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  1. 13 points
    Oida, Rennfoahn is afoch nur SauGeil!!! Sodann Leute, wie schon die Überschrift verrät, und ein paar wenige Auserwählte als Geheimtipp vorher schon wussten, durfte ich am Wochenende im Zuge der IDM in der Klasse S5 mein Renndebüt geben. Mein allererstes Raceweekend überhaupt, wo es tatsächlich wie bei den Pro’s abgeht. Nennung, Lizenz beantragen, Papier- und techn. Abnahme, freies Training, Qualifying und dann die Rennen. Aber erst mal, wie der ganze Wahnsinn begann. So vor 2,5 Jahren trieb es mich zum ersten Mal auf die Rennstrecke, da aber gleich ordentlich mit Instruktor & Co. Also Kennzeichen ab, 2 Tage nur Spaß gehabt, Leute kennen gelernt die mein Leben beeinflussen und auch verändern sollen, alles natürlich positiv. Nach diversen Events und freiem Fahren kommt dann unwiderruflich auch ab und an der Gedanke, wie wäre das Ganze denn mal nicht nur JustforFun, sondern sich auch mal mit anderen Gaskranken zu messen? Also, einen Termin ausgesucht, und da Schaafheim nun mal am naheliegendsten ist die S5 im Zuge der IDM ins Auge gefasst. Und ab da ging der Wahnsinn eigentlich erst wirklich los. Die Nennung war da noch ziemlich unspektakulär, dennoch begann ab da so ein komisches Gefühl in der Magengegend, was ich bis um Ende am Sonntag nicht mehr loswerden würde, sondern es sich gefühlt Exponentiell mit jedem Schritt steigern würde. Nachdem die Nennung bestätigt ward, ging es ans Lizenz besorgen. Stolz wie Oskar musste ich mir das Ding noch zigmalig ansehen, bevor die letzten Tage vor dem Event begannen. Von da an ging die Gefühlswelt mit mir Achterbahn spielen. So ab Montag vor dem Event paarte sich dieses saugeile Hochgefühl und diesem Kribbeln im Bauch (ja Ihr frisch verliebten, „Schmetterlinge“ bekommt man da auch), mit Zweifeln und einer gehörigen Portion Respekt. Und die Frage kam auf, was mach ich da eigentlich? Wenn ich jetzt den eingeweihten Kollegen melden würde dass es Moped kaputt wäre, würde das ja jeder verstehen. Aber da viel mir ein, das mir das mit einer KTM keiner glauben würde und Rückzug war ja sowieso keine Option. Also Zweifel beiseitegeschoben, aber den Respekt davor behalten. Ach ja, Ziele sollte man sich ja auch setzen. Also mal Ziel Nr1: Das Rennen beenden!! Gott wie langweilig ich weiß, aber das ist nun mal die Grundessenz um ein Rennen zu gewinnen. Da muss aber noch mehr her, also Ziel Nr2: Nicht letzter werden!! OK, so eingestellt kann es ab nach Schaafheim gehen. Bei Ankunft Freitags in Schaafheim lichteten sich die Zweifel komplett, durch die Umgebung von gleichgesinnten Benzinbrüdern und -schwestern, heraus aus dem warmen Nest Zuhause (jeder der Nachts dort war weiß was ich damit meine) konnt ich es kaum noch erwarten. Am Abend noch schnell die Schrauben gesichert, neuen Reifen montiert und schon konnt es von mir aus losgehen. Ah na, da war ja noch Papier- und techn. Abnahme. Papier ward ja einfach, bei der Technischen mussten wir noch kurz nachbessern. Konnte ja nicht ahnen, dass ein lackierter Rahmen wo man die Fahrgestellnummer nicht mehr sieht ein Problem darstellen könnte. Aber mir wurde mit einem verplombten Bändchen inkl. irgendeiner Nummer drauf geholfen und damit mir der heißbegehrte gelbe Aufkleber inkl. fälschungssicherem Gekritzel gewährt. Raceday 1: Jetzt war es soweit, keine Ausflüchte mehr, jetzt musste abgeliefert werden. Nachdem das erste und einzige freie Training in der S5 erst kurz vor 10 war, war wenigstens ordentlich Zeit zu frühstücken, seine Knochen und Ausrüstung in der Sonne etwas zu wärmen, bevor das Moped in den Vorstart bewegt wurde. 10 Minuten bevor ich dann schon fertig aber dennoch naßgeschwitzt (die Temperatur war es aber nicht!!) auf dem Moped saß gingen mir Gedanken durch den Kopf, die schwer zu beschreiben sind, von der Friedenstaube bis zum Weltuntergang war da alles dabei. Ich besann mich aber auf das Wesentliche, es war ja nur ein Training, da ging es ja noch um nix. Also nach vorne in den Vorstart gerollt und mal schön als Letzter rausgefahren um den andern ned zu viel im Weg rumzustehen. OK, würde ich sowieso aber man kann es ja versuchen. Schaafheim kenne ich ja grundsätzlich, aber der Offroad dort ward neu für mich. Also mal die erste Runde langsam durchgerollt um das Ganze mal zu erkunden. Dann mal versucht in der 2. Runde etwas mehr Gas zu geben, und ab da ging das Gerutsche los. Vorne wie Hinten bei gefühlter 0-Schräglage kam in den Kurven kein Gefühl auf wo ich mich wohl gefühlt hätte. Und während ich vor mich hinrutschte wurde ich überholt und überholt. Da stellt man sich mal die Frage, wie machen die das nur?? Ich rutsche wie Sau und die überholen mich Innen? Tja, die Antwort ist so einfach wie simpel, zu langsam somit keine Temperatur in den Reifen, als auch viel zu weit ab von der Ideallinie. Die geflickten Asphaltteile Außen waren echt nicht schön bei den arktischen Temperaturen zu fahren. Na wenigstens gewöhnte ich mich halbwegs schnell an den Offroad-Teil, der so wie er gestaltet war auch richtig Laune gemacht hat. Training beendet und ab da kam der Gedanke des Rennfahrens zum ersten Mal so richtig zum Vorschein bei mir. Wie war meine Zeit?? Die Ernüchterung kam auch hier. Letzter, irgendwas um die 25 Sekunden hinter dem Ersten. Also klare Zielsetzung, eine Steigerung muss her und damit voll motoviert ab ins Qualifying. Da ging es von Anfang an besser, die Sonne hatte dem kalten Asphalt der mich so gar nicht mochte den Stinkefinger gezeigt und etwas Temperatur reingebracht + der Ansage weiter innen zu fahren und so klappte das Ganze schon erheblich besser. Ich fühlte mich Grundsätzlich wohl und nur noch mit einem kleinen Hindernis im Kopf, bloß keinem Schnelleren im Weg stehen. Da ich aber nach einer Weile bemerkte das dies auch nicht der Sinn der Sache sein kann, versuchte ich nun einen zu finden der mich nicht nur herbrennt, sondern nur leicht auf mich aufholt, lasse den mal vorbei und hänge mich dran. Ab da war mir auch egal was hinter mir los ist, was meinem Fahrgefühl und Rhythmus erheblich zu Gute kam. So konnte ich leider nur noch 1 -2 Runden abspulen und schon war die Show wieder vorbei. Also rausgefahren und sofort unsern TeamManager gefragt wo ich den wäre. Er versuchte mir mit sanften Worten ganz schonend beizubringen, dass ich wieder Letzter wäre. Ich ward enttäuscht. Aber dann kam das Hoch nach dem kurzen Fall, ein Aufschrei von Ihm, „He, moment mal, Du bist gar nicht mehr letzter, Du hast in der letzten Runde noch einen hinnbrennt und bist jetzt auf 33 (Anmerkung: von 36)!!“. Das Grinsen was mir dieser Aufschrei bereitete kann der beste Chirurg in Hollywood nicht zaubern, ich fühlte mich wie wenn ich grad die Pole gholt hätte!! Und dann kam die Zeit vor dem Rennen. Zum Glück kamen Bekannte von mir im Fahrerlager vorbei und lenkten mich gut ab, sodass gar ned viel Zeit blieb um zu Aufgeregt und Nervös zu werden. Aber bei aller gespielten Coolness, a halbe Stunde vor Beginn rutscht dir as Herz in die Hosn und der Fall beschleunigt des Ding auf an Puls von 180. Mit gehörigem Respekt, Erregtheit, Grinsen & Co also das Moped in den Vorstart geschoben. Die netten Damen von der Organisation habe mir dann meinen Parkplatz zeigt, da viel mir wieder auf wo ich wirklich steh, hinten. Nüchtern betrachtete war es aber das beste was mir passieren konnte, denn da hinten hält sich das Gedrängel am Start erheblich in Grenzen verglichen mit dem Mittelfeld. Bevor es los ging sich dann noch mit den Kollegen ringsum abgeklatscht, auch ein sehr beruhigendes Gefühl, alle wollen wir ja am Abend gemeinsam unseren Hopfentee genießen. Gentleman, starten Sie Ihre Motoren!! Jetzt ging es wirklich los, in Gruppen wurden wir nun auf die Strecke gelassen und mir wurde dieses kleine blaue U gezeigt was ich fast nicht erkennen konnte wo ich mich aufstellen sollte. Da wir ja die letzte Startreihe bildeten war das vorne gezeigte 1 Min Schild vermutlich schon länger da, den es dauerte gefühlt wenige Sekunden bevor die ersten Vorne auf die Strecke gelassen wurden, aber Zeit ist in so einem Moment nach Einstein relativ. Der Fahnenmann schwenkte das Ding von Reihe zu Reihe und ich musste mir vor Aufregung einfach und simple Dinge wie Kupplung und Gas extra ins Gedächtnis rufen, um die Mopetten bei meinem Einsatz dann auch in Bewegung setzen zu können. Als nun endlich die Fahne vor mir dann fiel, schaffte ich dies glücklicherweise auch ohne Abwürgen. Die Aufwärmrunde verlief dann sogar halbwegs entspannt, fast etwas zu entspannt denn ich hab da gleich mal etwas den Anschluss verloren. Auweh, wie soll das im Rennen werden. Es ging sich aber schön aus und ich konnte sogar noch 2-3 prophylaktische Bremser vor der endgültigen Aufstellung an meinem Platz machen. Und ab da gingen mir Dinge durch den Kopf, an die ich mich gar nicht mehr so genau erinnern kann. Selten so viele Hirnströme gemeinsam in so kurzer Zeit gehabt. Und dann ging es ja schon los. Vorne wurde die Ampel Rot und ich schaffte es gerade noch dem Motor etwas Drehzahl zu verpassen bevor es Dunkel wurde. Der Kollege neben mir beschrieb dies sehr treffend: „Ich dachte mir schon Du fährst gemütlich auf eine Tour los so wie Du am Moped gesessen bist“! Und es schien vermutlich echt so nach Außen, ich saß auf dem Ding wie auf einem Chopper, aber um ehrlich zu sein nur weil mir die Situation komplett neu war und ich meine Gedanken nicht richtig ordnen konnte. Aber das Ausgehen der Ampel hat dann alles schlagartig verändert. Klar, der Start war rum und ich fuhr mit etwas Respektabstand in die erste Kurve dem Feld hinterher. Aber von da an war mein Kopf klar wie ein stiller Gebirgssee, und ich war in Kurve 2-3 am Feld wieder dran. Ich sah sogar Möglichkeiten wo reinzustechen und Plätze gut zu machen, aber mein Ziel Nr. 1 als auch die bereits gestürzten Kollegen neben der Strecke bis dahin liesen mich Ruhe walten und keine halsbrecherische Aktionen starten. In der 2. Runde konnte ich dann auch das erzielen, warum man sich überhaupt in so ein Rennen stürzt, ich legte mir den Vordermann sauber vor der Spitzkehre im Offroad zurecht, lies ihn Innen schön langsam rein und überholte einfach mit Schwung außen beschleunigend auf den ersten Sprung zufahrend. Dieses Gefühl, jemandem auf der Strecke sauber und fair zu überholen war einfach genial. Aber he, da kurz vorne war ja schon der Nächste!! Also Körperspannung rein und Attacke, den krieg ich doch auch noch. Am Ende der Runde, also besser gesagt am Ende vom Asphaltteil, war ich dann auch schon schön dran, aber der Kolleg und gleichzeitig TeamMember hatte da im Offroad wohl mehr drauf als ich, er konnte sich einen kleinen Abstand holen, welchen ich am Asphalt wieder wegmachen konnte. Das Spiel ging dann noch wenige Runden so, bis sich bei mir Ernüchterung breit machte, ich konnte nicht mehr!! Nach gesamt ca. 5 Runden war bei mir die Luft sowas von raus, das ich schon froh war mich überhaupt noch am Moped halten zu können, wo gibt’s denn sowas?? Von Körperspannung keine Spur mehr. Also im Gedanken mal kleinere Brötchen backen, jetzt zählt nur noch ankommen. Der fehlenden Kraft und Ausdauer musste ich dennoch Tribut zahlen, in der vorletzten Runde musste ich dann doch noch kurz in der letzten Links im Offroad zu Boden. Jetzt war alles egal, schnell auf und das Ding irgendwie zu Ende bringen war die Devise. Ich blieb dran, denn der Trieb die Schwarz/Weiße Fahne zu sehen war einfach zu groß, ich wollte, musste ankommen, egal wie. Und dann kam der Moment, Adrenalin und Endorphin schüttelten sich die Hände als ich über den Zielstrich fuhr. Dieser Moment ist einfach nur unbeschreiblich!! Ich fuhr nicht um den Sieg, ich fuhr nicht um die Top10, ich fuhr nur für mich und dem Gefühl es geschafft zu haben und das hatte Ich!! Unsern TeamManager erwartete uns standesgemäß mit gekühlter Hopfenschale in der Hand an der Ausfahrt und ich war einer der glücklichsten Menschen auf Erden in diesem Moment. Der Adrenalin&Endorphin Cocktail lies mich reden wie ein Wasserfall, ich weiß aber glücklicherweise nicht mehr welche geistigen Ergüsse mein Umfeld in dem Moment ertragen musste. Raceday 2: Abgebrüht mit der Erfahrung vom 1. Tag konnte es nun weiter gehen. Als erste Entscheidung stand an, Körner sparen. Da das WarmUp wieder zu etwas kälteren Temperaturen ward und mein Energiehaushalt generell nicht der Beste war wie ich am Vortag merkte, entschied ich mich dazu Es nicht zu fahren. Somit ein relaxter Tag bis zum Rennbeginn. An dem Tag kam dann auch meine Familie zu Besuch, was dem ganzen noch die Krone an Glückseligkeit aufsetzte. Vor dem Start jetzt schon von Routine zu sprechen wäre schamlos übertrieben, aber hey, es war zumindest nicht mehr alles neu. Also Moped in den Vorstart, mit den Kollegen wieder abgeklatscht und etwas gescherzt, der Frau und den Kids noch stolz wie ein Löwe zugewinkt und dann wieder ab auf die Strecke. Die Pumpe&Co liesen sich aber nicht beirren trotz erster Erfahrung, alles lief auf Hochtouren um einen unglaublichen Mix aus Aufregung, Spannung und Erregung zu erzeugen. Also wieder ab in die Aufwärmrunde, sich die Veränderungen im Offroad merken (das Ding lebt!!) und ab auf die Startposition. Trotz der extremen Anhäufung verschiedener Gefühle und Gedanken gelang es mir dennoch besser als am Vortag, ab der geschwenkten roten Flagge vorne eine Haltung am Moped einzunehmen die dem Start eines SuperMotoRennens würdig ist. Ampel ging an, ich lass mal die Dehzahl kommen und los. Erneut Ernüchterung, bin zwar besser weggekommen als im 1. Rennen, aber dennoch wieder letzter, wenn auch zumindest ohne Abstand. Notizzettel im Hirn: Starten üben! Aber da kommt schon der nächste geile Gedanke, hey, da sind ja Lücken wo man reinfahren kann wen man an der Meute dran ist. Nur wusste der vor mir das auch und hat gleich mal absolut fair zugemacht, also nix mit am Start überholen. Aber nachlassen gab es jetzt nicht mehr, jetzt wird sich nach vorne gekämpft!! Was mir in der ersten Runde auch gelang und ich konnte gleich mal 2 überholen. Da war es wieder, dieses unbeschreibliche Hoch in mir. Und da geht es schon wieder weiter, da vorne steht schon der Nächste an. Also wieder ransaugen und schauen wo man überholen kann. Nun ist es aber so in Schaafheim, das man jemanden der ca. gleich schnell ist eigentlich gar nicht überholen kann, Nuancen nur in gewissen Bereichen schneller zu sein und in anderen dafür langsamer reicht da einfach nicht + der Erkenntniss von Vortag nichts in Reserve zu haben. Sprich, nach ein paar Runden war wieder die Luft raus und es ging quasi nimma viel, Anschluss an den TeamMember wurde wieder ganz schnell verloren. Somit neue Devise, mit laschem Körper das Ding um die Runden bringen und versuchen die bereits Überholten irgendwie hinter sich zu halten. Dies gelang dann auch, aber leider aus einem unschönen Grund, vor dem letzten Sprung wurden die gelben und roten Fahnen geschwenkt, Rennabbruch. Ich hoffe der Kollege der sich dort am Sprung hingelegt hat ist auf dem Weg der Besserung. So wünscht man sich nicht ein Rennen zu beenden. Mit gemischten Gefühlen dann rausgefahren und das verdiente Bier vom TeamManager in Empfang genommen. Ich weiß das war mal etwas länger. Für die die nicht das ganze lesen wollen: Oida, Rennfoahn is afoch nur SauGeil!!! Greets, Grü
  2. 12 points
  3. 11 points
    Nach dem langen Geisteserguß, nun einmal reiner Hondaporn.......
  4. 11 points
    Hallo zusammen, von meiner Seite gibt's auch mal wieder ein paar Neuigkeiten: Nach Rücksprache mit der Pulverbeschichtungsfirma wurde der Rahmen anstandslos und kostenlos nochmals neu Beschichet. Vielen Dank hier an die Beschichtungsfirma. Demzufolge mussten natürlich auch alle Teile wieder demontiert und für einige Wochen eingelagert werden. Nachdem ich den Rahmen zurückbekommen hatte, habe ich auch direkt wieder mit dem "zweiten" Neuaufbau beginnen. Diesmal auch vollkommen problemlos. Da ich die meisten Baugruppen in relativ großen Stücken demontieren konnte, hat sich der Aufwand dann auch in Grenzen gehalten. Man beachte mal nicht die Unordnung im Hintergrund ;-) Die Vergaser-Überlaufschläuche wurden durch farblich passende rote Silikonschläuche ersetzt und sauber verlegt: Ebenso wurde der Schalthebel auf die Schaltautomatfunktion von FP-Engineering umgebaut. Mit passendem Steuergerät sollte das dann problemlos laufen. Die überarbeiteten und neu lackierten Rahmenschoner wurden an den ein oder anderen Stellen nochmal etwas nachgearbeitet und mit gedrehten Abstandshülsen und speziell gefertigten Scheiben aus VA an den Rahmen montiert. Hintergrund davon war, dass ich nicht wollte, dass die CFK Rahmenschoner direkt am Rahmen anliegen wo sie nicht anliegen sollten... Hier im montierten Zustand. Der Abstandshalter für den Bremshebel musste auch etwas modifiziert werden, da er sonst mit dem Rahmenschoner in Konflikt gekommen wäre. Anschließend wurde der Krümmer noch etwas überarbeitet, alle Verbindungen wurden gängig gemacht und die Aufnahmen am Zylinderkopf noch etwas stromungsgünstig angepasst. Leider hatte der Vorbesitzer eine zu lange Schraube an der Heckrahmenbefestigung verwendet und damit ein Loch in den schönen Ttankrümmer gedrückt. Das Loch wurde nun wieder zugeschweißt. Anschließend wurde der Krümmer und Endtopf montiert. Da die Auspuffanlage ursprünglich nicht fpr das 07er Model vorgesehen war und hier die Heckrahmenbefestigung etwas anders ist, musste die Befestigung angepasst werden. Der Gummipuffer in der Linken Auspuffaufnahme wurde erneurt und eine passende Abstandshülse fefertigt. Für den rechten Auspuffhalter habe ich noch eine passende Gummibuchse gefunden, die problemlos gepasst hat. So kann die Auspuffanlage leicht an der Befestigung schwingen. Kann bestimmt nicht schaden.... Anschließend habe ich noch den Überlaufbehlter montiertund die Schläuche angeschlossen: Hier ein Bild mit teilweise montierter Verkleidung: Nach dem Befüllen mit allen Flüssigkeiten konnte sicherstellen des Öldrucks, konnte ich dann auch, unter Herzklopfen, auf den Startknopf drücken. Mir sind einige Steine vom Herzen gefallen als der Motor fast sofort problemlos lief. Aktuell sind die Kühlerverkleidungen noch nicht montiert. Leider passt hier der Lochabstand nicht zu meinem Kühler und ich muss mir hier erst noch ein paar Adapter bauen. Für den Kennzeichenträger, Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung muss ich mir auch noch etwas überlegen. Des weiteren muss ich mir noch was für die Lambdamessung bei der Abstimmung überlegen. Gruß Öhli
  5. 11 points
    Soooooooooooo! Während ich auf den kleinen Deckel wartete musste ich ja irgendwie meine Energie kanalisieren. Also Entsilberung des Abendlandes starten. Man huldige der Titanschraube Kurzer Spoiler: das Zeug hab ich lackiert mit Nigrin Spraydose mattschwarz von Amazon. Aber kratzfest is das Zeugs nicht, ganz normal 1k Lack ohne besonders tolle Eigenschaften. Dafür ist der Sprühkopf bei dem Ding echt geil. Nur mal so am Rande. Jor denn kam dann die Tage der Deckel, ich hatte erst gestern Zeit und schnitzelte vor Freude schon vor mich hin. Aber Kackwurst wie es ja is manchmal liefs nicht rund. Der Motor spuckte tropfenweise Öl und zwar hier: Da hatte ich nen Drichtring vergessen. Ich Dussel... is nun aber drin. Zudem rutschte die Kupplung und die Pumpe hatte ab einem bestimmten Weg nen Druckpunkt wie ne Hauswand. Alles etwas nebulös. Ich wollte unbedingt vermeiden wieder Öl und Wasser runter zu holen, aber es war alles fürn Arsch so. Also nochmal die Kupplung angesehen und wat is? Kriege eine Schraube nicht mehr rein (m5), frage mich wieso, hole den Gewindeschneider, der bringt auch keine Wende... naja und denn, guckste selber: Zieh ich n fetten Helocoil aus einem Steg. Saubere Sache. Was man nicht alles findet... Aus der Ölpumpe habe ich letztens auch schon Draht gezogen. Jetzt weiß ich auch wo der wohl herkommen könnte! Naja, ich habs auf m6 aufgeschnitten. Soll mich mal lecken das Ding, pöh. Dann aber zum Punkt. Wieso rutscht die Kupplung? 8 Reibscheiben drin, 7 Aluscheiben, passt also. Sehen auch neuwertig aus. Kerl... watn Kack... Wie man auf obigem Bild sehen kann stehen die Flügel der Befestigungsmutter noch nach aussen ab. Und das fand die Kupplung scheisse. Denn dann gehen die Federn nicht vorbei, machen keinen Druck auf die Druckplatte und die Kupplung rutscht. Dabei habe ich noch die Federn ausgemessen, weil die Konstruktion mit den KTM Schrauben sehr spanisch anmutete. Feder, Unterlegscheibe, Alubuchse mit Innenführung, dann KTM Schraube. Verdächtig. Federmaß war dann 37mm, die OEM Federn haben 38,x. Weißte Bescheid. Laut Explosionszeichnung gehören dann da auch keine U-Scheiben unter irgendwelche komischen Alubuchsen mit Führung. Sondern laut Andre Raab nur Schraube, U Scheibe (plan), feddich. Wenn man jetzt die Alubuchse mit der Führung in die Kupplung setzt, dann (so vermute ich jetzt mal) liegt dieses Ding beim Anschrauben auf dem jeweiligen Steg irgendwann auf. Also weniger Federspannung als Serie, deswegen noch ne Aluscheibe um die fehlende Federlänge auszugleichen...?! Raus, raus, alles raus, wech damit. Zum Glück hab ich noch U-Scheiben gefunden. 2 aus Titan Das wars eigentlich was bella wollte. Mehr Opfergaben. Frisch zusammen gebaut war dann auch die Kupplungspumpe wieder glücklich. Denn der Hauswand-Druckpunkt kam daher, dass die Druckstange nicht genügend gegendruck durch die Druckplatte bekam und deswegen der Kolben im Nehmerzylinder an einem Anschlag anlag. Jetzt gehts ordentlich und ich durfte mal raus schieben Bisschen was auf die Augen gefällig? Fast noch vergessen Kühlwasser wieder aufzufüllen, puh... Aber dann! Vaddi is glücklich Danke an Carlo und an Andre Raab, der mir echt häufig geholfen hat. Auch wenns mal mit Dritten wie dem Kopfinstandsetzer oder Lieferzeit aus Italia schwierig wurde hat er sich bemüht. Danke an Metal wie immer, ohne dich wäre die Kiste schon einer Streitaxt zum Opfer gefallen. Reingehauen Männer!
  6. 11 points
    Also, nachdem hier 2,5 Jahre nichts passiert ist, wird es mal wieder Zeit, was italienisches zu verfassen. Gestern wurde ich intim und holte meine neue 2013er SMX ab. Verkauft wurde das Ding mit einem unbekannten Defekt, angeblich Zündaussetzer und irgendwas klapperte im Motor. Hab sie dann ohne Motor anwerfen eingepackt und bin dann heute morgen auf eine weitere Reise gegangen. 2:20h später traf ich im sonnigen Bedburg-Hau ein, Supermotostore headquarter Tschörmäny. Warum das so schnell ging? Düsenantrieb! Schnell zusammengesteckt, damit man sie danach wieder auseinander bauen konnte. In Andres Halle musste ich erst Wachhund Tino eine kahle Stelle ins Fell streicheln, der ist aber auch putzelig! Zunächst schmiss Andre den Tester an (klasse Erfindung sowas!), aber hiernach gabs keine offensichtlichen Fehlermeldungen oder erkennbare Defekte. Auszuschließen waren also Batterie, Injektor, Zündkerze und weiteres. Wir ließen das Ding dann laufen und es gab hörbare Klappergeräusche von sich. Andre meinte auch vorab schon, dass zu wenig Kompression vorhanden war. Mir schwante Böses... aber half ja nix, also baute ich alles ab und runter und wir zogen den Kopf. Das Ergebnis: 2 Ventilfedern gebrochen, eine Ventilführung gebrochen und die dazugehörige Schaftdichtung wurde vom Motor durchgekaut und ausgehustet. Der Kolben ist ok, ebenfalls scheint der Rest gepflegt zu sein. Der Kopf geht nun zur Instandsetzung, denn vor Ort war der Tausch der Ventilführung nicht möglich. Federn und andere Bauteile wären auf Lager gewesen. Irgendwie hat der sowieso den ganzen Kram einfach aus diversen Kisten gezogen, wenn ich danach gefragt habe. Hab mich dann entschieden, die neue Bestie ohne Köpfchen mit nach Hause zu nehmen. Muss noch die verbaute Federbeinfeder an den Verkäufer zurück senden und will noch n bisschen was ordentlich schrauben. Hab ja zufällig noch schwarzes Plastik im Regal... seit 3 Jahren... Die Kiste hat allerdings 106 BH drauf, ca. 80 davon hat sie Morten Hagemann in der S1 geknechtet, die restlichen der jetzige Vorbesitzer. Vielleicht bekomme ich den Kopf in ca. 2 Wochen zurück und dann wird zusammen gebaut. Ich freu mich! Macht ansonsten n tollen Eindruck und bedarf nur wenig intensiver Pflege Auf ein schönes Abenteuer!
  7. 10 points
    So Freunde des Quertreibens, lange habe ich mich geziert und nun, zum neuen Jahr endlich die Motivation gefunden Euch mein aktuelles Gefährt vorzustellen. Ich möchte dieses Mal keinen ausführlichen Aufbaufred machen wie bei der Alten, nur so ein wenig dokumentieren/teilen/angeben halt. Ein wenig "Vorgeplänkel": Wir schreiben den Sommer 2017, ich hatte gerade meine 16'er Husky FS verkauft (der fleißige Leser meines Blogs...ähhh: Freds weiß, dass ich versuchte auf KTHusky umzusteigen, dies aber aus lauter Honda-Sucht nicht schaffte und mich zurück auf den Sattel meiner ehrwürdigen 13'er CRF schwang) und freute mich des Lebens, wieder auf der gewohnten und geliebten Honda zu sitzen. Im Hinterkopf baute sich aber so ein Gefühl auf, dass irgendwann etwas Neues kommen müsste: Ich ging demnächst in meine 4. Saison mit dem Bike, sie hatte davor bereits 2 als Crosser in Kalifornien hinter sich und trotz erfolgter Motorrevision vor (zu dem Zeitpunkt) ca. 30 Betriebsstunden wüsste ich nicht ob ich noch in eine zweite investieren wollte. FastForward..... Meine 18'er Saison fing spät an, wurde dabei aber ungewohnt intensiv: Harzring, Ottobiano, Harzring FC-Lauf, Hiemer-Training Rathenow, nochmal Rathenow und Emmen innerhalb von knapp 3,5 Monaten.....ich weiss: für die "jeden Samstag Walle"-Jünger lächerlich aber für mich alterndes Nordlicht schon eine ungewohnte Häufigkeit. Ich steuerte dieses Jahr tatsächlich auf die Erfüllung meines jährlichen Saisonvorhabens von 20 Betriebsstunden zu. Nach dem Urlaub noch das DRZ-Training auf dem HR mitgenommen, rechnete ich hoch: "100 Meilen + Super 6....21-22BH's werden das!!" . Mit irgendwas zwischen 130-135 Betriebsstunden auf der Uhr KANN man auch schon über die nächste Revision nachdenken, vllt. gingen noch 10-20BH's aber was dann? Doch revidieren? Mit der neuen CRF hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon einige Berührungspunkte, nicht zuletzt am FC-Lauf im Juni, bei dem ich kurz mit MRS und Reiner Senior schnacken konnte und ein bisschen die L30 Kiste bewundern durfte. Nein: eigentlich war mir zu dem Zeitpunkt bereits klar, dass ich die Neue haben wollen würde. Zuerst noch der "vernünftige Plan": altes Bike verkaufen, neues her...ist dies dann schnell den Emo's zum Opfer gefallen und ich beschloss noch in dieser Saison eine zu kaufen um sie nach Möglichkeit bereits zu testen. Vllt. schockt mich das Ganze ja doch nicht und so könnte ich sie im Frühjahrsmarkt wieder verlustfrei (oder mit nur wenig) veräussern und hätte dann wieder die Alte als Notlösung (ja nee, is' klaar). Also durchstöberte ich den Markt der, wahrscheinlich aufgrund des überarbeiteten 19'er Modelles, überraschend "aufgelockert" schien. Dies kam mir entgegen, denn obwohl die 19'er doch gut aufgerüstet scheint, ist es mir zu wenig, als dass es mir den Aufpreis wert gewesen wäre. Eine gepflegte 17' oder besser: 18'er reicht mir. Wichtig war mir dieses Mal, dass es eine gepflegte Kiste ist, mit maximal ~40 Betriebsstunden, denn eine nah liegende Revision kostet mehr als die Mehrkosten beim Kauf einer Maschine mit wenig Stunden. Mitte September fiel mir diese Kiste dann vor die Füße: Modell 18', 15 Betriebsstunden auf der Uhr, Preis: im Rahmen, Standort: Plön (~70Km nördlich von HH)......."könnte man sich ja mal anschauen gehen" .....der Rest war Geschichte!! Am Sonntag angeschaut, mir 2 Tage Bedenkzeit genommen, Montagmorgen allerdings bereits zugesagt am Mittwoch abgeholt. Kurz zur Geschichte des Bikes: Von Papa für den Sohne im April 2018 vom Händler neu gekauft, vom Junior schon ordentlich 'rangenommen worden (fuhr Nordcup-Rennen, 10Km von der recht sandigen MX-Strecke Tensfeld, 20 nach Malente), hatte dieser nach der halben Saison keine Lust mehr auf 450'er und möchte eine Straßenkiste haben und lieber Papa's ältere 250'er zum Crossen nutzen. Der Vater ein netter Geselle mit Anfang 50, Häusschen und Hof, seine Mama wohnt ein Gehöft vorher...alles in allem kein Mensch der es aus irgendeinem Grund nötig hätte mit etwas zu beschei***. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am wichtigsten ist sich den Verkäufer genau anzusehen (natürlich auch das Bike )und zu entscheiden ob's ein guter Kauf ist. Das Bike kann man "schön kaschieren", wenn der Verkäufer aber eine ehrliche Haut ist, dann wird er dies nicht nötig haben. So auch dieser Geselle: Keine Floskel von den berühmten Feldwegen auf denen 90% aller Crosser zu fahren scheinen Nein: Hier wurde ernsthaft gecrosst, auf Nordcup-Niveau, das wurde auch stolz so kommuniziert. Allerdings nur 15 Betriebsstunden lang (auf dem Zähler stehen 11 aber diesen hat er eben erst nach ca. 4 Std. montiert), regelmäßig nach 6 Stunden Öl gewechselt, nach jedem Fahren Lufi gereinigt. Das Bike machte auch, bis auf den zerkratzen Kupplungsdeckel und einen Mini-Riss in der Sitzbank einen absolut neuwertigen Eindruck. Ja so stand ich dann 3 Tage vor den 100 Meilen wieder mit 2 Bikes in der Garage, befingerte und maß an der Neuen umher, war noch gefangen zwischen "finde ich Porno" und "HILFE, wieder etwas Neues". Die 100 Meilen würde ich noch mit der alten Fahren aber die Super 6, 4 Wochen später, die wollte und HABE ich mit der neuen bestritten!! Wie ich den Umbau in so kurzer Zeit geschafft hatte und wie die ersten Erlebnisse mit der Kiste waren, das erzähle ich Euch dann im nächsten Abschnitt, liebe Kinder!!
  8. 10 points
    Die 100 Meilen fuhr ich also noch mit der alten Kiste und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Dieses Mal mit den "Tümmler-Brüdern", da unser altes Team ernsthaft krank/ für Weltreise sparend / schlichtweg keine Zeit hatte. War trotzdem cool und wir haben den 7. Platz gemacht, was ich für so eine alternde Hobbycrew ganz ok fand. Nach dem WE fing ich aber direkt mit dem Umbau der neuen Kiste an, denn ich war willens (auf Teufel komm raus) noch in der aktuellen Saison damit aufzuzünden. Die einzige Möglichkeit dazu bot das Super-Six-Langstreckenrennen, das glorreiche Finale der Saison im Oktober. 4 Wochen Zeit blieben mir und da ich grad eine mittlere, 4-stellige Summe für das Bike ausgegeben hatte, waren die Mittel "begrenzt". Mein Plan war daher soviel wie möglich vom alten Bike umzushiften, hatte ich doch eine gut funktionierende Marzocchi-Gabel und an dieser eine komplett funzendes Frontend, inkl. Beringer-Bremse und Alpina-Rad. Einmal umgehängt ist das Thema Frontend schon erledigt. Ob ich langfristig mit der alten Shiver weiter machen werde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht und weiss es heute immer noch nicht. Die OEM-Showa habe ich noch und gedenke sie zu behalten, vllt. juckt es mich irgendwann und ich baue mir ein neues Frontend auf...mal schauen. Also machte ich mir über das Frontend vorerst keine Gedanken (hätte ich vllt. doch machen sollen aber später mehr dazu ) und schmiss ersteinmal provisorisch mein Regenrad in die Schwinge, da dies meine größere Sorge war... "Sorge" deswegen, da ich bislang mit Husky-Felgen arbeitete, was ja an der kompletten Husky-Front durchaus Sinn machte. Hinten fuhr ich im alten Bike eine gekürzte und verbreiterte Schwinge, daher passte auch hier die breitere Husky-Nabe ganz gut, nun würde ich allerdings eine Original-Schwinge fahren und ich machte mir Sorgen ob das noch passte. Erstaunt war ich festzustellen, dass die Schwinge an der Stelle wo der Reifen lief ABSOLUT gleich breit war wie meine alte, verbreiterte Schwinge: Sie war sogar etwas besser, denn dadurch dass sie bereits von Haus aus kürzer designt ist, ist das vordere Gussteil kürzer und die Schweißnaht zu den Alu-Profilen ist weiter vorne. Habe ich früher das Hinterrad extrem weit nach vorne geschoben, kam man sehr nah an diese Naht und es wurde schon schwierig die Reifenwärmer dazwischen durchzubekommen. Hier würde es bei identischem Stand des Rades in der Schwinge, viel mehr Luft nach vorne geben. Effektiv war die Schwinge also nur an der Nabe enger und da ich aus Erfahrung keine Lust hatte nun an der Bremsenseite "Platz zu sparen", sowie überzeugt davon bin, dass meistens nicht die Schwinge, sondern die Kettenlinie der limitierende Faktor war, wendete ich wieder den "RMZ-Ritzeltrick" an, zog damit die Kettenlinie 3,7mm nach außen und schob somit die Felge so weit es ging nach links. Zwischen Kettenrad und Schwinge sind nun nur noch 2mm Luft, das Hinterrad passt nun allerdings perfekt rein. CRF und RMZ-Ritzel im Vergleich: Jeweils ist die, im Foto obere Seite die äussere am Bike. Bei gleicher Innenverzahnung und Gesamtbreite liegen die äusseren Zähne weiter aussen (3,7mm). Wer sich jetzt fragt warum ich hier nicht einfach versuche eine Honda-Nabe zu nutzen, dem würde ich antworten, dass bei der MX-Nabe eben die Kette zu nah am Reifen laufen würde. Man könnte dann natürlich weiter nach rechts zentrieren, der Reifen würde dann aber nicht richtig mittig laufen und es würde wieder Platz auf der rechten Seite verloren gehen. TM und die alten Huskies haben das richtig gemacht: Ein breiterer Reifen heisst: Kettenlinie versetzen, mittels Offset-Ritzel und breiteren Naben. Dies habe ich nun auch realisiert und finde es weit sinniger als die engen OEM-MX-Naben (oder Nachbauten mit gleichen Maßen) zu nutzen. BTW: Bei KTHusky ist das übrigens GANZ grottig gemacht so OEM. Es blieb noch die untere Kettenführung entsprechend zu versetzen, was ich mit einer Zubehör-Führung von Twenty realisierte, die ich relativ leicht modifizieren konnte, sodass sie 3mm weiter aussen saß. Nicht 100% aber bis auf einen mm mittig. Das hatte ich nicht bebildert, liefere ich ggf. hier noch einmal nach!?! Da ich durch das exakte Ausrichten des Hinterrades mehrere provisorische und letztendlich die finalen Distanzstücke für die Hinterachse benötigte, entschied ich mich auch endlich meine Traum einer eigenen Drehmaschine zu erfüllen und kaufte mir eine gebrauchte Emco compact....kein Chinamüll, sondern österreichische Wertarbeit!! Ich kürzte noch die Kette entsprechend und betrachtete danach den Einbau des Hinterrades als vorerst abgeschlossen. Ich würde im Winter nochmal eine seitliche Kettenführung verbauen, damit die Kette nicht gegen den Reifen schlägt und eine weitere Modi zum schnelleren Ausbau des Rades. Aber für den Auftritt zu den Super Six war dies erstmal alles da hinten. Das Federbein wurde ausgebaut und dem guten Alex von AWH zugesendet, ich machte mich dann daran das besagte Frontend umzusetzen und den Frontkoti zu kürzen. Diese Umbauten sollten erst einmal alles sein für den ersten Einsatz, der gute Alex hatte da aber schon wieder andere, böse Angebote in Petto......
  9. 10 points
    Das Schleifen und Schmirgeln hat ein Ende, ist soweit gut geworden. Am Einlass hab ich die meiste Zeit gebraucht, der Auslass ist nur wenig geweitet und etwas eingeebnet. Alles relevante abgeklebt und am Schluss für eine definiert raue Oberfläche, noch Glasperlen durch die Ein-/Auslässe gejagt. Kann sich sehen lassen für Hommade Macherei.
  10. 10 points
    oder sieht das nur bei mir so aus ?
  11. 10 points
    Wird mal langsam Zeit für was Neues hier: E voilà, Volpe Ti-Pleuel mit daran adaptierter, dynamisch feingewuchteter Kurbelwelle
  12. 10 points
    So, jetzt gehts los mit der Schraubsaison: Durch die Radiale Bremspumpe musste ich den inneren Halter des Handguards verlängern. Habe dann schnell eine Hülse gedreht und eine Seite verlängert: Gefallen haben mir die Halter noch nie so richtig, irgendwie klobig und hässlich. Trägt auch nix dazu bei. Ideenfindung: Dann gestern Abend mal meine Fräse angeworfen und die erste Seite der Teile rausgelassen:
  13. 10 points
    Die Foren Mitglieder hier fahren zu 85% Supermoto... geh denen doch nicht mit deinem Grenzgänger Martens Style auf'n Sack
  14. 10 points
    Hab mal für „Foto-Dali“ noch paar Detailaufnahmen gemacht schön schwarzes Schwarz Schwingenschleifer von UFO, Kettenschutz (nur für´n Tüv Termin, da klappert mir die Kette zu sehr drin), die kürzeren schwarzen Kettenrollen oben und unten, glatte schwarze Stöpsel für die Schwinge ohne die "Brustwarze". Dieser passt auch in die Rahmenöffnung für Die Schwingen-Motorachse. kommt da auch kein Wasser rein...
  15. 10 points
    Weiter gehts mit dem Herzstück - dem Motor. Nach Angaben des Verkäufers hat der Motor einen Pleuellagerschaden. Da an diesem Motorrad schon einige unvorhergesehene Defekte vorhanden waren, war ich sehr gespannt, was beim Demontieren alles zum Vorschein kommt... und ich wurde nicht enttäuscht..... Gleich zu Beginn der erste Dämpfer. Die Schraube vom Ölsieb war total rundgedreht. Aber naja, nichts was sich nicht mit einer kleinen Feile und einem Gabelschlüssel lösen lässt... Auch der Steuerkettenspanner ein kleines Highlight - wer brach schon eine Papierdichtung, wenns auch Silikon gibt?! Der Zylinderkopf sah von oben ganz okay aus, mal abgesehen von haufenweise schwarzer Dichtpaste an der Gummidichtung - Gemäß dem Motto viel hilft viel.... (Auf dem Bild schon teilweise entfernt. Nachdem der Zylinderkopf abgenommen und demontiert war habe ich mir die Einzelteile nochmal im Detail angeschaut. Ein Ventil hat einen Partikeleinschlag und ist auf jedenfall Schrott. Am Ventilsitz ebenfalls eine Einschlagspur, passend zum Ventil. Ebenfalls auf der Planfläche eine Macke. Aber im Grunde alles halb so wild, da der Zylidnerkopf sowieso überarbeitet werden soll und die Ventile gegen neue getauscht werden. Wenn man schon alles neu macht, dann auf jeden Fall auch die Ventile. Da mir das hantieren des Motors auf dem Tisch etwas auf den keks ging habe ich mir aus Reststücke und Vierkant Hohlprofilen einen Motorhalter gebaut. Der Halter lässt sich ummontieren und dient auch zur Aufnahme einer Motorhäfte zur Demontage vom Getriebe usw... Hier die Einzelteile, schon verschweißt: Als perfektionist musste ich das Ganze natürlich noch lackieren... wer weiß wie lange die Überholung dauert Nach Abnahme des Zyinders ein zeigte sich auch ein trauriges Bild: Kolben: Der Zylinder sieht ähnlich aus, also ebenfalls Schrott: Aber der Motor hat nicht nur schlechtes, zum Beipsiel ist eine Suter AHK Kupplung in einwandfreiem Zustand verbaut: Leider hatte ich keinen passenden Gegenhalter zur Demontage, also ab in die Werkstatt und los gehts... In Kombination mit einem passenden Griff war das Werkzeug dann auch schon fertig: Passt und die Demontage hat auch einwandfrei funktioniert =) Einen Polrad Abzieher hatte ich ebenfalls keinen passenden.... Soweit das heutige Update... Bin schon etwas weiter und muss entsprechend aufholen Gruß Fabian
  16. 10 points
    Einen Kunststoffspannring zwischen Schelle und Ausgleichsbehälter hab ich gedreht. Ich wollte nicht, dass die VA Schelle den Ausgleichsbehälter zerkratzt. Eine Titanhülse für die Anlage der Schelle am Halter, fehlte auch noch, ebenfalls fix gedreht. An der Schraube das Gewinde länger geschnitten, den Kopf konisch gedreht und auf 50mm abgelängt. Hier mal alles an der Schelle montiert. Den Schlauch vom Behälter schön warm geföhnt, so lässt er sich besser und schonender formen, dann den Behälter mit der Schelle an den neuen Halter geschraubt. Passt prima, sitzt tiefer als zuvor, genug Platz zur Ölpumpe, wie auch zum Krümmer. Der Bugspoiler fehlte noch, hier stand der Schlauch von Ausgleichsbehälter des Federbeines minimal an diesem an. Ich will keine Scheuerspuren, wie auch keinen Scheuernden Schlauch haben, also kurzer Hand einen kleinen Ausschnitt in den Bugspoiler geschliffen. Ein Tankpad gegen das Zerkratzen der Tankhaube, die Jacke steht da schon sehr auf, fehlte auch noch. Also alles entfetten, bei dem kalten Wetter alles per Föhn schön anwärmen, sauber ausrichten und verkleben. Noch mal alles per Föhn erwärmen, dass de Kleber gut haftet. Fertig ist der Eisenhaufen, fehlt noch der TÜV, Saison 03/2018 hat ja schon begonnen. Ab ins Frei damit bei dem schönen Wetter. Im Gegensatz zur XB, da hat die X1 einen noch satteren bollernden ruhigen Klang, echt geiler Scheiß, da kommt so schnell nicht ran. Springt super an, läuft sofort rund, Motorkontrollleuchte ist schön brav aus, keine Selbstverständlichkeit bei einer Buell. Auch die Hydraulik Kupplung ist sehr sauber dosierbar, hat sich rentiert der Aufwand. Ist für mich ein sehr schönes, optimiertes Original geworden. Nachdem ich wegen fehlender EVB Nummer eine Anzeige von der Zulassungsstelle bekommen habe, mit Androhung der Zwangsanmeldung, meine Versicherung hatte vergessen die Nummer der Zulassungsstelle mit zu teilen. Auch das hat sich geklärt, das Bußgeld zahlt die Versicherung. Zur Belohnung der Fertigstellung und damit ich auch ja nicht damit fahren kann, hab ich mir die Flossen volle pulle gequetscht Immer mal wieder was neues Danke fürs Mitlesen und die vielen "Likes", hier kann man echt noch was schreiben Glaubt mir, das ist keine Selbstverständlichkeit!
  17. 9 points
    Es "Dingel-Dongelte" ca. 8 Tage vor den Super 6 und das lang ersehnte Paket war da..... Vor lauter "das muß da jetzt ganz schnell eingebaut werden" hatte ich gar keine weiteren Pics mehr gemacht. Gut-ee: Es gab auch von aussen nichts zu sehen. Dämpfung auf Supermoto umgebaut, Feder eine Nummer härter montiert und das Ganze um 6mm gekürzt. Letzterer Punkt war neu für mich, war mein altes Bike lediglich durch die kürzere Marzocchi-Gabel vorne um 15mm tiefer, hinten fuhr ich original Höhe. Das hat eigentlich immer gut funktioniert, ich vertraute nun aber voll auf die Erfahrung von Alex. Das Andis mit seiner Suche nach dem Idealen Setup auf nahezu identische Geometrie-Werte kam, bestätigte dies umso mehr. Meine Gabel war "spot on" zu dem, was Alex für vorne empfahl: 20mm kürzer als OEM, wenn ich mich recht entsinne!?! Das insgesamt etwas flachere Bike sah denn erst einmal ein wenig "gewöhnungbedürftig" aber dennoch stimmig aus: Damit war ich eine gute Woche vor den Super 6 soweit vermeintlich startklar. Der AWH-Alex wäre aber nicht Alex, wenn er "hier und da mal einen kleinen Joker in der Tasche hätte". So fragte ich ihn bei unseren Telefonaten zum Federbein, ob meine STM-AHK aus dem alten Bike passen würde, was er verneinte, da sich wohl Gesamtbreite und Verzahnung geändert hätten. Er streute aber mal GANZ nebenbei, dass er eine fast nagelneue TSS-AHK hätte, die sie nur 1 Stunde zum Testen benutzt hätten. Er würde sie mir einen guten Hunni unter Neupreis verkaufen, der tatsächlich auch bereits relativ günstig ist gegenüber den Konkurrenzprodukten. Ich war hin und her gerissen: Eigentlich habe ich vorerst nicht damit gerechnet direkt zum ersten Auftakt mit einer Anti-Hoppingkupplung fahren zu können, andrerseits war dieser Umstand ja nichts schlechtes, dann wiederum hatte ich doch grad erst soviel Geld fürs Mopped ausgegeben, das Angebot war aber verdammt gut und irgendwann bald werde ich eine benötigen, wahrscheinlich dann mehr Geld ausgeben müssen. Taucht eine TSS überhaupt? Die ist ja eher "klassisch" aufgebaut, "0815-Rampensystem" wie der Schuster sagen würde!! Es war nur das übliche Aufbäumen vorm unweigerlichen Einknicken....natürlich: das war an dieser Stelle das einzig Vernünftige und ich bereue es im nachhinein auch nicht. Alex die gute Seele warf die Luzie direkt in die Post, ohne auf Geldeingang zu warten, damit ich sie noch zeitig bekam, um sie bis zum WE einbauen zu können. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass es klappte aber am Donnerstag (1Tag vor der Abfahrt) dingel-dongelte es zum 2. Mal........ Bis auf einen kleinen Kratzer im Eloxat der Druckplatte sah die Kupplung absolut neuwertig aus. Es gibt noch einen 2. Satz Vorspannscheiben für die Federn, die diese stärker vorspannen können und Alex legte noch Honda OEM-Distanzscheiben und Muttern hinzu, sowie ein Ausrücklager (die KTM-Tüte machte mir ein wenig Angst.... ): Ich kannte das klassische Design der TSS-Kupplungen, ich hatte vor Jahren mal eine in meiner Ducati 1198S aber ich war überrascht zu sehen, dass sich auch diese weiterentwickelt haben: Die alte "Spinnenfeder", eine Blechfeder die unter die Zentralmutter geschraubt wurde und mit ihren "Armen" die Trommel zwischen den Bolzen herunterdrückte, war Geschichte. Mittlerweile sind sekundäre Spiralfedern an den Bolzen montiert, die sogar via Sprengringe gesichert werden: Somit wird die Kupplung als fertig montiertes System verbaut, man kann bestimmt auch das Ausrückmoment mit schwächeren/stärkeren Federn beeinflussen (was hier bestimmt günstiger ist als die teuren Sekundärfedern bei STM und Suter!?!). Ich war begeistert.....wollte fingern und fummeln, wollte tagelang bestaunen aber es fehlte die Zeit: Die Kiste musste am selben Tag noch im Trapo verstaut werden. Also legte ich sie danieder und begann das bekannte Ritual: Und dann, dann passierte etwas Merkwürdiges: Ich stellte sie in die hamburger Herbstsonne (was an sich bereits merkwürdig war ) um sie gebührend zu belichten aber plötzlich hörte ich Engelsgesang und sah dieses Licht........ Eine Stimme sprach zu mir: "Dies ist Dein neues Schwert oh Streiter des heiligen Wemsens. Trage es in Ehren und brenne alles danieder was sich Dir vors Gummi driftet. Möge Dir nie das Korea ausgehen und der Antizünd Dir fernbleiben......SO SOLL ES SEIN!!!!"
  18. 9 points
  19. 9 points
    Ich geb mir große Mühe deinen Allerortsspam im Forum zu ignorieren, aber stell mich bitte nicht zu sehr auf die Probe.
  20. 9 points
    Ich hol schon mal Bier und Chips :-) :-) :-)
  21. 9 points
    Warum tun wir uns das überhaupt an? Sonntagmorgen St. Wendel. Vorstart Kleines Finale S5. Stehe als Helfer neben einem Fahrer (nein, keine Namen). Vorstart geht auf, Moped angekickt, läuft, dann ein Blick des Fahrers zur Gabel und ein lautes: ACH DU SCHEISSE..... Ich: Was ist? Fahrer: Transponder vergessen!!! Ich: Waaaaaaas? Wo? Bus, Beifahrertür!!! Sprint...mit 52 Jahren, 180 Puls und mehr Adrenalin als Blut in den Adern die 150 Meter zum Bus in gefühlten 9.9 Sekunden zurückgelegt....Weltrekord... Beifahrertür auf...nichts... Fahrertür auf nichts... Kollege Tobi #909 fand das Teil dann nach einer gefühlten Viertelstunde im Laderaum... Sprint zurück.....überall nur grinsende Gesichter....ich recke den Transponder im vorbeihasten wie den Siegerpokal in die Höhe... sehe schon die ersten Reihen in der Startaufstellung stehen... Scheiss Raucherei, ich bin zu lahm... Renne durch die Boxengasse Richtung Vorstart, am Offiziellen (der das nicht so klasse fand) vorbei, schreie zum 329. mal Transponder vergessen... Ein Wunder, Fahrer XY kommt gerade vorbei in die Aufstellung... Mit zittrigen Fingern den Transponder reingefummelt und ab ins kleine Finale... Fahrer XY kackt am Start bissel ab und ist, naja rote Laterne.... Er berappelt sich zusehends und macht Platz um Platz gut. 5 oder 6 an der Zahl. Wochenende gerettet, Ziel erreicht. Aus eigener Kraft nicht Letzter werden. Euphorie macht sich breit.... Frage: Warum hast Du den Transponder abgemacht? Antwort: Ich hab 100 Euro Kaution bezahlt und hatte Angst, dass er geklaut wird... Wir lieben diesen Scheiss, und genau deshalb tun wir uns das an....
  22. 9 points
  23. 9 points
    Anruf: „du mein Motor rappelt etwas und läuft etwas unrund“... vielleicht Zündkerze oder Verteiler ? (Fahrzeug: Golf III VR6, alles in schlechtem Zustand, aber schicke Felgen drauf und blaue Silikon Wasserschläuche) erster Check: Kerze vom 6. Zylinder „Oh mist... hmm, kann ich da eine Neue kaufen oder müssen da alle 6 neu ? - nö, hast Glück, brauchst überhaupt keine mehr kaufen......... kopf runter, 1, 2, 3, 4, 5, ... Öhm... da ist einer ausm 6. Zylinder Fahnenflüchtig... Knaller, Kolben gebrochen und komplett durch gezogen... weg.
  24. 9 points
  25. 8 points
    Moin, Ich habe jetzt über die Wochen mal die ganzen Wichtigen Termine 2019 die angeboten werden zusammen gefasst. Bei Facebook habe ich alles schon Online, aber für die Leute die das nicht haben hier gerne nochmal. Falls ich etwas vergessen habe, dann bitte Melden. Gruß Frederik #32
  26. 8 points
    Den neuen Kolbenbolzen musste ich noch 0,3mm kürzen, sonst wäre der Clip vom Kolbenbolzen nicht sauber gesessen. Einfach stirnseitg abdrehen, anfasen und gut. Dann samt Kolben und Clip verbauen, die großen Ventiltaschen zum Einlass, die kleinen zum Auslass. Die gefettete Zylinderfußdichtung auf die Stehbolzen und die Steuerkette durch gefädelt, Kolben einölen, Kolbenringe ausrichten, Spannband um den Kolben legen. Dann noch die untere Steuerkettenführung einsetzen und mit neuem Kupferdichtring verschrauben. Die Steuerkette durch den Steuerkettenschacht fädeln, den geölten Zylinder über die Stehbolzen fädeln und über den Kolben schieben. Die beiden Zentrierhülsen in den Zylinder stecken und die originale Husqvarna Zylinderkopfdichtung auflegen. Den Zylinder runter schieben und natürlich vor dem Zylinderkopfdichtung auflegen noch die obere Steuerkettenschiene einlegen und verschrauben. Die alten Kipphebelbüchen hab ich noch aus demontiert. Hier mal die neuen Buchsen für mehr Lagerfläche im Vergleich zu den Alten, zur Schmierbohrung ist jeweils noch genügend Platz. So sieht das dann mal derzeit im Gesamten aus.
  27. 8 points
    Alora va bene, gestern bin ich nochmal nach Walldorf ausgerückt. Ganz schön frostig... gefroren hab ich auch noch. Und kalt wars. Buah. Ich durfte den Nachmittag mit den famosen Typen Toni und Uwe teilen. Super angenehme Aufzünder mit üblem Sprachfehler (oder lags an mir? Weiß man nicht!) Es war ziemlich wenig los, nen paar Typen mit nem Rennroller, zwei Pitbiker mit Krawallrohren statt Auspuffen, einer mit ner ollen YZ 450 und drei(!) FS 450 Huskys. Dass die Leute immer Exoten fahren müssen?! Jeeeedenfalls lief die TM im Betrieb wieder gut. Aufgrund der Kälte habe ich mich nicht sofort richtig wohl gefühlt, aber nach ein paar Runden gings gut um den Kurs. Einige Beobachtungen konnte ich gestern machen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Da der letzte Einsatz ne Weile her war stimmte der Luftdruck in den Gummis nicht mehr. Hinten hatte ich noch atemberaubende 0,5 Bar drauf Mangels mobilem Datennetz in Walle habe ich dann gegrübelt, was ich vorn (Michelin 16") und hinten (Metzeler K0) einstellen wollte. Bin dann hinten auf 1,8 kalt und vorn ebenfalls auf diesen Wert gegangen für den ersten Turn. Hinten war dann nach dem Turn der Reifen adäquat warm, nicht heiß, aber gut warm. Vorn fehlte die Temperatur etwas. Der Michel grippt ja im lauwarmen Zustand auch schon gut, nur war mir das ein bisschen wenig. Ich bin dann für Turn 2 jeweils um 0,2 Bar hoch gegangen. Allerdings hat das wenig Unterschied gemacht, der Reifen war hinten immer noch warm. Vorne auch nicht zufriedenstellend. Das merkte ich erstmal ganz deutlich als ich mit in der Haarnadel am Gästezaun zum Fahrerlager übers Vorderrad abschmierend die Körnung des Asphalts genauer ansah. Vorderradgrip plötzlich futsch und da rutschte er dahin. So im Nachhinein will ich das jetzt nicht überbewerten, Karre eben aufheben und weiter gehts lautete die Devise. Denke mal das Wetter war problematisch, da die Asphalttemperatur einfach scheisse war. Für den dritten Turn hab ich den Luftdruck so belassen. Hatte keine großen Vorkommnisse hier zu berichten, es lief also alles relativ normal. Da das Bike in vereinzelten Fällen nicht zu meiner Zufriedenheit anspringt hab ich abends noch einmal recherchiert. Jetzt gibt es ja ein offizielles Handbuch zum Download von TM. Davon hab ich erst vor 2 Tagen erfahren. Darin wird auch die Startprozedur beschrieben. Man soll wohl laut Handbuch immer den Chokehebel drücken, egal ob Kalt- oder Warmstart. Hier die Auszüge: Ich will das beim nächsten Mal genauer befolgen. Ich habe nämlich oft ein Misch Masch veranstaltet, indem ich erst immer versucht habe ohne den gezogenen Chokehebel zu starten. Mir fiel in der Vergangenheit auf, dass es eigentlich am zuverlässigsten mit Chokehebel funktioniert. Ich lebte aber unter dem Eindruck, dass man den Chokehebel nur unter bestimmten Bedingungen ziehen sollte. Das scheint ja nicht richtig zu sein laut Hersteller. Dann noch ein kurzer Eindruck zu den neu verbauten Brembo SC Bremsbelägen. Sehr schöne Beläge, die mit der Braking anscheinend ordentlich funktionieren. Die Verzögerung ist gut. Häufig wünsche ich mir momentan allerdings insgeheim ein wenig mehr Dosierbarkeit in der Bremse. Ich frage mich, ob eine 14er RCS Pumpe mir einen ausreichenden Druckpunkt bei gleichzeitig weicherer Dosierung der Bremse ermöglichen würde. Ich muss jetzt nicht auf Teufel komm raus ne neue RCS Pumpe ans Moped stecken, aber würde das gern mal hier zur Diskussion stellen und auf eventuelle Erfahrungswerte hoffen. Für den Winter, gesetzt den Fall, es war jetzt erstmal der letzte Ausritt für dieses Jahr, stünde ein Federbeinservice an. Vor dem Wallebesuch gestern habe ich den Druck des Ausgleichsbehälters nochmal mit der Dämpferpumpe geprüft. Dieser lag nur gering unter 10 Bar, bei 9,7. Schleichend verliert der Behälter also Druck. Ob das noch im normalen Bereich ist weiß ich nicht. Zwischen den Messungen standen ca. 4 Monate. Bei der Gabel würde ich einfach auch einen Service machen lassen, um die Flüssigkeit erneuern zu lassen und das ganze System auf Defekte zu überprüfen. Ob ich es bei Power4 oder AWH machen lassen möchte weiß ich noch nicht. Das linke Aussenrohr der Marzocchi hat seit Kauf Abrieb in der Eloxalschicht. Das tut ja optisch nu auch nich Not, dass das so bleiben muss. Hat aber nur geringe Priorität zur Zeit. Zum Abschluss wollt ich nochmal eine ernste Sache ansprechen. Wenn ich in Walldorf mit dem Ding auf Start/Ziel biege und rechts auf Stereo stelle, dann wheelt das Ding so derb mit einem Powerwheelie über den Asphalt, dass man unter dem Helm nur verrücktes "njjjjiaaaHAHAHAHAHAHAAARRRRAAAAAHAHAHA" produziert. Ernste Sache. Und schön.
  28. 8 points
    Ich möchte hier in diesem neuen Thread immer wieder mal zwei-drei Fotos von meinem letzten Schaafheim Besuch einstellen. Nach Möglichkeit bitte ohne große Diskussionen und ohne viele Worte zu verlieren, danke im Voraus für euer Interesse und Verständnis. 19.06.18
  29. 8 points
    Die Koryphäen (bildungssprachlich jemand, der auf einem bestimmten Gebiet außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt) des 4rums gaben sich heute am Odenwaldring bei bestem Supermoto Wetter ein Stelldichein. wheel4fun klanachinese Beppo Schorle Uwe27 Fallinger Kalorienfreies Mineralwasser Trinker Jollyroger Max b.r ... hoffe ich habe keinen vergessen, bin ja schließlich auch nicht mehr der Jüngste.
  30. 8 points
    Soooo, Bilderspam! Momentan is wirklich nur geil. Dauernd geiles Wetter (danke Süden!), zwei Strecken in erreichbarer Nähe, Freizeit... hach! Da die Schaafheimer so asozial bescheuerte Öffnungszeiten haben (nur Dienstag) packte ich gestern mal das Auto und heute in der Früh das italienische Rennpferd. In Schoofem wars dann ganz gut gefüllt, viele Pitbiker und Minibiker, die sich mal mehr oder mal weniger respektlos auf der Strecke getummelt haben. Dazu noch zwei Huskytreiber neben mir, einer mit sonem 701 Dickschiff und ein weiterer mit ner 09er 510 SMR. Nette Jungs aus der Bamberger Gegend. Schaafheim selbst gefiel mir wieder sehr gut. Ich steh einfach mega drauf auf die langgezogene Rechts nach dem Omega zu feuern und dann die letzte Kurve auf Start/Ziel zu nehmen, dort ordentlich durchladen, die 90° im Anschluss mit dem Knie am Boden zu nehmen, um dann wieder Richtung Omega zu schießen! Ein wilder Ritt, deswegen fahr ich gern her. Das enge Gewürge könnte von mir aus auch weg bleiben, aber für diesen langläufigen Kram, da bin ich sehr zu haben. Die Bilanz heute: ein Miniaturrutscher in voller Schräglage beim rausbeschleunigen, geschenkt. Der Vorderreifen hat keinen Mucks gemacht, sieht fein aus. Könnte vielleicht etwas schuppiger sein, aber ich hab 100% Grip. Was willste mehr. Hinten geht mir der K0 in Schaafheim auf der Beschleunigungsflanke etwas auf. Hatte 1,7 bar kalt bzw. 1,9 heiß vom Reifenwärmer. Habe spekuliert, ob etwas mehr Luftdruck dem entgegen wirken könnte. Habs aber nicht ausprobiert, weil ich eigentlich sehr zufrieden war mit dem Grip hinten. Die Reifentemperatur ist hinten auch ok direkt nach dem Turn. Hier mal was für die Augen vom Hinterreifen: und Kleine Anekdote: Habe die Huskyreiter nen paar Runden auf der TM reiten lassen, beim 2. war der Sprit alle, das fand das Ding nicht so toll Obwohl dann Sprit wieder aufgefüllt wurde sprang sie nicht an. Mir schwante schon, dass da irgendwas merkwürdig war, denn normal geht die mit 1 oder 2 Kicks an. Da hatte der Huskytreiber beim Kicken ne Fehlzündung (wegen Benzin alle) und die hat doch glatt den Einspritzkörper mit Gummi vom Flansch gepustet. Nehme ich aber auf meine Kappe, weil ich beim Zusammenbau die Schraube der Schelle nicht so anknallen wollte. War wohl etwas zu zart (ich! Zu zart! Ouh mannnn...). Nun ist sie fester , alles war schnell gerichtet und siehe da: 2 Kicks und sie schnurrte wieder. Zur Mittagspause hab ich mich dann vom Acker gemacht. Für die Dagebliebenen hoffe ich, dass das Wetter gehalten hat und alle heile geblieben sind. Ich selber bin immer noch sehr entzückt über dieses famose Maschinchen. Dampf im Kessel, Fahrwerk immer noch toll, technisch hab ichs wohl ordentlich gemacht. Mega Spaß gehabt... Vielleicht geht ja Ende nächster Woche nochmal Walldorf?
  31. 8 points
    Also: Drumherum ist irgendwie "Oschersleben in klein"!! Wir kamen abends an, zwei Autos parkten, keine Sau da. Vorher fährst Du durch ein ?? 500 Mann-Kaff, denkst da kommt nix mehr und dann: BÄMM erstrahlt die Strecke. Tribüne, was gleichzeitig das Hauptgebäude mit MX-Store, Kart-Store und Café ist (alles übrigens Di vormittags offen!!), davor Motorhome mit Strom und allem. Drüben eigenes Motorhome für MX'er, inkl. Waschboxen. Jeweils Duschen (warmes Wasser!!) und Toiletten. Eigtl. alles was das Racerherz braucht. Ansonsten: 45,-€ freies Fahren / Tag, 10,- Strom. Das Streckenlayout ist auch sehr geil: Gerade-Gerade und dann fährst Du ohne zu bremsen in die Rechts, die danach zu macht. Eine Enge, dann eine Triple das man voll reinhält um ins Innere zu gelangen. Dann gibts bissl engeres Geschlängel bis man wieder auf die Geraden kommt......kurzum: alles dabei!! Hab'n Onboard-Filmchen mit der neuen Rollei gemacht. Wenn's was geworden ist, schneide ich mal 2-3 schöne Runden zusammen. Mir gefiel die Strecke sehr, einzig Offroad fehlte. Muss man noch mal hin, DEFINITIV!!!
  32. 8 points
    Ja, es gibt noch "Alteisen" Ready for 2018
  33. 8 points
  34. 8 points
    Motor ist inzwischen auch im Rahmen.
  35. 8 points
    Kommendes WE hab ich mit der 350SXF Rennpremiere in Pisek CZ. Fahre 2018 im G-Cup Klasse Amateure Elite. Bin schon gespannt wie ich mich gegen die 450cc jetzt schlagen werde. Bei den letzten fahrten wurde ich nicht enttäuscht. Hab da noch ein paar Fotos für euch;
  36. 8 points
    Die Schraubverbindungen sind erstmal alle nur gesteckt und die Mamas lose mit der Hand drauf, muss sicher noch Einiges wieder demontieren... geh zum Schluß dann einmal mit der Liste rum, Loctite da wo´s hinkommt und Sinn macht und "klicker" dann alles mit den Drehmos durch. Und die Schrauben... Sieht schon etwas nach Lude aus , aber hier gehts mir eigentlich vorwiegend darum "alles soweit möglioch einheitlich" (optisch) sowie möglichst gleiche Schraubenköpfe zu haben. Ein wildes Durcheinander von Inbus/Sechskant mit U-Scheibe/Sechskant mit Bund und Mulde im Kopf/Torx/ VA / Stahl / Alu und weiß der Geier was alles hatte ich beim letzten Möp... muss nicht wieder sein. Sieht bald aus wie ne neue TM mit dem ganzen güldenen Zeug , aber wie Kevin schon schrieb, dieses stark goldene Glänzen lässt mit der Zeit noch gut nach. Weiß nicht ob das noch mit der Luft reagiert oder UV emfindlich ist. So kräftig wie jetzt bleibt das nicht. Die extra angefertigte Vorderachse passt 1a *freu*
  37. 8 points
    Nein- dort wo die Bremsscheiben aufliegen, waren Beilagen draufgeschraubt und beim Kettenblatt war ein Blech montiert- somit sind alle auflagen Rein geblieben Heute konnte ich die hintere Felge zusammenbauen, zentrieren und auf schlauchlos umbauen [emoji4] Reifen drauf- Luft rein- bis jetzt hat sich der Druck nicht verändert. Das 3M Dichtband ist echt der Hammer! Morgen kontrolliere ich nochmal den Druck. Leider passt mein vorderer Felgenring nicht zu meiner Nabe und Speichen. ☹️ Einen neuen hab ich bestellt, der muss dann noch gepulvert werden. Zwischenstand ist, dass mein Bike nun zu 90% fertig ist für die Rennsaison. Die vordere Felge fehlt noch und ein bisschen Kleinkram.
  38. 8 points
    Mal ein kleines Update, der 530er Motor ruht gerade um mal mit dem Projekt weiter zu kommen. Die Karre hat ihre TÜV Abnahme für deutsche Papiere hinter sich, hat bei der Gelegenheit direkt noch den originalen SM Radsatz eingetragen bekommen. Nun ist sie zerlegt, teile werden ausgetauscht und gereinigt. der Rahmen muss noch nachlackiert werden und einige Unzulänglichkeiten am Motkr beseitigt werden, dann geht es wieder ans zusammenstecken. denke dass es ab Mitte märz soweit ist.
  39. 7 points
    Um der Entzugserscheinung vorzubeugen habe ich mich heute nochmals mit einem sehr netten Forums Kollegen in Schaafheim zu einem kleinen Herbst/Winter Training getroffen und dabei mal den GPS-Tracker mitlaufen lassen.
  40. 7 points
    Sooo endlich komm ich mal dazu hier weiter zu schreiben 06.10.2018 Zusammenbau des Rumpfmotores: Ausgangssituation : zuerst holten wir sämtliche Motorlager aus der Gefriertruhe, in welcher Sie sich cirka eine Woche nebst Tiefkühlbrokoli und der gleichen aufgehalten haben und setzten diese mittels Heißluftföhn ein: Es folgte der Einbau der neuen Kurbelwelle, des Getriebes und der Schaltgabeln/Schaltwelle. Nachdem die Dichtmasse aufgetragen war, konnten wir die beiden Motorgehäusehälften zusammenbauen: beim Einbau der Ölpumpe ist leider das Gehäuse gebrochen also mussten wir an der Stelle den Zusammenbau unterbrechen und erst ein neues Ölpumpengehäuse besorgen: So weit war der Motor dann gegen Nachmittag: 02.11.2018: der Zusammenbau ging weiter: am 02.11.2018 um 12:09 kam es feierlich zur Hochzeit: nun stand die Montage des neues Kolbens an: Hierzu noch eine kleine Story Kolben und Zylinder waren beim Motorenbauer. Der Motorenbauer hatte bei mehreren Herstellern einen Kolben mit der original Verdichtung angefragt --> Liefertermin jeweil 05/2019. Also entschied er sich kurzerhand einen höherverdichtenden Kolben zu ordern und diesen dann entsprechend nachzubearbeiten. Er führte am alten Kolben einen 3D Scan durch und übertrug mittels CNC Fräse die Kontur des Originalkolbens auf den neuen Kolben. Probefräsung am alten Kolben um zu überprüfen, dass die Kontur und das Profil passt: neuer Kolben: Montage Zylinder (gehohnt) und Zylinderkopf (Ventile wurden neu eingeschliffen, neue Ventilschaftdichtungen verbaut, Einlassnockenwellenlagerböcke wurden bearbeitet): Einbau der Nockenwellen und einstellen des Ventilspieles: zuletzt Montage des Ventildeckels, Schalthebel, Bremshebel, Kühler, Vergaser, einhängen sämtlicher Züge und und und. Tageziel erreicht: Motorrad so weit zusammenbauen, dass am nächsten Morgen nurnoch die Flüssigkeiten eingefüllt werden müssen und dem Probelauf nichts mehr im Wege steht. Feierabend Am nächsten morgen 7:45 wieder in der Werkstatt gewesen und damit begonnen die Flüssigkeiten einzufüllen, die Kette zu reinigen und den sonstigen Rest wie Tank , SItzbank, Verkleidung etc.zu montieren. 9:27 war das Bike fertig. Die Uhrzeit passte auch um den ersten Kick im Wohngebiet zu wagen Also nun war sie gekommen die Stunde der Wahrheit. Wie wir uns es erträumt hatten sprang die Yamsel beim zweiten Kick an und tuckerte munter vor sich hin. Sie läuft perfekt und ist überall Furztrocken. War das ein geiler Moment als ich das Teil angekickt habe und sie endlich wieder zum Leben erweckt wurde!!!!!!!! Jetzt muss der Motor noch eingefahren werden, nach einer Stunde wird Öl gewechselt und Ventilspiel gecheckt und dann kann die Saison 2019 kommen. Die gute alte Stahlyamsel ist mit samt überglücklichem Fahrer zurück
  41. 7 points
    Bastel, du passt auch immer überall auf Den neuen Zylinder wollte ich nicht, weil nicht zu sehen war ob er den großen oder kleinen Auslass hat. Bin nicht sicher ob man die ALS Schieber auf den kleinen anpassen kann. Heute war es auch soweit, TÜV, Zulassung und Probefahrt auf der Straße. Alles OK soweit, nur die Kupplungsbeläge sind wohl hart. Der PWK Nachbauvergaser ist leider beschissen. An Standgas oder Choke war nicht im Traum zu denken. Habe da stufenweise die LLD auf 0,7mm aufgebohrt. Die Düse für den Choke auf 0,6 gebohrt. Das funktioniert erstmal. Gemischschraube 1,0 Umdrehungen sind perfekt. Choke fettet auch an und magert nicht mehr ab. Bei 1/8 ist es aber noch reichlich zu Fett und das trotz DCQ Nadel. Schieber ausschleifen dürfte da helfen. An der SM würde das Ding sofort in die Tonne fliegen Der Leistungsvergleich ist heftig. Dürften mindestens 10PS Unterschied sein. Für die SM hatte ein Kumpel noch einen Felgenring. Eine Nabe hatte ich, und Speichen hatte mx Höppner. Jetzt wird vorne der K2 in 17" getestet. Papa MRS meinte wenns nur an den Speichen liegt sollte ich das mal probieren. Geplant war nach 2 Turns das Rad zu wechseln um den direkten Vergleich zu haben. Leider klappt das zum Wochenende nicht mehr weil erst die Felge stehen sollte und dann der Reifen bestellt wird. Jetzt ist nochmal ein halb blanker K1 drauf für einen Tag...mein allererster Reifen von "damals"
  42. 7 points
    Hey guys! Check out some of the upgrades that have been done to this bike recently. A couple of years ago it was taken to a dyno and delivered 60 hp to the wheel. At only 8000 RPM... This seemed a bit off for the given setup so I started to look for the "missing power". What I discovered - if any of you are using the AIR4ORCE short runner, go back to stock airboot. As soon as I did, it picked up loads and loads of power up top. I also designed and built an experimental header design to put emphasis on mid and top range. After all that, the injector started to max out so now this bad boy is running staged injectors! Slide-show below!
  43. 7 points
    Hallo zusammen, Folgende Arbeiten wurden erledigt: - Ventile und Kopf gereinigt - Brennraum gestrahlt - Kanäle leistungssteigernd überarbeitet - Strömungswinkel geändert - Ventilsitze leistungssteigernd bearbeitet - Ventilsitze gefräst hier wieder ein kleines Update zum Motor und Fahrzeug: Im laufe der Zeit haben sich bei mir einige, mehr oder weniger schöne, Carbonteile angesammelt. Leider hatte zum Beispiel der Zündungsdeckel deutliche Beschädigungen in Form von Ausbrücken und Harz-Absplitterungen an den Stellen der Verschraubungen - vermutlich durch zu starkes Anziehen und schräge Schraubenkopf-Auflageflächen. Da meine anderen Carbon Teile auch zahlreiche Gebrauchsspuren hatten habe ich mich dazu entschlossen alle zu überarbeiten - wobei der Zündungsdeckel die meiste Arbeit gemacht hat. Leider habe ich vom Ausgangszustand der Carbonteile keine Bilder gemacht... Bei der Überarbeitung wurden tiefe Kratzer und Beschädigungen mit Epoxid-Harz ausgegossen und anschließend der originalen Form wieder angepasst und fein geschliffen. Für die Auflageflächen der Schrauben am Zündungsdeckel wurden Aluhülsen gedreht und eingeklebt. Anschließend wurden die Hülsen, passend zur Dichtfläche, plangefräst um ein erneutes Ausbrechen zu verhindern. Am Ende wurden alle Carbonteile geschliffen und mehrfach mit 2K Klarlack lackiert. Am Motorschutz waren zusätzlich die Schlauchanschlüsse und die Ablassschraube schon deutlich angegriffen. Hier ein Bild im demontierten Zustand: Da ich keinen Ersatz vorliegen hatte, habe ich mich dazu entschlossen ein paar individuelle zu fertigen. Hier ein Bild vom Drehen der Schlauchanschlüsse bzw. Aufnahmen: Natürlich schön mit Schlüsselweite um die Teile sauber verschrauben und bei Bedarf auch wieder lösen zu können: Hier die fertigen Teile: Hier die Carbonteile nach dem lackieren: Hier noch ein Bild vom Zündungsdeckel und dem Motorschutz mit eingeklebten Dreh- und Frästeilen: Nachdem der Zündungsdeckel dann auch endlich fertig war konnte die Zündung bzw. Lima dann auch montiert und eingebaut werden. Hier ein Bild des fertigen Motors Die stecker wurden dann noch auf Superseal umgebaut - passend zum überarbeiteten Kabelbaum: Jetzt steht dem Einbau eigentlich nichtsmehr im Wege. Ich hoffe er läuft auch so gut wie er aussieht Gruß Öhli
  44. 7 points
    Hello folks! It was quite a while since an update, but still I can see some visitors coming from this site, to my Youtube channel: https://www.youtube.com/user/Massegossen Some of you might know of my project, which involves complete frame build and a billet cylinder head with an EFI from Megasquirt. Somewhere in the middle there is still a little something with Husaberg stamps on. The relatively high power (88 RWHP out of 680cc) consumed main bearings after max 5-6 hours causing havoc in the crankcase. So, I put in double row spherical roller bearings to cope with the tumbling effect of the crank shaft (appr. 0,5 deg). You can see the preps in this video: Then I had some problems with leaking of coolant, wich was difficult to find. I had to trouble shoot that in a very profound manner: Then there were some other issues with collar bones and such, but the tricky challenge was vibrations that came when I had to remove the counter balancer. The rear shock broke 4 times and all kinds of cables and brackets broke from the vibrations. I tested 3 different balance ratios, but none were any good. So now I'm adding a counter balance shaft again, in another position. All CAD files are now sent for machining, but here is a short video presentation of the new counter balancer design: I hope you enjoy my videos and I wish you all a Happy Easter!
  45. 7 points
  46. 7 points
    Heute ging es weiter, ich habe mich dem Hinterrad und dem DB Killer gewidmet. Erste Amtshandlung - Luigis Klapperkreisel zu Xenas Chakram umgebaut. Und ja....es sieht geil aus! Dank der Info von @Bastel Mit dem Bunsenbrenner hab ich erstmal dem alten Schraubenfestiger die Hölle heiß gemacht und dann kamen die easy peasy butterweich raus. Die Gewinde waren etwas verschmutzt von den Loctideresten, natürlich habe ich das dann sauber gemacht. Beim demontieren der Scheibe kamen mir die Floater schon entgegen gerollt....und siehe da die waren gar nich mehr soooo frisch Gut das ich die getauscht habe.... Die Scheibe hatte ca 3mm Spiel, ob das gut oder schlecht is weiß ich nich. Auf jeden Fall ist es nervig gewesen Hach scheeeeeen.......gefällt mir 100 mal besser! Nach dem ich nun die Scheibe dran hatte, mit Bremsenreiniger abgeputzt, hatte ich ein Date mit dem Kettenblatt. War dann aber leider eher kaka.....Typisch Tinder halt Von weitem denkst ok, geht voll klar und Vorort denkstde OMG was is hier los..... Ähnlich war das heute......es sah einfach aus aber ich hab das Drecksding beim besten Willen einfach nich abbekommen. Und bevor ich die Schraube verknaddel habe ich es erstmal gelassen. Man sieht ich hab schon leichte Werkzeugspuren am Kettenblatt Verursacht. Ich werd' mir also bessere Inbusse.....Inben.....Inba.....(was is eigentlich der Plural von Inbus).....ich werd also besseres Werkzeug kaufen müssen um das zu lösen. Mit nem normalen Maulschlüssel und nem Inbus gings nich.... Da der Ziddi ja nich wie ein irrer auf der Bahn sein will, muss die Brülltüte leise werden. Der alte Esd war total verbeult, hatte aber nen Killer drin. Ich hab beim Kauf nen 2. dazu bekommen. Dieser allerdings is komplett offen ABER vom Zustand her nahezu perfekt....... Also dachte ich, ich bau einfach den Killer (welcher mit nem Sprengring gesichert is) da rein. Wie immer.....Pustekuchen. Der war so verbeult, das das Teil da drinne fest steckte und keine mucken machte da raus zu kommen. Da der ESD eh etwas zerrockt aussieht und nen bekannter den haben möchte, hab ich mich entschlossen den auch etwas aufzuarbeiten. Also kurzerhand das Teil zerlegt. 2 Zerstörte Bohrer später war er dann offen. Von der Verarbeitung war ich echt überrascht, ich hatte vor ner weile mal nen ESD von ner alten Hiemer Stahlrahmen Yamsel zerlegt und der war richtig reudig von innen. Alles iwi halbherzig zusammengeschweißt... Bei dem Arrow hingegen sah das alles top aus. Man konnte die Rohre bündig ineinander schieben und auch die Schweißnäte sahen anders/besser aus als ich das in der Yamsel damals gesehen hab. Einzige was ich bissl hässlich fande, waren die Löcher am Eingang.....die waren durchgebrochen. Da ist es vll inelligent einen sauberen Cut zu machen und den ESD vll paar mm zu kürzen und die dann neu bohren. Wie dem auch sein, der DB Killer is nun draußen. Aber....der sitzt auch in der anderen Anlage sehr sehr stramm drin. Was meint ihr kann ich dagegen tun, dass der nich wieder so fest rottet? etwas abschleifen? Und noch was.....die Endkappe, wie kann man die ausbeulen? Jemand ne Idee? Das wars dann auch schon......morgen werd ich mal im Sumostore anrufen und mir das Repkit mal bestellen und dann geht es bald weiter! Bis denn.....
  47. 7 points
    Here´s a new video for you guys! I hope you enjoy it!
  48. 7 points
    ü20° seid 4 Tagen. Fein ! Gibt also wieder n Update ! Da das leckere Chassis soweit bereit steht hab ich mal den Motor aus der Ecke geholt und aus der wärmenden Winterjacke filitiert. Durchgeführte Arbeiten: Zuerst mal kompletter Motor in eine Wanne und außen mit Benzin angepinselt und trockengerieben. Dann: - Ablassschraube und Altöl raus. Magnet war fast sauber, nix erwähnenswertes. Top! - Kleiner und großer Kupplungsdeckel entfernt, nichts im Ölsumpf gefunden was da nicht hingehört, auch keinen erwähnenswerten Öl-Metall-Sonstwas-Schlamm. Top ! - Kickermechanismus und Kickeranschlag im Gehäuse auf Macken und Verschleiß kontrolliert, wie neu ! Wurde wohl auch nur nie bis selten benutzt. Bleibt mal als “Not-Backup“ drin. - Kupplung: der neuere CNC-Alu Kupplungskorb ist schon drin, geilo ! Kupplung zerlegt. Zentralmutter war fest und das Sicherungsblech noch jungfräulich umgebogen. Hat noch Keiner dran rumgemurxt, prima ! Korb und Nabe haben keine Rattermarken. Reib- und Stahlscheiben sehen auch wenig verschlissen aus. Gesamtzustand der Kupplung für 3600km: glatte 1 würd ich sagen. - Freilauf gecheckt, augenscheinlich alles i.o. Klammern sitzen fest. - Dichtungen und Dichtflächen gereinigt, Dichtung beidseitig gefettet und wieder montiert. Mal schauen ob’s dicht bleibt. Bin guter Hoffnung. - alter Ölfilter raus und weg, alles gereinigt und mit neuem HF154 wieder zusammen. - Lima Deckel mitsamt Stator abgenommen, alles gereinigt. Da der Rotor im Motoröl läuft fischt der mit seinem Magnetismus mehr feines Zeug aus dem Öl als der kleine Ferritmagnet an der Ablassschraube ! Nachsehen lohnt !!! War aber nix außer bisl Kupplungsabrieb zu finden. LiMa augenscheinlich Top ! - neuer Oberon CNC Kupplungsgeberzylinder mit neuer Papierdichtung montiert, Lebenslange Garantie rulez ! leeeeeecker ! - Wasserpumpendeckel ab, Förderrad runter, Gewinde und Welle gereinigt, und das Förderrad mit ner selbstsichernden V4A M5 Mutter und U-Scheibe wieder montiert. Sah zur Abwechslung aber vorher noch überraschend gut aus. Das kenn ich auch gaaaaaanz anders. links meins nach dem Öffnen, rechts nicht selten bei diesen Motoren vorzufindender Gebraucht-Zustand. Alles wieder zusammen. WaPu Top ! - Steigleitung abgenommen, durchgespült und -gepustet und wieder montiert - Wasserschläuche ab, gereinigt und mit neuen Würth Zebra VA Schellen wieder montiert - Ventildeckel ab, Ventilspiel checken. Soll: INTAKE je: 0,15mm / EXHAUST je: 0,20mm Ist: IN: 0,10mm / 0,10mm - EX: 0,15mm / 0,10mm Ich hatte noch 4 gute gebrauchte Shims da und mit allen nun verfügbaren im Ringtausch hab ich 3 Ventile auf die passenden Sollwerte bekommen. Ein 2.10mm Shim fehlte mir leider. Ist bestellt kommt die Tage noch rein. Kopf also erstmal augenscheinlich auch alles Top. Das war für mich SEHR erfreulich !!!! Bei dem Motor sind höchst wahrscheinlich noch die ollen japanischen Erstausrüster Einlassventile drin. Ein gleichmäßiges Minderventilspiel von 0.05mm nach 3600km spricht dafür, dass hier fürs Erste noch alles Ok ist. Happy ! Ich hab zwar schon nen kompletten neuen Satz Titanventile liegen, aber die will ich erst im Winter angehen. Scheint diesen Sommer also erstmal alles noch zu laufen. Toll ! Kerze muss ne Neue rein. Die ist definitiv Fratze... Soweit der Motor, zwei Tage schmutzige Finger, aber das Ergebnis macht mich soweit wirklich Happy !
  49. 7 points
  50. 7 points
    Soooooo, nach einem Motorschaden Mitte der letzten Saison und ziemlich viel Krankenhaus, gehts jetzt eeendlich weiter. Teile sind auch endlich eingetroffen. Im zuge der Reperatur, wurde der Motor auch gleich komplett revidiert und verschleißtechnisch auf Null BH zurückgesetz, sowie das eine und andere an der Einspritzanlage und den Zylinderköpfen überarbeitet/angepasst. Kommende Woche geht der Motor zurück ins Fahrzeug und wird am Wochenende kurz eingefahren. - Kolben/Laufbuchsen neu - Ventile/Schaftdichtungen/Becher/Autodekos neu - Steuerketten und Schienen neu - Ölpumpe mit Gehäuse neu - Anlasserfreilauf neu - Wapuwelle neu - KW und Pleullager neu - Alle Simmerringe/Dichtungen neu Abgesehen von den, durch den Motorschaden betroffenen Teilen (Pleuellagerschalen/Ölpumpe) und der eingelaufenen Wapuwelle hätte man alles so wieder einbauen können. Die Ursachedes Motorschadens sind gelöste Pleuelschrauben des hinteren Zylinders, zum Glück sind die Lagersitze und Gleitflächen OK (Kurbelwelle 1000€)......und nein, Ich war da nie drann! Egal, alles wieder fit
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