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Öhli

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  1. Hallo Jungs, heute gibts mal ein kleines Update. Wie ihr schon anhand der Frage feststellen konntet bin ich schon deutlich weiter wie auf den letzen Bildern des Auseinanderbaus. Leider hatte ich nicht allzuviel Zeit und habe den Thread hier etwas schleifen lassen. Ich beschränke mich mal auf ein paar mehr oder weniger erwähnenswerte Dinge. Nach dem Ausbau der ganzen Komponenten habe ich mir ein Abdrücktool für die Gehäusehälften gebaut. Ich finde die "Hammer-Methode" hier immer etwas unangebracht. Damit hat das Trennen der Gehäusehälften dann auch recht problemlos und schonend funktioniert: Neben relativ viel Dichtmasse, die es ins innere Gedrückt hat sah das Ganze noch relativ vernünftig aus. Klar die Kurbelwelle ist defekt (Pleuellagerschade)... Das Getriebe weist am 5. und 6. Gang deutliche Pittingspuren auf. Außerdem wurden Kurbelwellenlager ohne Nut verbaut und die Gegenhalter komplett weggelassen. Was manche leute hier immer treiben nur um ein paar Euro zu sparen ist mir rätselhaft. Der Ausbau aller weiterer Komponenten verlief soweit problemlos. Beim Auseinanderbauen wurden alle Komponenten direkt gereinigt und sauber beschriftet in Tüten verpackt. Defekte oder verschlissene Komonenten wurden direkt rausgeschrieben und kamen auf die Bestellliste. Leider zeigte die Kurbelwelle an einer Lagerstelle eine polierte Oberfläche, was auf eine Relativbewegung zwischen Lagerinnenring und Kurbelwellenlagerfäche hindeutet. Das Ganze hat sich dann beim Aufsetzen des Lagers bestätigt - die leichte Presspassung ist hier nichtmehr vorhanden. Also muss diese auch neu bzw. aufgearbeitet werden. So far... gleich gehts weiter. Gruß Öhli
  2. Hallo Jungs, ich bin mittlerweile schon beim Wiederaufbau des Motors, ich werde ein paar ein paar Bilder der bisherigen Arbeiten noch nachreichen. Ich brauche mal eure Hilfe: Ich bin kurz davor die beiden Gehäusehälften zusammen zu stecken. KW und AGW sowie Getriebe und co sind mittlerweile überholt und schon verbaut. Ich bin mir mit bei der Abdichtung der Gehäusehälften mit Locitite 510 nicht ganz sicher: Frage 1: Müssen sämtliche (alle) Planflächen der beiden Gehäusehälften mit der Dichtmasse bestrichen werden oder lediglich die Außenkanaten? --> Markierung_V1 korrekt (nur Außenkanten)? --> Markierung_V2 korrekt (alles)? --> erscheint mir sinnvoller, sonst müssten die restlichen flächen keine Plan-Passflächen sein... Frage 2: Wie vermeidet ihr, dass das Zeugs in den Innenraum gepresst wird. Genügt ein einfaches, mittiges auftragen einer kleinen Dichtmassen-Raumpe ohne sie zu verstreichen? Wäre klasse, wenn Ihr mal aus euren Erfahrungen berichtet. Gruß und danke; Öhli
  3. Hmm, hast schon recht... Im Prinzip wäre es schon möglich gewesen einfach nur das eine Ventil zu tauschen und erstmal weiter zu fahren. Aber wenn ich schon den Motor komplett neu mache, dann will ich nicht unbedingt mit einem halb defekten Ventilsitz durch die Gegend fahren. Zumal mein Zylinderkopf sowieso komplett überarbeitet wird. Gruß Öhli
  4. Weiter gehts mit dem Herzstück - dem Motor. Nach Angaben des Verkäufers hat der Motor einen Pleuellagerschaden. Da an diesem Motorrad schon einige unvorhergesehene Defekte vorhanden waren, war ich sehr gespannt, was beim Demontieren alles zum Vorschein kommt... und ich wurde nicht enttäuscht..... Gleich zu Beginn der erste Dämpfer. Die Schraube vom Ölsieb war total rundgedreht. Aber naja, nichts was sich nicht mit einer kleinen Feile und einem Gabelschlüssel lösen lässt... Auch der Steuerkettenspanner ein kleines Highlight - wer brach schon eine Papierdichtung, wenns auch Silikon gibt?! Der Zylinderkopf sah von oben ganz okay aus, mal abgesehen von haufenweise schwarzer Dichtpaste an der Gummidichtung - Gemäß dem Motto viel hilft viel.... (Auf dem Bild schon teilweise entfernt. Nachdem der Zylinderkopf abgenommen und demontiert war habe ich mir die Einzelteile nochmal im Detail angeschaut. Ein Ventil hat einen Partikeleinschlag und ist auf jedenfall Schrott. Am Ventilsitz ebenfalls eine Einschlagspur, passend zum Ventil. Ebenfalls auf der Planfläche eine Macke. Aber im Grunde alles halb so wild, da der Zylidnerkopf sowieso überarbeitet werden soll und die Ventile gegen neue getauscht werden. Wenn man schon alles neu macht, dann auf jeden Fall auch die Ventile. Da mir das hantieren des Motors auf dem Tisch etwas auf den keks ging habe ich mir aus Reststücke und Vierkant Hohlprofilen einen Motorhalter gebaut. Der Halter lässt sich ummontieren und dient auch zur Aufnahme einer Motorhäfte zur Demontage vom Getriebe usw... Hier die Einzelteile, schon verschweißt: Als perfektionist musste ich das Ganze natürlich noch lackieren... wer weiß wie lange die Überholung dauert Nach Abnahme des Zyinders ein zeigte sich auch ein trauriges Bild: Kolben: Der Zylinder sieht ähnlich aus, also ebenfalls Schrott: Aber der Motor hat nicht nur schlechtes, zum Beipsiel ist eine Suter AHK Kupplung in einwandfreiem Zustand verbaut: Leider hatte ich keinen passenden Gegenhalter zur Demontage, also ab in die Werkstatt und los gehts... In Kombination mit einem passenden Griff war das Werkzeug dann auch schon fertig: Passt und die Demontage hat auch einwandfrei funktioniert =) Einen Polrad Abzieher hatte ich ebenfalls keinen passenden.... Soweit das heutige Update... Bin schon etwas weiter und muss entsprechend aufholen Gruß Fabian
  5. So nach längerer Zeit gibt es malwieder ein Update, da sich einiges getan hat. Mittlerweile bin ich an ein schönes Schmuckstück, eine Marzocchi Shiver 50 Closed Cartridge Gabel mit DLC beschichteten Gleitrohren und schwarz eloxierten Standrohren gekommen, die Super zur GDS Gabelprücke passt Im montierten Zustand sieht das Ganze dann so aus: Bin begeistert Gleich gehts weiter...
  6. Hallo zusammen, leider konnte ich in den letzten Monaten nicht allzu viel an meinem Neuaufbau arbeiten, da andere Projekte etwas wichtiger waren. Aber nun geht es endlich weiter und es hat sich mittlerweile doch eniges getan. Der hintere Dämpfer wurde komplett zerlegt, gereinigt, beschädigte Bauteile erneuert, neu befüllt und wieder unter Druck gesetzt. Sieht wieder aus wie neu =) Anschließend wurden Räder, Federelemenete und viele Kleinteile montiert. Es wurde eine leckere Brembo RCS15 samt Stahlflexleitung und ein K&N FIilter montier. Ebenfalls wurde die Bremse vorne und hinten entlüftet und Racing Bremsbeläge montiert. Es wurde ebenfalls eine modifizierte untere Umlenkrolle verbaut, die eigentlich bei dem Modell nicht serienmäßig ist - warum auch immer. Ebenfalls wurde ein Kettenschleifer etwas modifierzt und zur besseren Befestigung die vielen Unterlegscheiben durch ein vernünftiges Alu-Drehteil ersetzet. So sah das Ganze dann aus, ich finde schon ganz gut. Dann ging es an den Kabelbaum, der leider bei vielen Steckern vom Vorbesitzer etwas misshandelt und ohne Plan verkabelt wurde. Also habe ich als erstes das ganze Euro3 geraffel samt EUSCV und dem ganzen Zeug ausgebaut und den Kabelbaum komplett gestripped und auch alle nicht benötigten Kabel entfernt. Anschließend den Kabelbaum wieder mit Gewebeschläuchen ummantelt und montiert. Ebenfalls wurden fast überall superseal Fahrzeugstecker montiert. Ist doch ganzschön viel Arbeit die Schaltpläne zu analysieren und wieder in einen brauchbaren Zustand zu versetzen. Hier das ausgeaute Euro3 geraffel: und hier die dazugehörigen, nicht mehr benötigten, Kabel: Anschließend wurde der Kabelbaum wieder sauber verlegt und fixiert. Hierbei wurden Teilweise, im Bereich des Tanks, Klettbänder verwendet. Die Klettbänder und die Thematik, dass unter dem Tank immer eine Reibstelle zwischen dem Kabelstrang und dem Tank besteht, hat dazu geführt dass ich den Tank auf der untereseite etwas umgeformt habe und so etwas mehr Platz geschaffen habe für den Kabelstrang. Funktional hat das Ganze keinen Einfluss. Die Tachohalterung wurde auch für die Aufnahme der Hupe und des Blinkrelais etwas modifiziert, so hat alles einen festen Platz und nichts fliegt wild hinter der Lampenmaske umher. Die Verkabelung wurde anschließend hinter der Lampenmaske ebenfalls etwas optimiert und fixiert, so kann kein Knick im Kabelbaum beim Einlenken entstehen und die Lampenmaske lässt sich sauber montieren und alle Komponenten und Stecker haben ihren Platz. Hier nun der aktuelle Stand, noch ohne Plastiks usw.. Ich denke diese Teile werde ich erst ganz zum Schluss nach der Montage des Motors ranschauen. Was nun noch fehlt ist der Motor, der ebenfalls etwas aufgerüstet werden wird. So, das wars nun mit meinem kurzen Update, in kürze geht es dann mit dem Motor los.
  7. Heute gibt's von meiner Seite aus mal wieder ein kleines Update. Leider komme ich zur Zeit nur recht selten dazu an meinem Projekt weiter zu machen. Aufgrund eines verbogenen Kühlers musste ich einen gebrauchten Ersatz suchen. Beide Kühler habe ich anschließend gesäubert und alle verbogenen Lamellen wieder gerade geboten. Sind nicht ganz perfekt aber wieder in einem guten Zustand: Für die defekte Umlenkung wurde dank kingz ebenfalls Ersatz gefunden. Die Umlenkung wurde ebenfalls komplett zerlegt, gereinigt, neu gefettet und anschließend für den Neueinbau hergerichtet. Hier habe ich von neuen Lagern abgesehen, da die Umlenkung ansich noch in gutem Zustand war. Die schwarz pulverbeschichtete Schwinge hat ebenfalls ein paar neue Lager bekommen. Diese mussten zum Beschichten raus. Hierfür habe ich mir ebenfalls ein kleines Einpress-tool gefertigt. Damit lassen sich die Nadellager schön zentrisch einpressen. Leider habe ich vom Einpressen keine Bilder gemacht, lediglich von meinen gerfertigten Tools. Auf dem Bild ist das Einpresswerkzeug für die Schwingenlager und für die Lenkkopflager abgebildet. Dann wurde das Vorderrad eingebaut und sauber zentriert. Leider haben die beiligenden Zentrierungen nicht 100%tig gepasst und mussten etwas modifiziert werden. Nun läuft die Bremsscheibe sauber mittig im Bremssattel. Hier sieht man auch den sehr leckeren Radsatz :emoji7::emoji7: Soviel zum aktuellen Stand. Gruß Öhli
  8. Die GDS Gabelbrücke gabs vor einiger Zeit mal gebraucht bei ebay Kleinanzeigen. War zwar immernoch nicht ganz günstig, aber hat dennoch nur ein Bruchteil des Neupreises gekostet. Ich hatte früher schonmal eine GDS Gabelbrücke und kann nur sagen, dass die Teile erste Sahne sind :emoji7: Ich denke die ein oder anderen Teile werden sicher noch in der Werkstatt entstehen. Mal schauen, was sich noch sinnvolles findet =) Gruß Öhli
  9. So, heute ging's malwieder weiter mit meinem Aufbau... Da die Lenkanschläge der originalen Gabelbrücke durch Schrauben ersetzt wurde und diese ebenfalls krumgebogen sind, habe ich mir etwas leckeres und technisch sehr feines angelacht. Mit neuen Lenkkopflagern montiert sieht das Ganze dan so aus: Da die originale Tachohalterung aufgrund der anders realisierten Lenkerklemmböcke nicht mehr montiert werden konnte, musste eine eigene Lösung her. Also kurz ein passendes Material Alu 7075 aus meinem Fundus rausgesucht und ab damit auf die Fräsmaschine. Die Zerspanerei gab eine schöne Sauerei:nocontrol: und man hätte den Tachohalter sicher auch durch eine Schweißkonstruktion realisieren könne, aber das ist eben Hobby. Hier ein paar Bilder dazu: Ich finde das kann sich sehen lassen =) So far, to be continued... Gruß Öhli
  10. Also ich finde wenn man so ein Mopped gebraucht kauft und auf die Schäden aufmerksam gemacht wird, dann ist das alles in Ordnung. Wenn man es allerdings als unfallfrei verkauft dann ist es assozial. Für die meisten defekten Teile ist mittlerweile auch Ersatz gefunden. Und dem weiteren Aufbau steht erstmal nichtsmehr im Weg. @Bastel: jap die volle Leistung ist eingetragen Morgen geht's weiter. Freut mich, dass Interesse besteht Gruß Öhli
  11. Hallo zusammen, ich bin mittlerweile schon eine Weil hier angemeldet, habe bisher allerdings nur mitgelesen. Das soll sich nun aber ändern und ich möchte von meinem Husqvarna SMR 510 Neuaufbau berichten. Ich hatte vor einigen Jahren schon mal eine SMR 510 Baujahr 2005, die ich damals ebenfalls weitestgehend neu aufgebaut habe. Musste die Maschine damals allerdings aus Geldnot verkaufen:emoji22: Nun habe ich letztes Jahr eine 2007er Husqvarna SMR 510 mit Pleuellagerschaden gefunden. Die Maschine stand leider ganz im Norden Deutschlands. Aus diesem Grund habe ich zum ersten Mal ein Motorrad gekauft ohne es vorher persönlich zu begutachten. Auf Basis der Bilder und Aussagen des Vorbesitzers schien das Motorrad in super Zustand zu sein (abgesehen vom Pleuellagerschaden). Letztendlich hat sich das als fatale Fehleinschätzung herausgestellt. Je weiter ich das Motorrad zerlegt habe, desto mehr defekte Teile sind zum Vorschein gekommen. Hier ein paar Details dazu: Kühlerfoto (Unfall- bzw. Sturzfrei … is klar): - Luftfilterkasten: - Die Schwinge hatte einen Haarriss an der Umlenkungsaufnahme und ist somit Schrott. - Die Umlenkung ist sehr tief eingekerbt: Der Haarriss an der Schwinge und die Einkerbung an der Umlenkung finde ich fast schon lebensgefährlich. Ich weiß bis heute nicht wie man das hinbekommt. Muss ein richtiger Schrauberprofi am Werk gewesen sein. Leider war der Verkäufer dermaßen unverfroren und assi, dass er die Schäden als ihm nicht bekannt benannt und meinte sie wären beim Transport durch die Spedition passiert. Natürlich habe ich keinen müden Euro zurückbekommen. Aber das Kama wird hoffentlich zurückschlagen und der Blitz soll ihn beim Schei*** treffen. Mein Resümee daraus: Nie wieder ein Motorrad kaufen ohne es vorher selbst anzuschauen. Nun zum Neuaufbau: Nachdem ich das komplette Motorrad zerlegt hatte, habe ich den Rahmen und ein paar weitere Teile zum Entlacken und Pulverbeschichten gebracht. Hierbei habe ich mich für schwarz Hochglanz entschieden. Ich finde das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Nun gings an die "erst vor kurzem überholte Federgabel". Leider sah die Federgabel ganz und garnicht nach "kürzlich überholt" aus. Schön siffend und mit vielen Partikeln und Abrieb im Öl. Also alles komplett zerlegt, gereinigt, neue Gleitlager, Simmerringe und Schaubdichtungen und natürlich neues Öl. So far, to be continued Gruß Öhli
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