wenn ich jetzt den eingeweihten Kollegen melden würde dass es Moped kaputt wäre, würde das ja jeder verstehen. Aber da viel mir ein, das mir das mit einer KTM keiner glauben würde und Rückzug war ja sowieso keine Option. Also Zweifel beiseitegeschoben, aber den Respekt davor behalten. Ach ja, Ziele sollte man sich ja auch setzen. Also mal Ziel Nr1: Das Rennen beenden!! Gott wie langweilig ich weiß, aber das ist nun mal die Grundessenz um ein Rennen zu gewinnen. Da muss aber noch mehr her, also Ziel Nr2: Nicht letzter werden!! OK, so eingestellt kann es ab nach Schaafheim gehen. Bei Ankunft Freitags in Schaafheim lichteten sich die Zweifel komplett, durch die Umgebung von gleichgesinnten Benzinbrüdern und -schwestern, heraus aus dem warmen Nest Zuhause (jeder der Nachts dort war weiß was ich damit meine) konnt ich es kaum noch erwarten. Am Abend noch schnell die Schrauben gesichert, neuen Reifen montiert und schon konnt es von mir aus losgehen. Ah na, da war ja noch Papier- und techn. Abnahme. Papier ward ja einfach, bei der Technischen mussten wir noch kurz nachbessern. Konnte ja nicht ahnen, dass ein lackierter Rahmen wo man die Fahrgestellnummer nicht mehr sieht ein Problem darstellen könnte. Aber mir wurde mit einem verplombten Bändchen inkl. irgendeiner Nummer drauf geholfen und damit mir der heißbegehrte gelbe Aufkleber inkl. fälschungssicherem Gekritzel gewährt. Raceday 1: Jetzt war es soweit, keine Ausflüchte mehr, jetzt musste abgeliefert werden. Nachdem das erste und einzige freie Training in der S5 erst kurz vor 10 war, war wenigstens ordentlich Zeit zu frühstücken, seine Knochen und Ausrüstung in der Sonne etwas zu wärmen, bevor das Moped in den Vorstart bewegt wurde. 10 Minuten bevor ich dann schon fertig aber dennoch naßgeschwitzt (die Temperatur war es aber nicht!!) auf dem Moped saß gingen mir Gedanken durch den Kopf, die schwer zu beschreiben sind, von der Friedenstaube bis zum Weltuntergang war da alles dabei. Ich besann mich aber auf das Wesentliche, es war ja nur ein Training, da ging es ja noch um nix. Also nach vorne in den Vorstart gerollt und mal schön als Letzter rausgefahren um den andern ned zu viel im Weg rumzustehen. OK, würde ich sowieso aber man kann es ja versuchen. Schaafheim kenne ich ja grundsätzlich, aber der Offroad dort ward neu für mich. Also mal die erste Runde langsam durchgerollt um das Ganze mal zu erkunden. Dann mal versucht in der 2. Runde etwas mehr Gas zu geben, und ab da ging das Gerutsche los. Vorne wie Hinten bei gefühlter 0-Schräglage kam in den Kurven kein Gefühl auf wo ich mich wohl gefühlt hätte. Und während ich vor mich hinrutschte wurde ich überholt und überholt. Da stellt man sich mal die Frage, wie machen die das nur?? Ich rutsche wie Sau und die überholen mich Innen? Tja, die Antwort ist so einfach wie simpel, zu langsam somit keine Temperatur in den Reifen, als auch viel zu weit ab von der Ideallinie. Die geflickten Asphaltteile Außen waren echt nicht schön bei den arktischen Temperaturen zu fahren. Na wenigstens gewöhnte ich mich halbwegs schnell an den Offroad-Teil, der so wie er gestaltet war auch richtig Laune gemacht hat. Training beendet und ab da kam der Gedanke des Rennfahrens zum ersten Mal so richtig zum Vorschein bei mir. Wie war meine Zeit?? Die Ernüchterung kam auch hier. Letzter, irgendwas um die 25 Sekunden hinter dem Ersten. Also klare Zielsetzung, eine Steigerung muss her und damit voll motoviert ab ins Qualifying. Da ging es von Anfang an besser, die Sonne hatte dem kalten Asphalt der mich so gar nicht mochte den Stinkefinger gezeigt und etwas Temperatur reingebracht + der Ansage weiter innen zu fahren und so klappte das Ganze schon erheblich besser. Ich fühlte mich Grundsätzlich wohl und nur noch mit einem kleinen Hindernis im Kopf, bloß keinem Schnelleren im Weg stehen. Da ich aber nach einer Weile bemerkte das dies auch nicht der Sinn der Sache sein kann, versuchte ich nun einen zu finden der mich nicht nur herbrennt, sondern nur leicht auf mich aufholt, lasse den mal vorbei und hänge mich dran. Ab da war mir auch egal was hinter mir los ist, was meinem Fahrgefühl und Rhythmus erheblich zu Gute kam. So konnte ich leider nur noch 1 -2 Runden abspulen und schon war die Show wieder vorbei. Also rausgefahren und sofort unsern TeamManager gefragt wo ich den wäre. Er versuchte mir mit sanften Worten ganz schonend beizubringen, dass ich wieder Letzter wäre. Ich ward enttäuscht. Aber dann kam das Hoch nach dem kurzen Fall, ein Aufschrei von Ihm, „He, moment mal, Du bist gar nicht mehr letzter, Du hast in der letzten Runde noch einen hinnbrennt und bist jetzt auf 33 (Anmerkung: von 36)!!“. Das Grinsen was mir dieser Aufschrei bereitete kann der beste Chirurg in Hollywood nicht zaubern, ich fühlte mich wie wenn ich grad die Pole gholt hätte!! Und dann kam die Zeit vor dem Rennen. Zum Glück kamen Bekannte von mir im Fahrerlager vorbei und lenkten mich gut ab, sodass gar ned viel Zeit blieb um zu Aufgeregt und Nervös zu werden. Aber bei aller gespielten Coolness, a halbe Stunde vor Beginn rutscht dir as Herz in die Hosn und der Fall beschleunigt des Ding auf an Puls von 180. Mit gehörigem Respekt, Erregtheit, Grinsen & Co also das Moped in den Vorstart geschoben. Die netten Damen von der Organisation habe mir dann meinen Parkplatz zeigt, da viel mir wieder auf wo ich wirklich steh, hinten. Nüchtern betrachtete war es aber das beste was mir passieren konnte, denn da hinten hält sich das Gedrängel am Start erheblich in Grenzen verglichen mit dem Mittelfeld. Bevor es los ging sich dann noch mit den Kollegen ringsum abgeklatscht, auch ein sehr beruhigendes Gefühl, alle wollen wir ja am Abend gemeinsam unseren Hopfentee genießen. Gentleman, starten Sie Ihre Motoren!! Jetzt ging es wirklich los, in Gruppen wurden wir nun auf die Strecke gelassen und mir wurde dieses kleine blaue U gezeigt was ich fast nicht erkennen konnte wo ich mich aufstellen sollte. Da wir ja die letzte Startreihe bildeten war das vorne gezeigte 1 Min Schild vermutlich schon länger da, den es dauerte gefühlt wenige Sekunden bevor die ersten Vorne auf die Strecke gelassen wurden, aber Zeit ist in so einem Moment nach Einstein relativ. Der Fahnenmann schwenkte das Ding von Reihe zu Reihe und ich musste mir vor Aufregung einfach und simple Dinge wie Kupplung und Gas extra ins Gedächtnis rufen, um die Mopetten bei meinem Einsatz dann auch in Bewegung setzen zu können. Als nun endlich die Fahne vor mir dann fiel, schaffte ich dies glücklicherweise auch ohne Abwürgen. Die Aufwärmrunde verlief dann sogar halbwegs entspannt, fast etwas zu entspannt denn ich hab da gleich mal etwas den Anschluss verloren. Auweh, wie soll das im Rennen werden. Es ging sich aber schön aus und ich konnte sogar noch 2-3 prophylaktische Bremser vor der endgültigen Aufstellung an meinem Platz machen. Und ab da gingen mir Dinge durch den Kopf, an die ich mich gar nicht mehr so genau erinnern kann. Selten so viele Hirnströme gemeinsam in so kurzer Zeit gehabt. Und dann ging es ja schon los. Vorne wurde die Ampel Rot und ich schaffte es gerade noch dem Motor etwas Drehzahl zu verpassen bevor es Dunkel wurde. Der Kollege neben mir beschrieb dies sehr treffend: „Ich dachte mir schon Du fährst gemütlich auf eine Tour los so wie Du am Moped gesessen bist“! Und es schien vermutlich echt so nach Außen, ich saß auf dem Ding wie auf einem Chopper, aber um ehrlich zu sein nur weil mir die Situation komplett neu war und ich meine Gedanken nicht richtig ordnen konnte. Aber das Ausgehen der Ampel hat dann alles schlagartig verändert. Klar, der Start war rum und ich fuhr mit etwas Respektabstand in die erste Kurve dem Feld hinterher. Aber von da an war mein Kopf klar wie ein stiller Gebirgssee, und ich war in Kurve 2-3 am Feld wieder dran. Ich sah sogar Möglichkeiten wo reinzustechen und Plätze gut zu machen, aber mein Ziel Nr. 1 als auch die bereits gestürzten Kollegen neben der Strecke bis dahin liesen mich Ruhe walten und keine halsbrecherische Aktionen starten. In der 2. Runde konnte ich dann auch das erzielen, warum man sich überhaupt in so ein Rennen stürzt, ich legte mir den Vordermann sauber vor der Spitzkehre im Offroad zurecht, lies ihn Innen schön langsam rein und überholte einfach mit Schwung außen beschleunigend auf den ersten Sprung zufahrend. Dieses Gefühl, jemandem auf der Strecke sauber und fair zu überholen war einfach genial. Aber he, da kurz vorne war ja schon der Nächste!! Also Körperspannung rein und Attacke, den krieg ich doch auch noch. Am Ende der Runde, also besser gesagt am Ende vom Asphaltteil, war ich dann auch schon schön dran, aber der Kolleg und gleichzeitig TeamMember hatte da im Offroad wohl mehr drauf als ich, er konnte sich einen kleinen Abstand holen, welchen ich am Asphalt wieder wegmachen konnte. Das Spiel ging dann noch wenige Runden so, bis sich bei mir Ernüchterung breit machte, ich konnte nicht mehr!! Nach gesamt ca. 5 Runden war bei mir die Luft sowas von raus, das ich schon froh war mich überhaupt noch am Moped halten zu können, wo gibt’s denn sowas?? Von Körperspannung keine Spur mehr. Also im Gedanken mal kleinere Brötchen backen, jetzt zählt nur noch ankommen. Der fehlenden Kraft und Ausdauer musste ich dennoch Tribut zahlen, in der vorletzten Runde musste ich dann doch noch kurz in der letzten Links im Offroad zu Boden. Jetzt war alles egal, schnell auf und das Ding irgendwie zu Ende bringen war die Devise. Ich blieb dran, denn der Trieb die Schwarz/Weiße Fahne zu sehen war einfach zu groß, ich wollte, musste ankommen, egal wie. Und dann kam der Moment, Adrenalin und Endorphin schüttelten sich die Hände als ich über den Zielstrich fuhr. Dieser Moment ist einfach nur unbeschreiblich!! Ich fuhr nicht um den Sieg, ich fuhr nicht um die Top10, ich fuhr nur für mich und dem Gefühl es geschafft zu haben und das hatte Ich!! Unsern TeamManager erwartete uns standesgemäß mit gekühlter Hopfenschale in der Hand an der Ausfahrt und ich war einer der glücklichsten Menschen auf Erden in diesem Moment. Der Adrenalin&Endorphin Cocktail lies mich reden wie ein Wasserfall, ich weiß aber glücklicherweise nicht mehr welche geistigen Ergüsse mein Umfeld in dem Moment ertragen musste. Raceday 2: Abgebrüht mit der Erfahrung vom 1. Tag konnte es nun weiter gehen. Als erste Entscheidung stand an, Körner sparen. Da das WarmUp wieder zu etwas kälteren Temperaturen ward und mein Energiehaushalt generell nicht der Beste war wie ich am Vortag merkte, entschied ich mich dazu Es nicht zu fahren. Somit ein relaxter Tag bis zum Rennbeginn. An dem Tag kam dann auch meine Familie zu Besuch, was dem ganzen noch die Krone an Glückseligkeit aufsetzte. Vor dem Start jetzt schon von Routine zu sprechen wäre schamlos übertrieben, aber hey, es war zumindest nicht mehr alles neu. Also Moped in den Vorstart, mit den Kollegen wieder abgeklatscht und etwas gescherzt, der Frau und den Kids noch stolz wie ein Löwe zugewinkt und dann wieder ab auf die Strecke. Die Pumpe&Co liesen sich aber nicht beirren trotz erster Erfahrung, alles lief auf Hochtouren um einen unglaublichen Mix aus Aufregung, Spannung und Erregung zu erzeugen. Also wieder ab in die Aufwärmrunde, sich die Veränderungen im Offroad merken (das Ding lebt!!) und ab auf die Startposition. Trotz der extremen Anhäufung verschiedener Gefühle und Gedanken gelang es mir dennoch besser als am Vortag, ab der geschwenkten roten Flagge vorne eine Haltung am Moped einzunehmen die dem Start eines SuperMotoRennens würdig ist. Ampel ging an, ich lass mal die Dehzahl kommen und los. Erneut Ernüchterung, bin zwar besser weggekommen als im 1. Rennen, aber dennoch wieder letzter, wenn auch zumindest ohne Abstand. Notizzettel im Hirn: Starten üben! Aber da kommt schon der nächste geile Gedanke, hey, da sind ja Lücken wo man reinfahren kann wen man an der Meute dran ist. Nur wusste der vor mir das auch und hat gleich mal absolut fair zugemacht, also nix mit am Start überholen. Aber nachlassen gab es jetzt nicht mehr, jetzt wird sich nach vorne gekämpft!! Was mir in der ersten Runde auch gelang und ich konnte gleich mal 2 überholen. Da war es wieder, dieses unbeschreibliche Hoch in mir. Und da geht es schon wieder weiter, da vorne steht schon der Nächste an. Also wieder ransaugen und schauen wo man überholen kann. Nun ist es aber so in Schaafheim, das man jemanden der ca. gleich schnell ist eigentlich gar nicht überholen kann, Nuancen nur in gewissen Bereichen schneller zu sein und in anderen dafür langsamer reicht da einfach nicht + der Erkenntniss von Vortag nichts in Reserve zu haben. Sprich, nach ein paar Runden war wieder die Luft raus und es ging quasi nimma viel, Anschluss an den TeamMember wurde wieder ganz schnell verloren. Somit neue Devise, mit laschem Körper das Ding um die Runden bringen und versuchen die bereits Überholten irgendwie hinter sich zu halten. Dies gelang dann auch, aber leider aus einem unschönen Grund, vor dem letzten Sprung wurden die gelben und roten Fahnen geschwenkt, Rennabbruch. Ich hoffe der Kollege der sich dort am Sprung hingelegt hat ist auf dem Weg der Besserung. So wünscht man sich nicht ein Rennen zu beenden. Mit gemischten Gefühlen dann rausgefahren und das verdiente Bier vom TeamManager in Empfang genommen. Ich weiß das war mal etwas länger. Für die die nicht das ganze lesen wollen: Oida, Rennfoahn is afoch nur SauGeil!!! Greets, Grü
  3. 12 points
  4. 11 points
    Nach dem langen Geisteserguß, nun einmal reiner Hondaporn.......
  5. 11 points
    Hallo zusammen, von meiner Seite gibt's auch mal wieder ein paar Neuigkeiten: Nach Rücksprache mit der Pulverbeschichtungsfirma wurde der Rahmen anstandslos und kostenlos nochmals neu Beschichet. Vielen Dank hier an die Beschichtungsfirma. Demzufolge mussten natürlich auch alle Teile wieder demontiert und für einige Wochen eingelagert werden. Nachdem ich den Rahmen zurückbekommen hatte, habe ich auch direkt wieder mit dem "zweiten" Neuaufbau beginnen. Diesmal auch vollkommen problemlos. Da ich die meisten Baugruppen in relativ großen Stücken demontieren konnte, hat sich der Aufwand dann auch in Grenzen gehalten. Man beachte mal nicht die Unordnung im Hintergrund ;-) Die Vergaser-Überlaufschläuche wurden durch farblich passende rote Silikonschläuche ersetzt und sauber verlegt: Ebenso wurde der Schalthebel auf die Schaltautomatfunktion von FP-Engineering umgebaut. Mit passendem Steuergerät sollte das dann problemlos laufen. Die überarbeiteten und neu lackierten Rahmenschoner wurden an den ein oder anderen Stellen nochmal etwas nachgearbeitet und mit gedrehten Abstandshülsen und speziell gefertigten Scheiben aus VA an den Rahmen montiert. Hintergrund davon war, dass ich nicht wollte, dass die CFK Rahmenschoner direkt am Rahmen anliegen wo sie nicht anliegen sollten... Hier im montierten Zustand. Der Abstandshalter für den Bremshebel musste auch etwas modifiziert werden, da er sonst mit dem Rahmenschoner in Konflikt gekommen wäre. Anschließend wurde der Krümmer noch etwas überarbeitet, alle Verbindungen wurden gängig gemacht und die Aufnahmen am Zylinderkopf noch etwas stromungsgünstig angepasst. Leider hatte der Vorbesitzer eine zu lange Schraube an der Heckrahmenbefestigung verwendet und damit ein Loch in den schönen Ttankrümmer gedrückt. Das Loch wurde nun wieder zugeschweißt. Anschließend wurde der Krümmer und Endtopf montiert. Da die Auspuffanlage ursprünglich nicht fpr das 07er Model vorgesehen war und hier die Heckrahmenbefestigung etwas anders ist, musste die Befestigung angepasst werden. Der Gummipuffer in der Linken Auspuffaufnahme wurde erneurt und eine passende Abstandshülse fefertigt. Für den rechten Auspuffhalter habe ich noch eine passende Gummibuchse gefunden, die problemlos gepasst hat. So kann die Auspuffanlage leicht an der Befestigung schwingen. Kann bestimmt nicht schaden.... Anschließend habe ich noch den Überlaufbehlter montiertund die Schläuche angeschlossen: Hier ein Bild mit teilweise montierter Verkleidung: Nach dem Befüllen mit allen Flüssigkeiten konnte sicherstellen des Öldrucks, konnte ich dann auch, unter Herzklopfen, auf den Startknopf drücken. Mir sind einige Steine vom Herzen gefallen als der Motor fast sofort problemlos lief. Aktuell sind die Kühlerverkleidungen noch nicht montiert. Leider passt hier der Lochabstand nicht zu meinem Kühler und ich muss mir hier erst noch ein paar Adapter bauen. Für den Kennzeichenträger, Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung muss ich mir auch noch etwas überlegen. Des weiteren muss ich mir noch was für die Lambdamessung bei der Abstimmung überlegen. Gruß Öhli
  6. 11 points
    Soooooooooooo! Während ich auf den kleinen Deckel wartete musste ich ja irgendwie meine Energie kanalisieren. Also Entsilberung des Abendlandes starten. Man huldige der Titanschraube Kurzer Spoiler: das Zeug hab ich lackiert mit Nigrin Spraydose mattschwarz von Amazon. Aber kratzfest is das Zeugs nicht, ganz normal 1k Lack ohne besonders tolle Eigenschaften. Dafür ist der Sprühkopf bei dem Ding echt geil. Nur mal so am Rande. Jor denn kam dann die Tage der Deckel, ich hatte erst gestern Zeit und schnitzelte vor Freude schon vor mich hin. Aber Kackwurst wie es ja is manchmal liefs nicht rund. Der Motor spuckte tropfenweise Öl und zwar hier: Da hatte ich nen Drichtring vergessen. Ich Dussel... is nun aber drin. Zudem rutschte die Kupplung und die Pumpe hatte ab einem bestimmten Weg nen Druckpunkt wie ne Hauswand. Alles etwas nebulös. Ich wollte unbedingt vermeiden wieder Öl und Wasser runter zu holen, aber es war alles fürn Arsch so. Also nochmal die Kupplung angesehen und wat is? Kriege eine Schraube nicht mehr rein (m5), frage mich wieso, hole den Gewindeschneider, der bringt auch keine Wende... naja und denn, guckste selber: Zieh ich n fetten Helocoil aus einem Steg. Saubere Sache. Was man nicht alles findet... Aus der Ölpumpe habe ich letztens auch schon Draht gezogen. Jetzt weiß ich auch wo der wohl herkommen könnte! Naja, ich habs auf m6 aufgeschnitten. Soll mich mal lecken das Ding, pöh. Dann aber zum Punkt. Wieso rutscht die Kupplung? 8 Reibscheiben drin, 7 Aluscheiben, passt also. Sehen auch neuwertig aus. Kerl... watn Kack... Wie man auf obigem Bild sehen kann stehen die Flügel der Befestigungsmutter noch nach aussen ab. Und das fand die Kupplung scheisse. Denn dann gehen die Federn nicht vorbei, machen keinen Druck auf die Druckplatte und die Kupplung rutscht. Dabei habe ich noch die Federn ausgemessen, weil die Konstruktion mit den KTM Schrauben sehr spanisch anmutete. Feder, Unterlegscheibe, Alubuchse mit Innenführung, dann KTM Schraube. Verdächtig. Federmaß war dann 37mm, die OEM Federn haben 38,x. Weißte Bescheid. Laut Explosionszeichnung gehören dann da auch keine U-Scheiben unter irgendwelche komischen Alubuchsen mit Führung. Sondern laut Andre Raab nur Schraube, U Scheibe (plan), feddich. Wenn man jetzt die Alubuchse mit der Führung in die Kupplung setzt, dann (so vermute ich jetzt mal) liegt dieses Ding beim Anschrauben auf dem jeweiligen Steg irgendwann auf. Also weniger Federspannung als Serie, deswegen noch ne Aluscheibe um die fehlende Federlänge auszugleichen...?! Raus, raus, alles raus, wech damit. Zum Glück hab ich noch U-Scheiben gefunden. 2 aus Titan Das wars eigentlich was bella wollte. Mehr Opfergaben. Frisch zusammen gebaut war dann auch die Kupplungspumpe wieder glücklich. Denn der Hauswand-Druckpunkt kam daher, dass die Druckstange nicht genügend gegendruck durch die Druckplatte bekam und deswegen der Kolben im Nehmerzylinder an einem Anschlag anlag. Jetzt gehts ordentlich und ich durfte mal raus schieben Bisschen was auf die Augen gefällig? Fast noch vergessen Kühlwasser wieder aufzufüllen, puh... Aber dann! Vaddi is glücklich Danke an Carlo und an Andre Raab, der mir echt häufig geholfen hat. Auch wenns mal mit Dritten wie dem Kopfinstandsetzer oder Lieferzeit aus Italia schwierig wurde hat er sich bemüht. Danke an Metal wie immer, ohne dich wäre die Kiste schon einer Streitaxt zum Opfer gefallen. Reingehauen Männer!
  7. 11 points
    Also, nachdem hier 2,5 Jahre nichts passiert ist, wird es mal wieder Zeit, was italienisches zu verfassen. Gestern wurde ich intim und holte meine neue 2013er SMX ab. Verkauft wurde das Ding mit einem unbekannten Defekt, angeblich Zündaussetzer und irgendwas klapperte im Motor. Hab sie dann ohne Motor anwerfen eingepackt und bin dann heute morgen auf eine weitere Reise gegangen. 2:20h später traf ich im sonnigen Bedburg-Hau ein, Supermotostore headquarter Tschörmäny. Warum das so schnell ging? Düsenantrieb! Schnell zusammengesteckt, damit man sie danach wieder auseinander bauen konnte. In Andres Halle musste ich erst Wachhund Tino eine kahle Stelle ins Fell streicheln, der ist aber auch putzelig! Zunächst schmiss Andre den Tester an (klasse Erfindung sowas!), aber hiernach gabs keine offensichtlichen Fehlermeldungen oder erkennbare Defekte. Auszuschließen waren also Batterie, Injektor, Zündkerze und weiteres. Wir ließen das Ding dann laufen und es gab hörbare Klappergeräusche von sich. Andre meinte auch vorab schon, dass zu wenig Kompression vorhanden war. Mir schwante Böses... aber half ja nix, also baute ich alles ab und runter und wir zogen den Kopf. Das Ergebnis: 2 Ventilfedern gebrochen, eine Ventilführung gebrochen und die dazugehörige Schaftdichtung wurde vom Motor durchgekaut und ausgehustet. Der Kolben ist ok, ebenfalls scheint der Rest gepflegt zu sein. Der Kopf geht nun zur Instandsetzung, denn vor Ort war der Tausch der Ventilführung nicht möglich. Federn und andere Bauteile wären auf Lager gewesen. Irgendwie hat der sowieso den ganzen Kram einfach aus diversen Kisten gezogen, wenn ich danach gefragt habe. Hab mich dann entschieden, die neue Bestie ohne Köpfchen mit nach Hause zu nehmen. Muss noch die verbaute Federbeinfeder an den Verkäufer zurück senden und will noch n bisschen was ordentlich schrauben. Hab ja zufällig noch schwarzes Plastik im Regal... seit 3 Jahren... Die Kiste hat allerdings 106 BH drauf, ca. 80 davon hat sie Morten Hagemann in der S1 geknechtet, die restlichen der jetzige Vorbesitzer. Vielleicht bekomme ich den Kopf in ca. 2 Wochen zurück und dann wird zusammen gebaut. Ich freu mich! Macht ansonsten n tollen Eindruck und bedarf nur wenig intensiver Pflege Auf ein schönes Abenteuer!
  8. 11 points
  9. 11 points
    Hallo zusammen, Marc-R. kann im Moment keine öffentliche Stellungnahme abgeben. Team Degasoline Motorsport hat nach dem Rennen Protest eingereicht, der Fall wurde bis Abends untersucht von 2 Kommisionen: 1. der FMI (Fed. Moto... Italia) Ital. Verband als Ausrichter des Rennens) und 2. der FIM (Fed. Moto.. International) bzw. FIM-Europe (als hächster Verband und Motorsportliche Behörde). Beide sind unabhängig von einander zum Entschluss gekommen dass Marc-R. sein(e) Überholmanöver gegen PK im Rahmen des Regelwerk und zulässigen liegen, dabei wurde dass vollständige Vidematerial (auch von beiden Onboard Kameras von Marc-R.), die Fernsehbilder vom bProm und die Kameras der Streckensicherung gesichtet und bewertet. Da der Protest von Degasoline abgewiesen wurde wollen Sie möglicherweise vor Sportgericht prüfen lassen... Warum wurde der Protest abgewiesen: Weil PK in der entscheidenden Szene weiter links gefahren ist wie normal und zuvor, Marc-R. ist flacher und schneller über den Sprung - hat direkt hinter der Kante aufgesetzt und durchbeschleunigt (also mehr Geschwindigkeit aufgebaut) und gleich auf der 'Normalen Spur' zum inneren Anlieger gegangen, beide Kommisionen beurteilten die Situation als Überholvorgang - im letzten Moment hat PK dann wieder nach innen gezogen was letztendlich die Kollision verursacht hat, Marc-R. konnte auch nichtmehr ausweichen (hatte Geschwindigkeitsüberschuss...). Das hier geschriebene ist die Kurzversion, im Bericht werden die Videobilder auch hinblicklich zuvor gefahren Linien und Geschwindigkeiten bewertet - aber das würde den Rahmen hier sprengen! Aufgrund Ihrer Enttäuschung hat Degasoline ein Video mit einer angeblichen Kriegserklärung veröffentlicht - das entbehrt jeglicher Grundlage und ist natürlich von Ihnen im Alleingang so ins Netz gestellt worden, dabei werden auch viele Rechte verletzt (z.B. wenn ein Name verwendet wird im Zusammenhang mit einer Kriegserklärung - dieser aber niemals sowas ausgesprochen hat, dazu keine Einwilligung eingeholt wurde oder sonst irgendwas, klar daß hier nun auch von verschiedenen Stellen geprüft wird..) Das dieses 'declares war' Video Natürlich eine Parteiische Sichtweise zeigt und so geschnitten wurde dass nur die knappen Überholmanöver von Marc-R. gezeigt werden, nicht aber die Unsportlichkeiten von PK (Fußtritte richtung Gegner, Strecke verlassen und beim zurückkommen andere Fahrer gefährden, usw. - diese Szenen sind fein und sauber rausgeschnitten. Alleine dass (50Sec.) Video: Schmidt vs. Keijmar 'What a battle...' zeigt schon die erstene Szenen, dass vollständige Videomaterial belastet den Protestführer (und nicht den zuerst beschuldigten...). Allerdings ist ja schon länger bekannt z.B. aus der IDM wo PK seinen Teamkollegen (ich glaube damals Volz) aus der Bahn gedrückt hat - der so die Kollision vermieden hat - und anschl. PK einen Protest gegen Volz 'wegen verlassen der Strecke' gemacht hat. Es ist Schade dass PK sich verletzt hat - aber einen Spurwechsel im letzten Moment - wenn der gegner innen ansetzt -damit ist gem. den Marshall's überwiegend selbst schuld. Die Situation ein paar Wochen zuvor bei der Ital. Meisterschaft zuvor war im übrigen eine ganz andere: Marc-R. fuhr normal im Anlieger, PK wollte von innen quer durch kreuzen (ohne Anlieger zu nehmen) dabei ist ihm Vorderrad weggerutscht und er ist / wäre auch gestürzt ohne dass Marc-R. da gewesen wäre, Marc-R. wurde quasi von seinem stürzenden Bike getroffen... An dieser Stelle kann mann nicht ohne Anlieger schnell die Fahrtrichtung nach rechts wechseln. Marc-R. kann die Situationen gut einschätzen und setzt seine Angriffe sauber (manchmal hart - aber das ist auf diesem Level Normal) und präzise. Er ist noch nie mit Absicht in einen Gegner reingefahren - dazu steht zuviel auf dem Spiel, Gruß Reiner
  10. 11 points
    Na dass hing mal schnell ins Powerwheelie Forum... Ben hat mein Facebook Eintrag bereits hier rein gezogen, Danke... Also: SWM hat natürlich ein Teil seiner Gene aus (noch guten) Husky-Zeit - keine Frage (ich meine vor BMW sich eingemischt hat oder neuer Inhaber die in Indien produzierte Zweitmarke eine weiße KTM / Husqvarna waren... ) Aber es ist dort (ehemalige Werkshallen von Husvarna) sehr viel passiert, z.B. moderne Einspritzung, SWM schafft mit den Straßensupermoto's die neue Euro 4 Norm... Auch wurden ehemalige Schwachstellen bzw. heutigem Anspruch nicht mehr genügende Bauteile (Lenkkopf / Gabel / Zündung / ... ) überarbeutet bzw. durch andere / bessere Komponenten ersetzt. Die Maschine die auf dem Foto mit mir seht ist eine 450'er bei der ich zuletzt verschiedene Kolben und Zündungen sowie Drosselklappenkörper getestet habe, auch haben wir bereits verschiden Umlenksysteme (Rear Suspension) getestet... Mehr darf ich aber nicht verraten... Aber ich kann verbindlich sagen dass die Straßenmodelle die 2017 auf den Markt sind (übrigens mit ABS) für Normalsterbliche Supermoto Fahrer ein Top Preis-Leistung Verhältniss bieten, dass was ich gerade noch ausarbeite ist ein Vorserien Modell die möglicherweise als 2018'er Jahrgang auch als Racingvariante mit 450 und 500 ccm zu kaufen geben wird, für euch eine Alternative (mehr) - und sicher gut für den Sport mit einem engagierten Hersteller mehr... ODER???
  11. 10 points
    So Freunde des Quertreibens, lange habe ich mich geziert und nun, zum neuen Jahr endlich die Motivation gefunden Euch mein aktuelles Gefährt vorzustellen. Ich möchte dieses Mal keinen ausführlichen Aufbaufred machen wie bei der Alten, nur so ein wenig dokumentieren/teilen/angeben halt. Ein wenig "Vorgeplänkel": Wir schreiben den Sommer 2017, ich hatte gerade meine 16'er Husky FS verkauft (der fleißige Leser meines Blogs...ähhh: Freds weiß, dass ich versuchte auf KTHusky umzusteigen, dies aber aus lauter Honda-Sucht nicht schaffte und mich zurück auf den Sattel meiner ehrwürdigen 13'er CRF schwang) und freute mich des Lebens, wieder auf der gewohnten und geliebten Honda zu sitzen. Im Hinterkopf baute sich aber so ein Gefühl auf, dass irgendwann etwas Neues kommen müsste: Ich ging demnächst in meine 4. Saison mit dem Bike, sie hatte davor bereits 2 als Crosser in Kalifornien hinter sich und trotz erfolgter Motorrevision vor (zu dem Zeitpunkt) ca. 30 Betriebsstunden wüsste ich nicht ob ich noch in eine zweite investieren wollte. FastForward..... Meine 18'er Saison fing spät an, wurde dabei aber ungewohnt intensiv: Harzring, Ottobiano, Harzring FC-Lauf, Hiemer-Training Rathenow, nochmal Rathenow und Emmen innerhalb von knapp 3,5 Monaten.....ich weiss: für die "jeden Samstag Walle"-Jünger lächerlich aber für mich alterndes Nordlicht schon eine ungewohnte Häufigkeit. Ich steuerte dieses Jahr tatsächlich auf die Erfüllung meines jährlichen Saisonvorhabens von 20 Betriebsstunden zu. Nach dem Urlaub noch das DRZ-Training auf dem HR mitgenommen, rechnete ich hoch: "100 Meilen + Super 6....21-22BH's werden das!!" . Mit irgendwas zwischen 130-135 Betriebsstunden auf der Uhr KANN man auch schon über die nächste Revision nachdenken, vllt. gingen noch 10-20BH's aber was dann? Doch revidieren? Mit der neuen CRF hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon einige Berührungspunkte, nicht zuletzt am FC-Lauf im Juni, bei dem ich kurz mit MRS und Reiner Senior schnacken konnte und ein bisschen die L30 Kiste bewundern durfte. Nein: eigentlich war mir zu dem Zeitpunkt bereits klar, dass ich die Neue haben wollen würde. Zuerst noch der "vernünftige Plan": altes Bike verkaufen, neues her...ist dies dann schnell den Emo's zum Opfer gefallen und ich beschloss noch in dieser Saison eine zu kaufen um sie nach Möglichkeit bereits zu testen. Vllt. schockt mich das Ganze ja doch nicht und so könnte ich sie im Frühjahrsmarkt wieder verlustfrei (oder mit nur wenig) veräussern und hätte dann wieder die Alte als Notlösung (ja nee, is' klaar). Also durchstöberte ich den Markt der, wahrscheinlich aufgrund des überarbeiteten 19'er Modelles, überraschend "aufgelockert" schien. Dies kam mir entgegen, denn obwohl die 19'er doch gut aufgerüstet scheint, ist es mir zu wenig, als dass es mir den Aufpreis wert gewesen wäre. Eine gepflegte 17' oder besser: 18'er reicht mir. Wichtig war mir dieses Mal, dass es eine gepflegte Kiste ist, mit maximal ~40 Betriebsstunden, denn eine nah liegende Revision kostet mehr als die Mehrkosten beim Kauf einer Maschine mit wenig Stunden. Mitte September fiel mir diese Kiste dann vor die Füße: Modell 18', 15 Betriebsstunden auf der Uhr, Preis: im Rahmen, Standort: Plön (~70Km nördlich von HH)......."könnte man sich ja mal anschauen gehen" .....der Rest war Geschichte!! Am Sonntag angeschaut, mir 2 Tage Bedenkzeit genommen, Montagmorgen allerdings bereits zugesagt am Mittwoch abgeholt. Kurz zur Geschichte des Bikes: Von Papa für den Sohne im April 2018 vom Händler neu gekauft, vom Junior schon ordentlich 'rangenommen worden (fuhr Nordcup-Rennen, 10Km von der recht sandigen MX-Strecke Tensfeld, 20 nach Malente), hatte dieser nach der halben Saison keine Lust mehr auf 450'er und möchte eine Straßenkiste haben und lieber Papa's ältere 250'er zum Crossen nutzen. Der Vater ein netter Geselle mit Anfang 50, Häusschen und Hof, seine Mama wohnt ein Gehöft vorher...alles in allem kein Mensch der es aus irgendeinem Grund nötig hätte mit etwas zu beschei***. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am wichtigsten ist sich den Verkäufer genau anzusehen (natürlich auch das Bike )und zu entscheiden ob's ein guter Kauf ist. Das Bike kann man "schön kaschieren", wenn der Verkäufer aber eine ehrliche Haut ist, dann wird er dies nicht nötig haben. So auch dieser Geselle: Keine Floskel von den berühmten Feldwegen auf denen 90% aller Crosser zu fahren scheinen Nein: Hier wurde ernsthaft gecrosst, auf Nordcup-Niveau, das wurde auch stolz so kommuniziert. Allerdings nur 15 Betriebsstunden lang (auf dem Zähler stehen 11 aber diesen hat er eben erst nach ca. 4 Std. montiert), regelmäßig nach 6 Stunden Öl gewechselt, nach jedem Fahren Lufi gereinigt. Das Bike machte auch, bis auf den zerkratzen Kupplungsdeckel und einen Mini-Riss in der Sitzbank einen absolut neuwertigen Eindruck. Ja so stand ich dann 3 Tage vor den 100 Meilen wieder mit 2 Bikes in der Garage, befingerte und maß an der Neuen umher, war noch gefangen zwischen "finde ich Porno" und "HILFE, wieder etwas Neues". Die 100 Meilen würde ich noch mit der alten Fahren aber die Super 6, 4 Wochen später, die wollte und HABE ich mit der neuen bestritten!! Wie ich den Umbau in so kurzer Zeit geschafft hatte und wie die ersten Erlebnisse mit der Kiste waren, das erzähle ich Euch dann im nächsten Abschnitt, liebe Kinder!!
  12. 10 points
    Die 100 Meilen fuhr ich also noch mit der alten Kiste und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Dieses Mal mit den "Tümmler-Brüdern", da unser altes Team ernsthaft krank/ für Weltreise sparend / schlichtweg keine Zeit hatte. War trotzdem cool und wir haben den 7. Platz gemacht, was ich für so eine alternde Hobbycrew ganz ok fand. Nach dem WE fing ich aber direkt mit dem Umbau der neuen Kiste an, denn ich war willens (auf Teufel komm raus) noch in der aktuellen Saison damit aufzuzünden. Die einzige Möglichkeit dazu bot das Super-Six-Langstreckenrennen, das glorreiche Finale der Saison im Oktober. 4 Wochen Zeit blieben mir und da ich grad eine mittlere, 4-stellige Summe für das Bike ausgegeben hatte, waren die Mittel "begrenzt". Mein Plan war daher soviel wie möglich vom alten Bike umzushiften, hatte ich doch eine gut funktionierende Marzocchi-Gabel und an dieser eine komplett funzendes Frontend, inkl. Beringer-Bremse und Alpina-Rad. Einmal umgehängt ist das Thema Frontend schon erledigt. Ob ich langfristig mit der alten Shiver weiter machen werde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht und weiss es heute immer noch nicht. Die OEM-Showa habe ich noch und gedenke sie zu behalten, vllt. juckt es mich irgendwann und ich baue mir ein neues Frontend auf...mal schauen. Also machte ich mir über das Frontend vorerst keine Gedanken (hätte ich vllt. doch machen sollen aber später mehr dazu ) und schmiss ersteinmal provisorisch mein Regenrad in die Schwinge, da dies meine größere Sorge war... "Sorge" deswegen, da ich bislang mit Husky-Felgen arbeitete, was ja an der kompletten Husky-Front durchaus Sinn machte. Hinten fuhr ich im alten Bike eine gekürzte und verbreiterte Schwinge, daher passte auch hier die breitere Husky-Nabe ganz gut, nun würde ich allerdings eine Original-Schwinge fahren und ich machte mir Sorgen ob das noch passte. Erstaunt war ich festzustellen, dass die Schwinge an der Stelle wo der Reifen lief ABSOLUT gleich breit war wie meine alte, verbreiterte Schwinge: Sie war sogar etwas besser, denn dadurch dass sie bereits von Haus aus kürzer designt ist, ist das vordere Gussteil kürzer und die Schweißnaht zu den Alu-Profilen ist weiter vorne. Habe ich früher das Hinterrad extrem weit nach vorne geschoben, kam man sehr nah an diese Naht und es wurde schon schwierig die Reifenwärmer dazwischen durchzubekommen. Hier würde es bei identischem Stand des Rades in der Schwinge, viel mehr Luft nach vorne geben. Effektiv war die Schwinge also nur an der Nabe enger und da ich aus Erfahrung keine Lust hatte nun an der Bremsenseite "Platz zu sparen", sowie überzeugt davon bin, dass meistens nicht die Schwinge, sondern die Kettenlinie der limitierende Faktor war, wendete ich wieder den "RMZ-Ritzeltrick" an, zog damit die Kettenlinie 3,7mm nach außen und schob somit die Felge so weit es ging nach links. Zwischen Kettenrad und Schwinge sind nun nur noch 2mm Luft, das Hinterrad passt nun allerdings perfekt rein. CRF und RMZ-Ritzel im Vergleich: Jeweils ist die, im Foto obere Seite die äussere am Bike. Bei gleicher Innenverzahnung und Gesamtbreite liegen die äusseren Zähne weiter aussen (3,7mm). Wer sich jetzt fragt warum ich hier nicht einfach versuche eine Honda-Nabe zu nutzen, dem würde ich antworten, dass bei der MX-Nabe eben die Kette zu nah am Reifen laufen würde. Man könnte dann natürlich weiter nach rechts zentrieren, der Reifen würde dann aber nicht richtig mittig laufen und es würde wieder Platz auf der rechten Seite verloren gehen. TM und die alten Huskies haben das richtig gemacht: Ein breiterer Reifen heisst: Kettenlinie versetzen, mittels Offset-Ritzel und breiteren Naben. Dies habe ich nun auch realisiert und finde es weit sinniger als die engen OEM-MX-Naben (oder Nachbauten mit gleichen Maßen) zu nutzen. BTW: Bei KTHusky ist das übrigens GANZ grottig gemacht so OEM. Es blieb noch die untere Kettenführung entsprechend zu versetzen, was ich mit einer Zubehör-Führung von Twenty realisierte, die ich relativ leicht modifizieren konnte, sodass sie 3mm weiter aussen saß. Nicht 100% aber bis auf einen mm mittig. Das hatte ich nicht bebildert, liefere ich ggf. hier noch einmal nach!?! Da ich durch das exakte Ausrichten des Hinterrades mehrere provisorische und letztendlich die finalen Distanzstücke für die Hinterachse benötigte, entschied ich mich auch endlich meine Traum einer eigenen Drehmaschine zu erfüllen und kaufte mir eine gebrauchte Emco compact....kein Chinamüll, sondern österreichische Wertarbeit!! Ich kürzte noch die Kette entsprechend und betrachtete danach den Einbau des Hinterrades als vorerst abgeschlossen. Ich würde im Winter nochmal eine seitliche Kettenführung verbauen, damit die Kette nicht gegen den Reifen schlägt und eine weitere Modi zum schnelleren Ausbau des Rades. Aber für den Auftritt zu den Super Six war dies erstmal alles da hinten. Das Federbein wurde ausgebaut und dem guten Alex von AWH zugesendet, ich machte mich dann daran das besagte Frontend umzusetzen und den Frontkoti zu kürzen. Diese Umbauten sollten erst einmal alles sein für den ersten Einsatz, der gute Alex hatte da aber schon wieder andere, böse Angebote in Petto......
  13. 10 points
    Das Schleifen und Schmirgeln hat ein Ende, ist soweit gut geworden. Am Einlass hab ich die meiste Zeit gebraucht, der Auslass ist nur wenig geweitet und etwas eingeebnet. Alles relevante abgeklebt und am Schluss für eine definiert raue Oberfläche, noch Glasperlen durch die Ein-/Auslässe gejagt. Kann sich sehen lassen für Hommade Macherei.
  14. 10 points
    oder sieht das nur bei mir so aus ?
  15. 10 points
    Wird mal langsam Zeit für was Neues hier: E voilà, Volpe Ti-Pleuel mit daran adaptierter, dynamisch feingewuchteter Kurbelwelle
  16. 10 points
    So, jetzt gehts los mit der Schraubsaison: Durch die Radiale Bremspumpe musste ich den inneren Halter des Handguards verlängern. Habe dann schnell eine Hülse gedreht und eine Seite verlängert: Gefallen haben mir die Halter noch nie so richtig, irgendwie klobig und hässlich. Trägt auch nix dazu bei. Ideenfindung: Dann gestern Abend mal meine Fräse angeworfen und die erste Seite der Teile rausgelassen:
  17. 10 points
    Die Foren Mitglieder hier fahren zu 85% Supermoto... geh denen doch nicht mit deinem Grenzgänger Martens Style auf'n Sack
  18. 10 points
    Hab mal für „Foto-Dali“ noch paar Detailaufnahmen gemacht schön schwarzes Schwarz Schwingenschleifer von UFO, Kettenschutz (nur für´n Tüv Termin, da klappert mir die Kette zu sehr drin), die kürzeren schwarzen Kettenrollen oben und unten, glatte schwarze Stöpsel für die Schwinge ohne die "Brustwarze". Dieser passt auch in die Rahmenöffnung für Die Schwingen-Motorachse. kommt da auch kein Wasser rein...
  19. 10 points
    Weiter gehts mit dem Herzstück - dem Motor. Nach Angaben des Verkäufers hat der Motor einen Pleuellagerschaden. Da an diesem Motorrad schon einige unvorhergesehene Defekte vorhanden waren, war ich sehr gespannt, was beim Demontieren alles zum Vorschein kommt... und ich wurde nicht enttäuscht..... Gleich zu Beginn der erste Dämpfer. Die Schraube vom Ölsieb war total rundgedreht. Aber naja, nichts was sich nicht mit einer kleinen Feile und einem Gabelschlüssel lösen lässt... Auch der Steuerkettenspanner ein kleines Highlight - wer brach schon eine Papierdichtung, wenns auch Silikon gibt?! Der Zylinderkopf sah von oben ganz okay aus, mal abgesehen von haufenweise schwarzer Dichtpaste an der Gummidichtung - Gemäß dem Motto viel hilft viel.... (Auf dem Bild schon teilweise entfernt. Nachdem der Zylinderkopf abgenommen und demontiert war habe ich mir die Einzelteile nochmal im Detail angeschaut. Ein Ventil hat einen Partikeleinschlag und ist auf jedenfall Schrott. Am Ventilsitz ebenfalls eine Einschlagspur, passend zum Ventil. Ebenfalls auf der Planfläche eine Macke. Aber im Grunde alles halb so wild, da der Zylidnerkopf sowieso überarbeitet werden soll und die Ventile gegen neue getauscht werden. Wenn man schon alles neu macht, dann auf jeden Fall auch die Ventile. Da mir das hantieren des Motors auf dem Tisch etwas auf den keks ging habe ich mir aus Reststücke und Vierkant Hohlprofilen einen Motorhalter gebaut. Der Halter lässt sich ummontieren und dient auch zur Aufnahme einer Motorhäfte zur Demontage vom Getriebe usw... Hier die Einzelteile, schon verschweißt: Als perfektionist musste ich das Ganze natürlich noch lackieren... wer weiß wie lange die Überholung dauert Nach Abnahme des Zyinders ein zeigte sich auch ein trauriges Bild: Kolben: Der Zylinder sieht ähnlich aus, also ebenfalls Schrott: Aber der Motor hat nicht nur schlechtes, zum Beipsiel ist eine Suter AHK Kupplung in einwandfreiem Zustand verbaut: Leider hatte ich keinen passenden Gegenhalter zur Demontage, also ab in die Werkstatt und los gehts... In Kombination mit einem passenden Griff war das Werkzeug dann auch schon fertig: Passt und die Demontage hat auch einwandfrei funktioniert =) Einen Polrad Abzieher hatte ich ebenfalls keinen passenden.... Soweit das heutige Update... Bin schon etwas weiter und muss entsprechend aufholen Gruß Fabian
  20. 10 points
    Einen Kunststoffspannring zwischen Schelle und Ausgleichsbehälter hab ich gedreht. Ich wollte nicht, dass die VA Schelle den Ausgleichsbehälter zerkratzt. Eine Titanhülse für die Anlage der Schelle am Halter, fehlte auch noch, ebenfalls fix gedreht. An der Schraube das Gewinde länger geschnitten, den Kopf konisch gedreht und auf 50mm abgelängt. Hier mal alles an der Schelle montiert. Den Schlauch vom Behälter schön warm geföhnt, so lässt er sich besser und schonender formen, dann den Behälter mit der Schelle an den neuen Halter geschraubt. Passt prima, sitzt tiefer als zuvor, genug Platz zur Ölpumpe, wie auch zum Krümmer. Der Bugspoiler fehlte noch, hier stand der Schlauch von Ausgleichsbehälter des Federbeines minimal an diesem an. Ich will keine Scheuerspuren, wie auch keinen Scheuernden Schlauch haben, also kurzer Hand einen kleinen Ausschnitt in den Bugspoiler geschliffen. Ein Tankpad gegen das Zerkratzen der Tankhaube, die Jacke steht da schon sehr auf, fehlte auch noch. Also alles entfetten, bei dem kalten Wetter alles per Föhn schön anwärmen, sauber ausrichten und verkleben. Noch mal alles per Föhn erwärmen, dass de Kleber gut haftet. Fertig ist der Eisenhaufen, fehlt noch der TÜV, Saison 03/2018 hat ja schon begonnen. Ab ins Frei damit bei dem schönen Wetter. Im Gegensatz zur XB, da hat die X1 einen noch satteren bollernden ruhigen Klang, echt geiler Scheiß, da kommt so schnell nicht ran. Springt super an, läuft sofort rund, Motorkontrollleuchte ist schön brav aus, keine Selbstverständlichkeit bei einer Buell. Auch die Hydraulik Kupplung ist sehr sauber dosierbar, hat sich rentiert der Aufwand. Ist für mich ein sehr schönes, optimiertes Original geworden. Nachdem ich wegen fehlender EVB Nummer eine Anzeige von der Zulassungsstelle bekommen habe, mit Androhung der Zwangsanmeldung, meine Versicherung hatte vergessen die Nummer der Zulassungsstelle mit zu teilen. Auch das hat sich geklärt, das Bußgeld zahlt die Versicherung. Zur Belohnung der Fertigstellung und damit ich auch ja nicht damit fahren kann, hab ich mir die Flossen volle pulle gequetscht Immer mal wieder was neues Danke fürs Mitlesen und die vielen "Likes", hier kann man echt noch was schreiben Glaubt mir, das ist keine Selbstverständlichkeit!
  21. 10 points
    Wenn ich hier im Forum momentan die Beiträge lese habe ich ein bischen das Gefühl ich bin im falschen Film. Da sucht einer ein Motorrad bis 3000 Euro da melden sich viele Forumsianer ohne ein Angebot abzugeben und dann bekommt man Tips welche Reifen wann aufreißen danach beschimpft man sich ein bischen untereinander . Im anderen Fall möchte ein Kollege eine Abdeckplane verkaufen und wird mit "gabs im Abverkauf für weniger als dein Angebot." Ist das schon die Winter Depri . Ist doch noch gar nicht da der Winter,in Walldorf kann doch noch gefahren werden. Bis jetzt hats mir hier ganz gut gefallen weil man viel Hilfe und Information bekommt. Vielleicht muss man nicht überall seinen Senf dazu geben.Auch wenn man es sooooo gerne möchte. Ist meine Meinung braucht niemend genau so sehen. Auf nen kurzen Winter
  22. 10 points
    Haha! Erster der im Oktober mit seinem Projekt fertig ist! Was mich aufhielt war ne fehlende Hohlschraube, die auch in die RCS 15 Pumpe passte. Hatte ich bestellt... aber weil aus der Bestellung noch was fehlte, dauerte das leider. Da fiel mir vorgestern ne alte Husky 510 Hinterradbremse in die Hände in irgendeinem Karton, und siehe da: gefleddert und die Schraube passt! Heute habe ich die Pumpe angebaut und sage und schreibe 1 Becher Flüssigkeit gebraucht, bis ein deutlicher Druckpunkt da war. Endlich mal normale Hartware. Urin rein und quasi schon wieder fertig Kurz ne Runde gerengtengt und gesehen, dass alles dicht ist, alles fährt und alles ok ist. Lediglich beim Schieben qietscht sie vorne aus den Staubdichtungen, sind wohl die Distanzhülsen mit Bund. Vielleicht schaffe ich dieses Jahr noch ein Tänzchen?
  23. 9 points
    Es "Dingel-Dongelte" ca. 8 Tage vor den Super 6 und das lang ersehnte Paket war da..... Vor lauter "das muß da jetzt ganz schnell eingebaut werden" hatte ich gar keine weiteren Pics mehr gemacht. Gut-ee: Es gab auch von aussen nichts zu sehen. Dämpfung auf Supermoto umgebaut, Feder eine Nummer härter montiert und das Ganze um 6mm gekürzt. Letzterer Punkt war neu für mich, war mein altes Bike lediglich durch die kürzere Marzocchi-Gabel vorne um 15mm tiefer, hinten fuhr ich original Höhe. Das hat eigentlich immer gut funktioniert, ich vertraute nun aber voll auf die Erfahrung von Alex. Das Andis mit seiner Suche nach dem Idealen Setup auf nahezu identische Geometrie-Werte kam, bestätigte dies umso mehr. Meine Gabel war "spot on" zu dem, was Alex für vorne empfahl: 20mm kürzer als OEM, wenn ich mich recht entsinne!?! Das insgesamt etwas flachere Bike sah denn erst einmal ein wenig "gewöhnungbedürftig" aber dennoch stimmig aus: Damit war ich eine gute Woche vor den Super 6 soweit vermeintlich startklar. Der AWH-Alex wäre aber nicht Alex, wenn er "hier und da mal einen kleinen Joker in der Tasche hätte". So fragte ich ihn bei unseren Telefonaten zum Federbein, ob meine STM-AHK aus dem alten Bike passen würde, was er verneinte, da sich wohl Gesamtbreite und Verzahnung geändert hätten. Er streute aber mal GANZ nebenbei, dass er eine fast nagelneue TSS-AHK hätte, die sie nur 1 Stunde zum Testen benutzt hätten. Er würde sie mir einen guten Hunni unter Neupreis verkaufen, der tatsächlich auch bereits relativ günstig ist gegenüber den Konkurrenzprodukten. Ich war hin und her gerissen: Eigentlich habe ich vorerst nicht damit gerechnet direkt zum ersten Auftakt mit einer Anti-Hoppingkupplung fahren zu können, andrerseits war dieser Umstand ja nichts schlechtes, dann wiederum hatte ich doch grad erst soviel Geld fürs Mopped ausgegeben, das Angebot war aber verdammt gut und irgendwann bald werde ich eine benötigen, wahrscheinlich dann mehr Geld ausgeben müssen. Taucht eine TSS überhaupt? Die ist ja eher "klassisch" aufgebaut, "0815-Rampensystem" wie der Schuster sagen würde!! Es war nur das übliche Aufbäumen vorm unweigerlichen Einknicken....natürlich: das war an dieser Stelle das einzig Vernünftige und ich bereue es im nachhinein auch nicht. Alex die gute Seele warf die Luzie direkt in die Post, ohne auf Geldeingang zu warten, damit ich sie noch zeitig bekam, um sie bis zum WE einbauen zu können. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass es klappte aber am Donnerstag (1Tag vor der Abfahrt) dingel-dongelte es zum 2. Mal........ Bis auf einen kleinen Kratzer im Eloxat der Druckplatte sah die Kupplung absolut neuwertig aus. Es gibt noch einen 2. Satz Vorspannscheiben für die Federn, die diese stärker vorspannen können und Alex legte noch Honda OEM-Distanzscheiben und Muttern hinzu, sowie ein Ausrücklager (die KTM-Tüte machte mir ein wenig Angst.... ): Ich kannte das klassische Design der TSS-Kupplungen, ich hatte vor Jahren mal eine in meiner Ducati 1198S aber ich war überrascht zu sehen, dass sich auch diese weiterentwickelt haben: Die alte "Spinnenfeder", eine Blechfeder die unter die Zentralmutter geschraubt wurde und mit ihren "Armen" die Trommel zwischen den Bolzen herunterdrückte, war Geschichte. Mittlerweile sind sekundäre Spiralfedern an den Bolzen montiert, die sogar via Sprengringe gesichert werden: Somit wird die Kupplung als fertig montiertes System verbaut, man kann bestimmt auch das Ausrückmoment mit schwächeren/stärkeren Federn beeinflussen (was hier bestimmt günstiger ist als die teuren Sekundärfedern bei STM und Suter!?!). Ich war begeistert.....wollte fingern und fummeln, wollte tagelang bestaunen aber es fehlte die Zeit: Die Kiste musste am selben Tag noch im Trapo verstaut werden. Also legte ich sie danieder und begann das bekannte Ritual: Und dann, dann passierte etwas Merkwürdiges: Ich stellte sie in die hamburger Herbstsonne (was an sich bereits merkwürdig war ) um sie gebührend zu belichten aber plötzlich hörte ich Engelsgesang und sah dieses Licht........ Eine Stimme sprach zu mir: "Dies ist Dein neues Schwert oh Streiter des heiligen Wemsens. Trage es in Ehren und brenne alles danieder was sich Dir vors Gummi driftet. Möge Dir nie das Korea ausgehen und der Antizünd Dir fernbleiben......SO SOLL ES SEIN!!!!"
  24. 9 points
  25. 9 points
    Ich geb mir große Mühe deinen Allerortsspam im Forum zu ignorieren, aber stell mich bitte nicht zu sehr auf die Probe.
  26. 9 points
    Ich hol schon mal Bier und Chips :-) :-) :-)
  27. 9 points
    Warum tun wir uns das überhaupt an? Sonntagmorgen St. Wendel. Vorstart Kleines Finale S5. Stehe als Helfer neben einem Fahrer (nein, keine Namen). Vorstart geht auf, Moped angekickt, läuft, dann ein Blick des Fahrers zur Gabel und ein lautes: ACH DU SCHEISSE..... Ich: Was ist? Fahrer: Transponder vergessen!!! Ich: Waaaaaaas? Wo? Bus, Beifahrertür!!! Sprint...mit 52 Jahren, 180 Puls und mehr Adrenalin als Blut in den Adern die 150 Meter zum Bus in gefühlten 9.9 Sekunden zurückgelegt....Weltrekord... Beifahrertür auf...nichts... Fahrertür auf nichts... Kollege Tobi #909 fand das Teil dann nach einer gefühlten Viertelstunde im Laderaum... Sprint zurück.....überall nur grinsende Gesichter....ich recke den Transponder im vorbeihasten wie den Siegerpokal in die Höhe... sehe schon die ersten Reihen in der Startaufstellung stehen... Scheiss Raucherei, ich bin zu lahm... Renne durch die Boxengasse Richtung Vorstart, am Offiziellen (der das nicht so klasse fand) vorbei, schreie zum 329. mal Transponder vergessen... Ein Wunder, Fahrer XY kommt gerade vorbei in die Aufstellung... Mit zittrigen Fingern den Transponder reingefummelt und ab ins kleine Finale... Fahrer XY kackt am Start bissel ab und ist, naja rote Laterne.... Er berappelt sich zusehends und macht Platz um Platz gut. 5 oder 6 an der Zahl. Wochenende gerettet, Ziel erreicht. Aus eigener Kraft nicht Letzter werden. Euphorie macht sich breit.... Frage: Warum hast Du den Transponder abgemacht? Antwort: Ich hab 100 Euro Kaution bezahlt und hatte Angst, dass er geklaut wird... Wir lieben diesen Scheiss, und genau deshalb tun wir uns das an....
  28. 9 points
  29. 9 points
    Anruf: „du mein Motor rappelt etwas und läuft etwas unrund“... vielleicht Zündkerze oder Verteiler ? (Fahrzeug: Golf III VR6, alles in schlechtem Zustand, aber schicke Felgen drauf und blaue Silikon Wasserschläuche) erster Check: Kerze vom 6. Zylinder „Oh mist... hmm, kann ich da eine Neue kaufen oder müssen da alle 6 neu ? - nö, hast Glück, brauchst überhaupt keine mehr kaufen......... kopf runter, 1, 2, 3, 4, 5, ... Öhm... da ist einer ausm 6. Zylinder Fahnenflüchtig... Knaller, Kolben gebrochen und komplett durch gezogen... weg.
  30. 9 points
  31. 9 points
    Hmmm ist zwar keine Sumo(vielleicht aber probiere ich mal was) Wollte unbedingt eine Kawa KX 500 haben und da ist sie nun... Wie immer angefangen alle Teile einzeln zu kaufen, da ja eine komplette unbezahlbar ist... durch Zufall, dass hab ich im nachhinein herausgefunden, hab ich einen Rahmen und Motor vom Team Green in Amerika gekauft. Erkennbar an den Unterzügen am Rahmen und den umgeschweißten Rumpf bei der Zündung. Motor sah so aus als er kam.... auseinander genommen, KW und Zylinder zu Mike Melde geschickt und den Rest neu gemacht. Da ich alles einzeln gekauft habe, konnte ich z.B. Auspuff von DPR und Pro Circuit, Räder von ner KXF450, Bremse vorne und hinten RMZ450 (hinten 245mm und nicht wie original 220mm), Gabel KX250 von 2007 kompl. gerichtet usw.... Rest könnt ihr hier sehen :-)
  32. 9 points
    Wenn mir Petrus in Schaafheim heute schon nicht hold war, dann gibts wenigstens mal ein paar Pics vom neuen Hocker, mit immer noch 0 Bh. Der Experte erkennt bei genauem Hinsehen einmal die Hohe und einmal die Standard-Sitzbank. Vielleicht klappts ja am Freitag in Walle zum ersten Rollout. Ein bisschen Motor einrollen und Brembos einbremsen.
  33. 9 points
    Bissle Resümee, ergonomisch passt das alles super. Knieschluss zum Rahmen passt super. Lenker schön mit Körpergewicht nach vorne, nicht zu viel, bei langsamer fahrt geht es wenig auf die Handgelenke, kommt Fahrtwind, dann perfekt. Hydraulikkupplung geht perfekt, Fingerschluss am kurzen Hebel optimal. RCS19 mit Short Lever, Ergonomie gewohnt perfekt. Die günstige überarbeitet Fußrastenanlage, satt und spielfrei. Die Schaltvorgänge gehen echt weich und präzise von statten. Die neuen Schaltereinheiten, zusammen mit dem Kellermann Relais, sehr einfach gehalten, klappt aber super. Die gelagerte Gasgriffhülse mit den hochflexiblen Bowdenzugseelen, perfekt. Gasweg prima und ohne umgreifen, könnte noch minimal kürzer sein aber kein Grund zur Handhabe. Hintere Bremse, sauber dosierbar mit Nachdruck und ohne Probleme ein stehendes Hinterrad. Vorderradbremse, noch nicht ganz mein Geschmack, die braucht vielleicht noch ein paar Kilometer. Da fehlt es mir noch etwas an Dosierbarkeit und Biss, ist schon besser geworden über die Kilometer, vielleicht wird es noch. Die Scheibe läuft sauber und schlagfrei. Fahrwerk sehr ausgewogen, nicht zu straff, die Gabel spricht seidig mit kaum Losbrechmoment an. Bin mal kurz über eine Kuppe, Räder sollten minimal frei gewesen sein, kein kicken in den Lenker, auch ist das Fahrwerk nicht durch geschlagen beim anschließenden Einfedern. Etwa 10mm Restfederweg an der Gabel waren noch übrig. Schön Zielgenau das Ganze, ein paar kleinere Kehren hoch wie runter waren auch dabei, das ging schön rund rum. Der erste extrem lange Gang ist da nicht schlecht. Kennzeichen/Reflektor ist auch nicht vom Hinterrad gefressen worden. Rücklicht/Bremslicht/Blinker sieht man laut meiner Frau auch bestens. Der Gegenverkehr hat sich auch nicht beschwert über das Vorderlicht bzw. bin ich mal ein gutes Stück bei der Heimfahrt hinter meiner Frau gefahren, auch die wurde nicht wesentlich über die Spiegel geblendet. Motor läuft sauber und ruhig, das kann man nicht mal Vibrationen nennen, im Standgas hoppelt der Motor halt etwas im Rahmen rum. Leistung, ja, schön gleichmäßig, nichts brutales aber schöner Drehmomentdruck. Brachial, das kenne ich anders aber zwischen 3 tausend bis an den roten Bereich, sehr sauber fahrbar. Getriebe, übel lang übersetzt, das bin ich überhaupt nicht gewohnt. Keine Ahnung was man mit dem fünften Gang auf den sehr kleinen Sträßchen überhaupt soll? Mir würden 160Km/h Endgeschwindigkeit reichen, dafür gerne etwas mehr an Vortrieb zur Beschleunigung. Die Lenkerendenspiegel, das sind die ersten Spiegel in welchen ich glasklar was erkenne, absolut spitze. Aber wie schon damals erwähnt, sie geben die Entfernungsverhältnisse sehr schlecht wieder. Wie gesagt, ich brauch sie eh nicht aber das Beste was ich bisher an Spiegeln hatte. Die Conti Sport Attack 2, die fahren sich sehr zielgenau und rund, für mich eine gute Wahl. Der Penzl, eigentlich ist das Ding mit offener Klappe zu laut, selbst für über Land Geboller. Das dröhnt teils im Helm und ist eigentlich der Umwelt nicht zumutbar aber schön ist er. Was, wo, wie, wann der die Leistungsentfaltung beeinflusst, egal, sauber, brauchbar und gleichmäßig wird es ab drei tausend Umdrehungen, oben fehlt schon etwas der Druck aber ich hab ja auch keine Vergleiche. Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein, sollte mein wesentlicher Eindruck gewesen sein. Jedenfalls ein schönes Motorrad, auch mit Ecken und Kanten, eben ein Charakter und Spaßmotorrad, wie ich es gesucht habe. Jetzt noch ein wenig üben damit, den Angststreifen noch weg fahren aber das Vertrauen ins Moped wächst schon recht gut nach den paar bisher gefahrenen Metern.
  34. 9 points
    ...sprach es und lies gleich mal ein gepfeffertes "Ding-Dong" 'reinflattern:
  35. 8 points
    Servus allerseits es ist wieder so Weit. Ich habe das schlechte Wetter genutzt um an meiner Mophete zu schrauben. Ich möchte nochmal betonen, dass das MEIN weg war. Ob es der Idealste, Tollste, Materialschonendste oder Günstigste ist kann ich nicht sagen aber es hat funktioniert... Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden ob er auf Nummer sicher geht und sich das spezial Werkzeug kauft oder sich eben anderweitig behilft... Bike: TM 450 SMX bj 2013 (Lenkkopflager aber bei ziemlich allen TM gleich) Der Verkäufer meinte schon als ich es geholt habe, dass man das Lenkkopflager tauschen sollte. Ich habe mir das also mal genauer angeschaut. Bei dem Eingriff bin ich auf einige (zuerst unlösbar scheinende) Probleme gestoßen. Vielleicht kann ja der ein oder andere aus meinen Fehlern lernen oder kommt zumindest schneller zum Ziel als ich. Ich habe nämlich insgesamt 11 Arbeitsstunden für die lausigen Lager gebraucht! Genug sinnlose Worte! Nun geht´s ans Eingemachte! Verwendet habe ich preiswerte Lager von QMP (30€ das Set), bin mal gespannt wie lange diese halten... Als erstes muss alles weg was im weg ist: Vorderrad, Gabelbeine, Nummerntafel, Fender, Lenker Den Lenker hängen lassen oder mit irgendwas nach oben halten. Jetzt lassen sich die Gabelbrücken recht frei drehen und bei mir hat man sofort gemerkt, dass das Lager durch ist. Es hat regelrecht geknirscht und alle paar mm war ein Rastpunkt. Anschließend kann man die Mutter die auf der oberen Gabelbrücke sitzt lösen und die Gabelbrücke abnehmen. Darunter befindet sich eine Nutmutter. Entweder man hat den passenden Hakenschlüssel zur Demontage oder behilft sich mit einer Rohrzange (von Fachleuten nicht empfohlen). Nach dem lösen lässt sich die untere Gabelbrücke ganz einfach heraus ziehen. Nun offenbaren sich einem die beiden Lagerschalen die im Rahmen eingepresst sind. Dieser Lagerschale sieht man die Altersschwäche sofort an. Und auch diese sah wohl schon einmal frischer aus. Ich habe jetzt mit dem abziehen des unteren Lagers vom Steuerrohr angefangen. Erst habe ich es mit erhitzen und Gewalt probiert. Das Ergebnis war viel Schweiß, Depressionen und ein immer noch festes Lager. Auf dem Weg dahin habe ich mit dieser Zange noch den Lagerkorb und die Rollen entfernt um besser an den Lagersitz zu kommen: Beim Erhitzen wird der Teil des Lagers genauso schnell warm wie das Alu Steuerrohr. Mir ist also aufgefallen das das keinen Sinn macht, da sich ja bekanntlicherweise Alu bei Hitze mehr ausdehnt als Stahl. Die Lösung war also das genaue Gegenteil! Gesamte Gabelbrücke mit Steuerrohr und Lager für 3h in den Froster. Das hat bereits gereicht damit sich der Lagersitz auf dem Steuerrohr von Hand drehen lassen hat. Jetzt konnte man also einfach mit einem Schraubendreher dazwischen und den Lagersitz abdrücken. Gabelbrücke und Steuerrohr schnell wieder in den Froster. Dann das neue Lager mit einem Heißloftföhn gut erhitzen und anschließend auf das Steuerrohr fallen lassen. (Staubkappe nicht vergessen) Dieser Schritt sollte schnell gehen, da sich das Lager beim Berühren des Steuerrohrs sehr schnell abkühlt und fest setzt. Zack lager ganz unten und sofort Bomben fest! Sollte das Lager nicht bis ganz unten rutschen kann man den alten Lagersitz von oben verkehrt herum aufsetzen und mit einem passenden Rohr von oben gleichmäßig klopfen. Erster Hürde geschafft. Nun müssen die alten Lagerschalen aus dem Rahmen raus. Leichter gesagt als getan! Im Vorfeld habe ich mir viele Videos angeschaut und nachgelesen wie das geht. Hier gingen die Schalen total einfach raus. Zwei mal mit einem Schraubendreher klopfen und draußen war das ding... Denkste! PS: wer gut schweißen kann hat die Dinger in 2 min draußen. Hierzu gibt es ein gutes Video auf Youtube. Bei mir saßen die Dinger Bomben fest. (könnte das an dem Werksrahmen liegen?) Ich habe mir 4 Werkzeuge gebaut und etliche weitere Methoden versucht... nichts funktioniert! Beginnen wir mit der unteren Lagerschale: Hier die Evolution meiner Werkzeuge von rechts nach links. Man kann sich auch einen passenden Lagerauszieher kaufen. Damit geht das dann wohl leichter, kostet aber dementsprechend. Meine Lösung war im Endeffekt: Ein 40 mm Alu Rohr an einem Ende 6 mal einsägen (5-10mm tief). Die eingesägten "Ecken" alle etwas nach außen biegen. Dann in den Steuerkopf ziehen. Das sollte sich dann schon an der kleinen Kante von der Lagerschale verkannten, wenn man aber oben klopft rutscht es einfach durch. Als nächstes eine M12 er Gewindestange mit passenden Nüssen durch stecken: - unten so, dass sich die Nuss beim zusammen ziehen in das Alu Rohr zieht und es somit aufspreizt. Dadurch wird sich das Alurohr mehr verkannten und nicht so leicht durch rutschen. - oben irgendwas passendes um gegen zu halten damit man das ganze verspannen kann. Sieht dann so aus: Es ist wichtig dass unten gespreizt wird. In meinem Fall war es eine 32er Nuss verkehrt herum und noch eine andere Nuss dagegen, damit man festziehen kann: Ab ins Rohr damit! Alleine das hat immer noch nicht ausgereicht. Also noch den Steuerkopf von außen heiß machen. Anschließend nach viel klopfen und Hitze ist eeeeendlich laut klimpernd die Lagerschale nach unten raus gefallen! Bestes Gefühl meines heutigen Tages!!! Ich hatte wirklich nicht mehr daran geglaubt das alleine hin zu bekommen... Hier lassen sich schon gut die Rastpunkte erkennen. Oben nochmal das selbe nur auf dem Kopf. Diese ging dann mit dem Vorwissen relativ leicht raus... Die obere Sah nochmal deutlich fertiger aus als die untere. Da könnte wohl das "Knirschen" hergekommen sein. Alles schön sauber machen und erstmal durch atmen. Zum Einpressen der neuen Lagerschalen kann man entweder mit Gefühl und wechselseitigem Klopfen mit dem Gummihammer ran oder sich so etwas ähnliches wie die Spreizvorrichtung von oben bauen: Unbedingt die alte Lagerschale falsch herum ansetzen und nicht direkt mit der Nuss, da diese auf jeden Fall genau plan aufliegt. Hier reicht eine 32er Nuss nicht aus, da es diese durch die Lagerschale durch zieht! (34er Tuts) Für die Unterseite hatte ich keine groß genuge Nuss deshalb habe ich einfach in ein U Eisen ein 12er Loch gebohrt und dieses zum gegen halten verwendet: Stück für Stück rein ziehen und darauf achten, dass die Lagerschale nicht schief kommt und sich verkeilt. Solange bis es nicht mehr weiter geht: Erste Lagerschale ist drin! Das selbe wieder über Kopf für die untere Schale. Nun das obere Lager gut fetten: Und die Staubkappe druff: Ebenso das untere Lager: Steuerrohr wieder in den Steuerkopf stecken und die Nutmutter andrehen. Jetzt die Nutmutter einmal fest zu drehen, damit sich das Lager setzt und das Fett zurecht gedrückt wird. Wieder lockern und das Lagerspiel einstellen. Hierzu die Nutmutter so fest zu drehen, dass sich die untere Gabelbrücke leicht drehen lässt aber beim ruckeln kein Spiel festzustellen ist. Testweise die Gabelbrücke aufsetzen und nach Drehmoment festziehen. (habe keine Angabe gefunden habe also ca 50Nm genommen) Spiel erneut überprüfen. Das solange wiederholen bis es passt. Mutter wieder lockern. Dann folgendes Montieren (Reihenfolge wichtig!): - Gabelbeine Einschieben - Untere Gabelbrücke (Klemmen) festziehen (15Nm) - Steuerkopf Mutter Festziehen (50Nm) (Lagerspiel+ Leichtgängigkeit kontrollieren) - Obere Gabelbrücke einseitig festziehen (20Nm) - Vorderrad einbauen (Achsmutter 40Nm, Bremssattel 40Nm) - auf einer Seite beide Gabelbrücken lockern und Fedebein ein und ausfedern, sodass es nicht schief im Vergleich zur Gegenseite ist - Alles nach Drehmoment anziehen Jetzt den ganzen Rest der abgebaut wurde wieder anbauen. FERTIG!!!! Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen mit dieser Anleitung helfen. Fragen, Tipps, konstruktive Kritik wie immer ab in die Kommentare Ansonsten bis zum Nächsten Mal. Grüße Max
  36. 8 points
    Moin, Ich habe jetzt über die Wochen mal die ganzen Wichtigen Termine 2019 die angeboten werden zusammen gefasst. Bei Facebook habe ich alles schon Online, aber für die Leute die das nicht haben hier gerne nochmal. Falls ich etwas vergessen habe, dann bitte Melden. Gruß Frederik #32
  37. 8 points
    Den neuen Kolbenbolzen musste ich noch 0,3mm kürzen, sonst wäre der Clip vom Kolbenbolzen nicht sauber gesessen. Einfach stirnseitg abdrehen, anfasen und gut. Dann samt Kolben und Clip verbauen, die großen Ventiltaschen zum Einlass, die kleinen zum Auslass. Die gefettete Zylinderfußdichtung auf die Stehbolzen und die Steuerkette durch gefädelt, Kolben einölen, Kolbenringe ausrichten, Spannband um den Kolben legen. Dann noch die untere Steuerkettenführung einsetzen und mit neuem Kupferdichtring verschrauben. Die Steuerkette durch den Steuerkettenschacht fädeln, den geölten Zylinder über die Stehbolzen fädeln und über den Kolben schieben. Die beiden Zentrierhülsen in den Zylinder stecken und die originale Husqvarna Zylinderkopfdichtung auflegen. Den Zylinder runter schieben und natürlich vor dem Zylinderkopfdichtung auflegen noch die obere Steuerkettenschiene einlegen und verschrauben. Die alten Kipphebelbüchen hab ich noch aus demontiert. Hier mal die neuen Buchsen für mehr Lagerfläche im Vergleich zu den Alten, zur Schmierbohrung ist jeweils noch genügend Platz. So sieht das dann mal derzeit im Gesamten aus.
  38. 8 points
    Alora va bene, gestern bin ich nochmal nach Walldorf ausgerückt. Ganz schön frostig... gefroren hab ich auch noch. Und kalt wars. Buah. Ich durfte den Nachmittag mit den famosen Typen Toni und Uwe teilen. Super angenehme Aufzünder mit üblem Sprachfehler (oder lags an mir? Weiß man nicht!) Es war ziemlich wenig los, nen paar Typen mit nem Rennroller, zwei Pitbiker mit Krawallrohren statt Auspuffen, einer mit ner ollen YZ 450 und drei(!) FS 450 Huskys. Dass die Leute immer Exoten fahren müssen?! Jeeeedenfalls lief die TM im Betrieb wieder gut. Aufgrund der Kälte habe ich mich nicht sofort richtig wohl gefühlt, aber nach ein paar Runden gings gut um den Kurs. Einige Beobachtungen konnte ich gestern machen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Da der letzte Einsatz ne Weile her war stimmte der Luftdruck in den Gummis nicht mehr. Hinten hatte ich noch atemberaubende 0,5 Bar drauf Mangels mobilem Datennetz in Walle habe ich dann gegrübelt, was ich vorn (Michelin 16") und hinten (Metzeler K0) einstellen wollte. Bin dann hinten auf 1,8 kalt und vorn ebenfalls auf diesen Wert gegangen für den ersten Turn. Hinten war dann nach dem Turn der Reifen adäquat warm, nicht heiß, aber gut warm. Vorn fehlte die Temperatur etwas. Der Michel grippt ja im lauwarmen Zustand auch schon gut, nur war mir das ein bisschen wenig. Ich bin dann für Turn 2 jeweils um 0,2 Bar hoch gegangen. Allerdings hat das wenig Unterschied gemacht, der Reifen war hinten immer noch warm. Vorne auch nicht zufriedenstellend. Das merkte ich erstmal ganz deutlich als ich mit in der Haarnadel am Gästezaun zum Fahrerlager übers Vorderrad abschmierend die Körnung des Asphalts genauer ansah. Vorderradgrip plötzlich futsch und da rutschte er dahin. So im Nachhinein will ich das jetzt nicht überbewerten, Karre eben aufheben und weiter gehts lautete die Devise. Denke mal das Wetter war problematisch, da die Asphalttemperatur einfach scheisse war. Für den dritten Turn hab ich den Luftdruck so belassen. Hatte keine großen Vorkommnisse hier zu berichten, es lief also alles relativ normal. Da das Bike in vereinzelten Fällen nicht zu meiner Zufriedenheit anspringt hab ich abends noch einmal recherchiert. Jetzt gibt es ja ein offizielles Handbuch zum Download von TM. Davon hab ich erst vor 2 Tagen erfahren. Darin wird auch die Startprozedur beschrieben. Man soll wohl laut Handbuch immer den Chokehebel drücken, egal ob Kalt- oder Warmstart. Hier die Auszüge: Ich will das beim nächsten Mal genauer befolgen. Ich habe nämlich oft ein Misch Masch veranstaltet, indem ich erst immer versucht habe ohne den gezogenen Chokehebel zu starten. Mir fiel in der Vergangenheit auf, dass es eigentlich am zuverlässigsten mit Chokehebel funktioniert. Ich lebte aber unter dem Eindruck, dass man den Chokehebel nur unter bestimmten Bedingungen ziehen sollte. Das scheint ja nicht richtig zu sein laut Hersteller. Dann noch ein kurzer Eindruck zu den neu verbauten Brembo SC Bremsbelägen. Sehr schöne Beläge, die mit der Braking anscheinend ordentlich funktionieren. Die Verzögerung ist gut. Häufig wünsche ich mir momentan allerdings insgeheim ein wenig mehr Dosierbarkeit in der Bremse. Ich frage mich, ob eine 14er RCS Pumpe mir einen ausreichenden Druckpunkt bei gleichzeitig weicherer Dosierung der Bremse ermöglichen würde. Ich muss jetzt nicht auf Teufel komm raus ne neue RCS Pumpe ans Moped stecken, aber würde das gern mal hier zur Diskussion stellen und auf eventuelle Erfahrungswerte hoffen. Für den Winter, gesetzt den Fall, es war jetzt erstmal der letzte Ausritt für dieses Jahr, stünde ein Federbeinservice an. Vor dem Wallebesuch gestern habe ich den Druck des Ausgleichsbehälters nochmal mit der Dämpferpumpe geprüft. Dieser lag nur gering unter 10 Bar, bei 9,7. Schleichend verliert der Behälter also Druck. Ob das noch im normalen Bereich ist weiß ich nicht. Zwischen den Messungen standen ca. 4 Monate. Bei der Gabel würde ich einfach auch einen Service machen lassen, um die Flüssigkeit erneuern zu lassen und das ganze System auf Defekte zu überprüfen. Ob ich es bei Power4 oder AWH machen lassen möchte weiß ich noch nicht. Das linke Aussenrohr der Marzocchi hat seit Kauf Abrieb in der Eloxalschicht. Das tut ja optisch nu auch nich Not, dass das so bleiben muss. Hat aber nur geringe Priorität zur Zeit. Zum Abschluss wollt ich nochmal eine ernste Sache ansprechen. Wenn ich in Walldorf mit dem Ding auf Start/Ziel biege und rechts auf Stereo stelle, dann wheelt das Ding so derb mit einem Powerwheelie über den Asphalt, dass man unter dem Helm nur verrücktes "njjjjiaaaHAHAHAHAHAHAAARRRRAAAAAHAHAHA" produziert. Ernste Sache. Und schön.
  39. 8 points
    Ich möchte hier in diesem neuen Thread immer wieder mal zwei-drei Fotos von meinem letzten Schaafheim Besuch einstellen. Nach Möglichkeit bitte ohne große Diskussionen und ohne viele Worte zu verlieren, danke im Voraus für euer Interesse und Verständnis. 19.06.18
  40. 8 points
    Die Koryphäen (bildungssprachlich jemand, der auf einem bestimmten Gebiet außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt) des 4rums gaben sich heute am Odenwaldring bei bestem Supermoto Wetter ein Stelldichein. wheel4fun klanachinese Beppo Schorle Uwe27 Fallinger Kalorienfreies Mineralwasser Trinker Jollyroger Max b.r ... hoffe ich habe keinen vergessen, bin ja schließlich auch nicht mehr der Jüngste.
  41. 8 points
    Soooo, Bilderspam! Momentan is wirklich nur geil. Dauernd geiles Wetter (danke Süden!), zwei Strecken in erreichbarer Nähe, Freizeit... hach! Da die Schaafheimer so asozial bescheuerte Öffnungszeiten haben (nur Dienstag) packte ich gestern mal das Auto und heute in der Früh das italienische Rennpferd. In Schoofem wars dann ganz gut gefüllt, viele Pitbiker und Minibiker, die sich mal mehr oder mal weniger respektlos auf der Strecke getummelt haben. Dazu noch zwei Huskytreiber neben mir, einer mit sonem 701 Dickschiff und ein weiterer mit ner 09er 510 SMR. Nette Jungs aus der Bamberger Gegend. Schaafheim selbst gefiel mir wieder sehr gut. Ich steh einfach mega drauf auf die langgezogene Rechts nach dem Omega zu feuern und dann die letzte Kurve auf Start/Ziel zu nehmen, dort ordentlich durchladen, die 90° im Anschluss mit dem Knie am Boden zu nehmen, um dann wieder Richtung Omega zu schießen! Ein wilder Ritt, deswegen fahr ich gern her. Das enge Gewürge könnte von mir aus auch weg bleiben, aber für diesen langläufigen Kram, da bin ich sehr zu haben. Die Bilanz heute: ein Miniaturrutscher in voller Schräglage beim rausbeschleunigen, geschenkt. Der Vorderreifen hat keinen Mucks gemacht, sieht fein aus. Könnte vielleicht etwas schuppiger sein, aber ich hab 100% Grip. Was willste mehr. Hinten geht mir der K0 in Schaafheim auf der Beschleunigungsflanke etwas auf. Hatte 1,7 bar kalt bzw. 1,9 heiß vom Reifenwärmer. Habe spekuliert, ob etwas mehr Luftdruck dem entgegen wirken könnte. Habs aber nicht ausprobiert, weil ich eigentlich sehr zufrieden war mit dem Grip hinten. Die Reifentemperatur ist hinten auch ok direkt nach dem Turn. Hier mal was für die Augen vom Hinterreifen: und Kleine Anekdote: Habe die Huskyreiter nen paar Runden auf der TM reiten lassen, beim 2. war der Sprit alle, das fand das Ding nicht so toll Obwohl dann Sprit wieder aufgefüllt wurde sprang sie nicht an. Mir schwante schon, dass da irgendwas merkwürdig war, denn normal geht die mit 1 oder 2 Kicks an. Da hatte der Huskytreiber beim Kicken ne Fehlzündung (wegen Benzin alle) und die hat doch glatt den Einspritzkörper mit Gummi vom Flansch gepustet. Nehme ich aber auf meine Kappe, weil ich beim Zusammenbau die Schraube der Schelle nicht so anknallen wollte. War wohl etwas zu zart (ich! Zu zart! Ouh mannnn...). Nun ist sie fester , alles war schnell gerichtet und siehe da: 2 Kicks und sie schnurrte wieder. Zur Mittagspause hab ich mich dann vom Acker gemacht. Für die Dagebliebenen hoffe ich, dass das Wetter gehalten hat und alle heile geblieben sind. Ich selber bin immer noch sehr entzückt über dieses famose Maschinchen. Dampf im Kessel, Fahrwerk immer noch toll, technisch hab ichs wohl ordentlich gemacht. Mega Spaß gehabt... Vielleicht geht ja Ende nächster Woche nochmal Walldorf?
  42. 8 points
    Also: Drumherum ist irgendwie "Oschersleben in klein"!! Wir kamen abends an, zwei Autos parkten, keine Sau da. Vorher fährst Du durch ein ?? 500 Mann-Kaff, denkst da kommt nix mehr und dann: BÄMM erstrahlt die Strecke. Tribüne, was gleichzeitig das Hauptgebäude mit MX-Store, Kart-Store und Café ist (alles übrigens Di vormittags offen!!), davor Motorhome mit Strom und allem. Drüben eigenes Motorhome für MX'er, inkl. Waschboxen. Jeweils Duschen (warmes Wasser!!) und Toiletten. Eigtl. alles was das Racerherz braucht. Ansonsten: 45,-€ freies Fahren / Tag, 10,- Strom. Das Streckenlayout ist auch sehr geil: Gerade-Gerade und dann fährst Du ohne zu bremsen in die Rechts, die danach zu macht. Eine Enge, dann eine Triple das man voll reinhält um ins Innere zu gelangen. Dann gibts bissl engeres Geschlängel bis man wieder auf die Geraden kommt......kurzum: alles dabei!! Hab'n Onboard-Filmchen mit der neuen Rollei gemacht. Wenn's was geworden ist, schneide ich mal 2-3 schöne Runden zusammen. Mir gefiel die Strecke sehr, einzig Offroad fehlte. Muss man noch mal hin, DEFINITIV!!!
  43. 8 points
    Motor ist inzwischen auch im Rahmen.
  44. 8 points
    Nein- dort wo die Bremsscheiben aufliegen, waren Beilagen draufgeschraubt und beim Kettenblatt war ein Blech montiert- somit sind alle auflagen Rein geblieben Heute konnte ich die hintere Felge zusammenbauen, zentrieren und auf schlauchlos umbauen [emoji4] Reifen drauf- Luft rein- bis jetzt hat sich der Druck nicht verändert. Das 3M Dichtband ist echt der Hammer! Morgen kontrolliere ich nochmal den Druck. Leider passt mein vorderer Felgenring nicht zu meiner Nabe und Speichen. ☹️ Einen neuen hab ich bestellt, der muss dann noch gepulvert werden. Zwischenstand ist, dass mein Bike nun zu 90% fertig ist für die Rennsaison. Die vordere Felge fehlt noch und ein bisschen Kleinkram.
  45. 8 points
    Mal ein kleines Update, der 530er Motor ruht gerade um mal mit dem Projekt weiter zu kommen. Die Karre hat ihre TÜV Abnahme für deutsche Papiere hinter sich, hat bei der Gelegenheit direkt noch den originalen SM Radsatz eingetragen bekommen. Nun ist sie zerlegt, teile werden ausgetauscht und gereinigt. der Rahmen muss noch nachlackiert werden und einige Unzulänglichkeiten am Motkr beseitigt werden, dann geht es wieder ans zusammenstecken. denke dass es ab Mitte märz soweit ist.
  46. 8 points
    Servus ! wie der Titel schon sagt, baue ich aus gegebenen Gründen meine 2002er KTM EXC 520 Racing neu auf, aber dazu später mehr Ich stell mich erstmal kurz vor (macht man das so ?). Mein Name ist Jan ,bin 20 Jahre jung und komme ausm Rheinisch-bergischen-Kreis. Habe meinen A1 "damals" mit 16 gemacht und bin am Mopped fahrn hängen geblieben. Nach der 125er kam eine 2005er LC4 640SM die ich gute 15.000Km gefahren bin und im November 2016 hab ich mir den Hobel gekauft, um den es jetzt endlich geht So habe ich sie im November gekauft. Laufleistung betrug laut Tacho ca. 12.000Km. Der Vorbesitzer, von dem ich sie gekauft hatte, ist geschätzte 2000Km mit ihr gefahren (vorzugsweise Rennstrecke) und hatte die Gabelbrücke, Gabel und die Bremszange gegen die einer 2004er 660 SMC getauscht ( also die gleichen Komponenten, wie sie meine LC4 hatte). Bei dem Umbau blieb das "Einrichten" eines neuen Geberkabels für den Tacho auf der Strecke, deswegen die geschätzten Zweitausend Km Plus. Der Motor lief (war noch der erste, ungeöffnet) ziemlich gut als ich sie mir angeguckt hatte. Ich war von meiner 640er, die ich dieses Jahr mit knapp 34.000Km verkauft habe, weitaus andere Geräusche gewöhnt. Und gehalten hat die trotzdem also hab ich die 520er ein Paar Tage später mitgenommen. Bis jetzt hatte ich mit der 520er gute 230 Liter Sprit verfeuert, was bei mir ca. 70 - 80 Betriebsstunden oder 3500Km auf der Straße entspricht. Habe in der Zeit alle Tankquittungen aufgehoben und die Serviceintervalle alle 100 Liter (wie nach KTM Vorgabe) gemacht. nach dem Ersten Service kam dann ein Betriebsstundenzähler dran, der das ganze ein wenig einfacher machte. Das Öl hatte bei jedem Ölwechsel noch seine Giftgrüne Farbe (bin Motul 300V 15W60 gefahren) und die Magnetschraube hatte immer fast nix dran. Die Siebe sahen bis zum letzten Service auch noch Top aus. Ventile wurden alle 100 Liter kontrolliert/eingestellt. Naja wie auch immer, vor kurzem fing der Kürbis dann bei bestimmten Drehzahlen an etwas zu klappern. Also erstmal den Steuerkettenspanner gecheckt - war auf Klick 13 und versucht nachzustellen. 14 Klicks gingen gerade so, 15 gingen überhaupt nicht rein. Also schien mit der Kette alles Top zu sein. Bin dann noch ca. 500Km gefahren, aber da es nicht besser wurde, habe ich mal den Ventildeckel abgenommen um zu gucken, ob evtl. die Kipphebelrollen verschlissen sind. Was mich dann anlachte fand ich richtig scheisse Deutliches Pitting an der Einlassnocke oh man was ein mist. Habe direkt einen bekannten gefragt ob die noch zu retten ist. "Eventuell mit Nockenprofil nachschleifen" meinte er, aber das klang für mich nicht so toll. Ich habe daraufhin erstmal den Sparepartsfinder angestrengt und die Oginool Nockenwelle kostet "nur" ca. 170€. Habe mit deutlich mehr gerechnet. Zuerst war die Überlegung da, nur die Nockenwelle + Lager und evtl. die Steuerkette zu tauschen, aber da der Eimer jetzt schon gute 16.000Km drauf hatte, wollte ich nicht einfach was neues rein hauen und mir dann evtl. in 1000Km irgend einen anderen Schaden einfangen. Einen Neuaufbau hatte ich schon einige Zeit vorher geplant als sie noch lief, also war jetzt die Gelegenheit das ganze anzugehen. Gesagt, getan. Mit zwei Kollegen, die auch gut schrauber Erfahrung haben, gings dran den kompletten kasten einmal auseinander zu nehmen. Verdammt, das ging schnell !. Bei sowas merkt man erstmal, wie wenig doch an so ner EXC dran ist finde ich. Für die komplette Demontage haben wir ca. 5 Stunden gebraucht. Das geht bestimmt auch schneller, aber wir machen sowas auch nicht jeden Tag Am Ende habe ich noch alles schön sortiert und aufgeräumt. Den Motor habe ich mitgenommen, um ihn bei mir zuhause so weit es geht zu zerlegen. (ist halt sauberer daheim als in ner normalen Garage ) Zum sortieren von Schrauben sind Einmachgläser einfach Perfekt keine lästigen Tüten die irgendwann zerreißen oder verloren gehen. Bilder wurden auch sehr viele gemacht - Bis hierher ca. 130 Stück. Ich habe einfach keine Lust am Ende irgend etwas zu vergessen oder zusammen zu murksen. Das soll gemacht werden: Da ich absolut gar nichts (noch milde ausgedrückt) von der "Supermoto-Lifestyle-Szene" aka Grenzgänger, speedracing etc. halte und mir auch diese abnormal schrillen Supermotos so überhaupt nicht gefallen, werde ich mein altes Eisen ein wenig in Richtung Factory aufbauen. Das steht bisher auf dem Plan -> Rahmen schwarz-Seidenglanz Pulverbeschichten Heckrahmen schwarz-Seidenglanz Pulverbeschichten Motor einmal komplett neu Lagern und abdichten inkl. Diverser "Upgrades" aus den Baujahren bis 2007 Neuer Plastiksatz in Orange + Lichtmaske und Kotflügel ab EXC Bj. 08 Individuelles, schlichtes Dekor Sitzbank neu polstern und beziehen lassen (ähnlich der Sitzbank der Aprilia SXV) Neuer Lenker in Schwarz, dazu neue Griffe etc. Gabelbrücke, Schwinge, Kickstarter und Kühler hochglanzpolieren Vergaser überholen und tunen(lassen) inkl. Abstimmung auf dem Prüfstand. Luftfilterkasten und Luftfilter "Modifizieren" - Ähnlich dem Pirate-Racing Kit Fahrwerk überholen und tunen lassen Pulverbeschichten diverserer Kleinteile Das erstmal bis hierher. Kosten-technisch haut vor allem der Motor rein. Nachdem ich heute mal kurz mit der Demontage angefangen habe, lachte mich direkt ein weiteres teures Spektakel an Eine von zwei schrauben, ist aus ihrem Gewinde gebrochen und hat sich schön im Innenring des Rotors eingenistet. Beim umdrehen des Statordeckels fiel mir dann auch die zweite schraube direkt entgegen. Daher kam wohl auch das "klappern" rechnet man halt nicht mit. Kostenpunkt für Oginool KTM Teile Ca. 600€ ... also wird erstmal nach gebrauchten Sachen ausschau gehalten. Hier noch ein paar "schöne" Bilder Richtige Krater hat das Mist ding hinterlassen ... ach deswegen ging das Licht die letzten Ausfahrten auch nicht Wer bis hier hin durchgehalten hat, hat eindeutig zu viel Zeit In den kommenden Tagen werde ich die Teile vom Fahrgestell erstmal säubern und fürs Pulvern vorbereiten. Da ich als "Überbrückung" die Duke 2 von meinem Dad fahren kann, habe ich auch keinen Zeitdruck für dieses Projekt. Es werden also auch mal ein paar Tage keine Updates kommen. Ich werde aber versuchen jeden Schritt hier fest zu halten. Zu guter Letzt noch die bisherigen technischen Daten ... achso und für Empfehlungen von Shops, Werkstätten etc. bin ich sehr dankbar ! KTM EXC 520 Racing Baujahr 2002 Gesamtlaufleistung Ca. 16.000Km 3 Vorbesitzer Excel Felgenringe, Vorne 3,5 x 17 Zoll auf HE-Nabe eingespeicht inkl. Distanzring für die Bremsscheibe Hinten 4,5 x 17 Zoll auf KTM 660 SMC Ruckgedämpfte Nabe eingespeicht. Gabelbrücke - KTM 660 SMC Gabel - KTM 660 SMC Bremszange Vorne - Brembo P4 30/34 F Handbremspumpe- Brembo PR 16x18 Radial Adler AHK (mit 4 Federn) inkl. Getriebeeingangswelle mit Gewinde zum umrüsten meiner 520er vorhanden - Oginoole Welle hat nur nen Sicherungsring für den Korb = Keine AHK möglich. Auspuff - Doma Racing Titan/Karbon mit e-nummer und selbst gebautem dB-Killer Bis dann
  47. 8 points
    Freut mich dass euch mein Projek gefällt Heute hab ich sie zu 90% fertig bekommen. Es fehlen nur noch ein neuer Kettensatz, das Dekor und ein paar Show-teile
  48. 8 points
    Tja... das war aber seid einem Jahr der Deal
  49. 8 points
  50. 8 points
    Hallo zusammen, also Leute - mal wieder Zeit selber zu melden - ... - Bitte versteht dass ich nicht alles preisgeben kann und darf... - Aber dennoch will ich ein paar Info geben: wir haben ab Ende Februar Vertrag unterschrieben, dafür ist der Stand jetzt bis Anfang April nicht schlecht - oder? - Eine Wettberbsmaschine sollte sich im Wettbewerb messen und auch da entwickelt werden - genau dass macht SWM mit meinem Vater und mir zusammen! Als Referenz über die Leistungsfähigkeit könnt IHR euch selbst ein Bild machen, schaut die Runden.- u. Rennzeiten an, z.B. war Markus Class in Italien mit dabei. Die Nr. 1 Factory TM von Thomas (Chareyre) ist noch schneller, die 1-b-factory TM haben wir mehr oder weniger eingeholt (sonst hätte ich Ihn nicht 3* in zwei Rennen überholen können...). Ich glaube dass kann sich sehen lassen. Aber unser Projekt geht in kleinen Schritten weiter voran - mal sehen wie weit wir kommen - ich hoffe ziemlich weit! Was aber sicher sagen kann ist dass SWM mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für 2018 Wettbewerbs Supermoto (in begrenzter Stückzahl) mit 450ccm und auch als 500'er bringen wird - und dann eben nicht wegen Euro 4 auf Leistung verzichten muss! Der Benchmarkt sind die Husky's bzw. KTM Modelle und soviel kann ich sagen die werden deutlich übertroffen! Es macht jetzt noch kein Sinn über Details zu sprechen, kurz bevor die 'Producktion - Racer' in Handel kommen (vermutlich Vorstellung im Oktober oder November 2017, EICMA ???) werden wir dies auch auf allen Kanälen verbreiten, - wird dann auch über MRS-Racing erhältlich sein- also haben die Racer unter euch die Chanche 2018 mit SWM am Start zu sein. Rahmengeometrie, Festigkeit, Umlenkung und Schwinge usw. wird sein wie von uns mitentwickelt, Federung und ein paar weitere Details stehen noch nicht fest, jedenfalls keine Marzochi vorne, Habt noch etwas Geduld. Der Apparat den ich letztes Wochennede in Harsewinkel dabei hatte ist Vorserienrahmen für Jahrgang 2018, Motor 450ccm - natürlich wie die anderen SWM's Einspritzer, - da die Geometrie anderst ist aber manche Bauteile wie Joch (Steuerkopfrohr) übernommen werden - war tatsächlich ein Lenkschloss drin... Federelmemte war 1 Step zurück, gegenüber meiner aktuellen Version, Getriebe aus Serienbike mit 6 Gang aber mit Quickshiftfunktion aufgewertet, ich denke so änlich könnte eine als Replica kommen, kann aber noch Leistungstärker wereden - denn da sind wir schon deutlich weiter wie am privaten Trainingsbike... Ich glaube die Zeiten haben da ein wenig dafür gesprochen dass es sicher mehr als nur eine Alternative ist! Noch was der Vergleich zu früheren Husky's den kann und will ich nicht ständig kommentieren, stellt euch einfach eine hübsche Junge Lady vor die ein großes tolles Haus mit Riesengarage, Fitnesraum usw. von der Oma geerbt hat und aus Respeckt sich ab und an im Stiehl der Oma kleidet. Würdet Ihr Sie dann ständig fragen wie Ihre Oma dies oder dass gemacht hätte? - Oder würdet Ihr tun was immer ihr tuen wollt - oder doch ständig nach der Oma fragen - ich hoffe NICHT! Driftige Grüße..
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