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raserchen

Husqvarna 2 Takt Projekt

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Am ‎20‎.‎07‎.‎2018 um 21:57 schrieb raserchen:

Ist das ein schönes Rad geworden :x

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Bin gerade nochmal drüber gestoplert, fährst das Heck noch so tief? Mit tiefem Heck fuhr sich meine 570ig universell richtig gut :top:

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Jop. Fährt sich super. Nach allem probieren habe ich inzwischen eine ziemlich starke persönliche Meinung was mir am besten liegt. Allgemein harte Gabel mit 17" vorne und hinten für einen "nur Asphaltfahrer" eher weich und unbedingt tief aber kaum Negativfederweg unter Mopedgewicht. Der K2 ist auch super schick, vorne wie hinten. Die letzten Runden in Emmen waren 53er Zeiten bei freier Fahrt. Wenn's mal gut war auch 52er. Schätze das geht so ans S3 Niveau. Samstag ist noch entspannter Saisonabschluss in Stadakanaal. 

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... schöne Bilder :top: Straffe Gabel, da bist bei Marzocchi auch richtig.17" mal wieder der neue Trend, alles eine Frage des Setups. Ich hab mir da auch nicht rein reden lassen und über die Zeit gefunden was für mich save war. Speziell das tiefe Heck war so mein letztes i Tüpfelchen damals.

 

Viel Spaß und sitzen bleiben :top:

 

Grüßle Bastel

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Ab jetzt geht es weiter mit den 2019er Anpassungen.

Diese Saison war schon echt gut aber das lässt sich bestimmt noch etwas auf die Spitze treiben.

Beim Motor war die Überarbeitung in allen Belangen ein Erfolg. War vielleicht auch etwas Glück aber jetzt habe ich mal in ein kleines Programm investiert. Gefüttert mit den 2018er Daten ergibt es perfekte Überströmer (War ja von 127,5 auf 124 reduziert) und einen noch zu kleinen Auslass.

Jetzt wird der Auslass noch größer. Leider wird dadurch die Auslegung der Überströmer auch noch 300 Umdrehungen hochtouriger. Peakpower würde bei 8000 liegen. Lässt sich aber nur durch Schweißarbeiten weiter reduzieren.

Bei dem jetzigen Kopf lag die Maximunsquishvelocity bei 8000 Umdrehungen und 10° bei 28m/s

bei weiterer Reduzierung der QK  um 1/10                                                                                      29,9m/s

 

Mit der Tabelle zu dameln macht richtig Spaß

 

                                                      

 

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Edited by raserchen
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Es ist zwar noch nichts zerlegt, dafür liegt aber schon ein originaler Kolben bereit. Das größte Übermaß. Es gibt drei Bestellnummern und 6 Durchmesser von A bis F. 

Die Oberfläche macht den Eindruck als ob die nicht einfach gedreht ist, sondern als wäre es sehr fein gedreht und die Rille mit grobem Vorschub "graviert". Da sind dann die Spitzen der Oberfläche viel breiter. Messen kann ich das aber nicht. Gewicht mit Ringen ist 20g über dem Wössner ohne Ringe. Bohrungen für den Auslasssteg sind serienmäßig.

 

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Ich hatte das letztens schon mal irgendwo geschrieben, das sind die typischen 2T Rillen. Sollte eine schöne Wellenform sein, im Wellentief wird das Öl gehalten. Z.B. solche Merkmale unterscheidet gute von einfachen Kolben. Um die Wellenform zu gestalten brauchts halt einen gewissen Aufwand, den es halt am Schluss auch zu bezahlen gilt. 4T Kolben haben hingegen eine Art Sägezahn Profil mit der Zahnspitze zur Kurbelgehäuse hin. Dieses Profil nimmt das Öl immer wieder mit runter zum Kurbelgehäuse und senkt somit den Ölverbrauch, auch hier wieder nur einfaches technisches Know How. Man kann die Wellenformen auch schreiben lassen, da sieht man die Unterschiede dann ganz genau. Ich sag doch, mein originaler Gilardoni Kolben hat jetzt etwa 9000Km auf dem Buckel und alles chico. Schickt man seine Kolben/Zylinder Kombi nicht mit zu magerem Gemisch über den Jordan, dann hält das Zeugs sehr lange. Ist natürlich auch noch alles eine Frage der Gestaltung von Einlass/Auslass/Überströmer, wie lange so ein Kolben hält. Auch sieht man schön, dass original die Schmierbohrungen für den Auslasssteg gesetzt sind, das haben auch nicht alle Anbieter. Und nicht zu vergessen, immer schon Hollywood Schwarz auf Kolbenhemd :4: Osar verdächtig wäre dann noch mit ausgespartem oder gelasertem Logo auf dem Kolbenhemd :dali:Dann verkauft sich das wie geschnitten Brot :top: Mir hingegen sind die richtigen Rillen und Bohrungen am Kolbenhemd wichtiger :top:

 

Bin mal gespannt, wird bestimmt ein schöner Bericht :top:

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... die Toleranzklassen A bis F, so was entsteht auch nicht zuliebe des späteren Verbauers, um das Einbauspiel beim Einbau eines neuen Kolben in einen gebrauchten Zylinder auszugleichen. Gute Kolben werden mit PKD überdreht, also Industrie Diamant, die Schneiden sind relativ teuer und werden lange im Einsatz gelassen. Über tausende Kolben hinweg verschleißt nun diese Schneide und entsprechend dieses Verschleißes werden die Kolben in die Toleranzklassen z.B. wie bei deinem Kolben von A bis F eingemessen. Z.B. sind dann die ersten 5000 Kolben in Toleranzklasse A, die nächsten 6000 Kolben in Toleranzklasse B usw. Das größte Maß wurde dann eigentlich mit der schon fast verschlissenen Schneide gefertigt. Wobei man da schlissen nicht mit schlecht vergleichen darf. Ich musste als Lehrling damals so Kolbenzeugs produzieren, auch noch ausgerechnet BMW Kolben :Helmut:Wenn man da mal ein kippendes Maß hatte oder minimal draußen war, dann durfte man die Kolben mit einem Holzstab an entsprechender Stelle eine verpassen, dann war das Maß wieder gut :4: Das hab ich doch gerne gemacht so BMW Zeugs verkloppen :toocool: Deshalb, bissle hin oder her beim Einbauspiel, einfach keinen großen Kopf drüber machen, bissle mehr Spiel, dann klemmts nicht so leicht und fluffig rauf und runter muss der Kolben im Zylinder, der Rest liegt dann schon in den letzten 5%. Kennst du das Bild vom Holzkolben, welcher wohl tatsächlich gelaufen sein soll?

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:daumenhoch:

 

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Das sind alles interessante Erkenntnisse. Macht Spaß zu lesen:top:

Guck, und ich bin davon ausgegangen das du auch den Wössner fährst. Ich hatte bisher noch nie einen originalen in der Hand. Und das bei so 5 Kolben. 

 

Kolben und Zylinder sind jetzt auch demontiert. 

Der Kolben ist der  +2/100 von Wössner mit einem Soll-Laufspiel von 6/100. Haben tut er 9/100. Auf den Bildern sieht man es schlecht, aber im oberen Bereich ist der ordentlich glatt gelutscht.

 

Der neue Kolben hat in der jetzigen Zylinderbohrung 4,5/100 Spiel. 

Soll laut Husqvarna sind 4,5 bis 6,5 und bei 9/100 ist die Verschleißgrenze. Mit honen könnte man den perfekt auf das obere Laufspiel von 6,5 bringen. Beim nächsten Mal wäre dann die Beschichtung dran.

 

Interessanterweise hat der Zylinder Null-Maß. Das würde bedeuten die Wössnerkolben sind 2/100 kleiner als der angegebenen Wert oder beim letzten honen wurde das Laufspiel kleiner eingestellt als von Wössner empfohlen. Nur 4 anstelle von 6/100. Ich schätze eher das Zweite weil der Kolben seitlich neben dem Kolbenbolzen stark eingelaufen ist. Ein Wunder das der nicht gefressen hat. Braves Öl?:smile_bow:

Der Kolben vom Jahr davor sieht gerade an den Stellen viel besser aus. 

 

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Den Holzkolben sollen sich mal die Tischer einbauen. Metall ist mitr lieber.:/

Aber da sieht man mal was alles geht. Wenn auch nur kurz

 

Buchsen und grüne Gummis liegen auch schon für die Marzocchi bereit. 

 

Gerade ich auch der 6. Zylinder gekommen. Zwar mit abgeplatzter Beschichtung aber ansonsten jungfräulich. Gar nichts dran verhuddelt, keine Gravur drin, nichts.

 

Edith...der Zylinder war nicht zylindrisch. Hab den jetzt selber gehont. Oben etwas mehr und unten nur ganz leicht für eine gleichmäßige Oberfläche. Oben sind's 6,8 unten 7,5 Laufspiel. Also den Mist so gut es geht wieder korrigiert. 

 

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Edited by raserchen
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Am 11/2/2018 um 20:17 schrieb raserchen:

Ab jetzt geht es weiter mit den 2019er Anpassungen.

Diese Saison war schon echt gut aber das lässt sich bestimmt noch etwas auf die Spitze treiben.

Beim Motor war die Überarbeitung in allen Belangen ein Erfolg. War vielleicht auch etwas Glück aber jetzt habe ich mal in ein kleines Programm investiert. Gefüttert mit den 2018er Daten ergibt es perfekte Überströmer (War ja von 127,5 auf 124 reduziert) und einen noch zu kleinen Auslass.

Jetzt wird der Auslass noch größer. Leider wird dadurch die Auslegung der Überströmer auch noch 300 Umdrehungen hochtouriger. Peakpower würde bei 8000 liegen. Lässt sich aber nur durch Schweißarbeiten weiter reduzieren.

Bei dem jetzigen Kopf lag die Maximunsquishvelocity bei 8000 Umdrehungen und 10° bei 28m/s

bei weiterer Reduzierung der QK  um 1/10                                                                                      29,9m/s

 

Mit der Tabelle zu dameln macht richtig Spaß

 

                                                     

 

Schau dir doch mal EngMod2T an.

Du wirst Wochenlang mit dicken Augenringen auf Arbeit kommen..

Edited by Max b.r

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Lieber nicht:bag: in dem jetzigen Excelprogramm stecken schon unzählige Stunden. Das auf dem Bild ist auch nur ein kleiner Ausschnitt. Das will auch pro mm Höhe die Auslassbreite haben und sonst alle Daten und was nicht alles.

Es ist auch alles soweit fertig bearbeitet. Welten wird's wohl nicht bringen weil das alles schon sehr passend war. 

Fehlt jetzt nur noch ein Nadellager, die von Wössner sind zu breit für den originalen Kolben.

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Hier die unterschiedlichen Auslässe:

Der ganz Kleine ist von der letzten Generation 360. Ist auf der Enduro verbaut. Dreht nicht wirklich weit aus. Aber egal, für die Straße und Gelände geht das, dürfte lange laufen.

Der Mittlere ist der originale alte "gängige" Zylinder.

Der 3. der 2018er

Dann noch der 2019er SM Zylinder. Gleiche Auslasszeit wie 2018. Laut Berechnung funktioniert der Auspuff jetzt besser. Müsste eigentlich noch etwas extremer aber mehr gibt's nicht.

 

Noch die Exzentrischen Ringe als Nachtrag...

 

Der Einbau war easy.

Vermutlich kommt jetzt noch eine exzentrische Vorderachse für ein Verstellbares Offset

 

0,7°, Abstand zwischen den Ringen 155mm, Auf 165 1,01 aus der Mitte. +0,3mm auf der Spannvorrichtung.  Lenkkopf innen Gemessen 50,21. Untrn als Presspassung4/100 oben saugend mit Lager/Buchsenkleber. Der kleine Dichtring trägt auf der Weiten Seite nicht mehr. Der große ist gut

 

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Edited by raserchen
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Mal ein Test zur exzentrischen Vorderachse aus Alu 7075. Muss in den linken Gabelfuß eine Buchse von 25 auf 22. 

Bin am grübeln ob die vollen 22 aus Alu so gut halten wie das 25er Stahlrohr.

Würde den Versatz von 15 an der Gabelbrücke unten auf 13,5...16,5 ändern

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Voll hälts auf jedem Fall, ohne offroad. Es geht hier ja auch nicht vorrangig ums Gewicht sparen. Hast die exzentrischen Übergänge hinterstochen , da sehe ich das größte Problem beim Bruch. Ansonsten hast ja schon beim bearbeiten gemerkt, das 7075 ist schon anders, wie auch klasse zu bearbeiten. Mit zwei Zentren zwischen den Spitzen gefertigt? Eigentlich das Gleiche wie eine exzentrische Schwinge, halt nur vorne. Die vierfach Gabelfaustklemmung, sollte das auch halten. Bisschen spielen beim Verstellen, damit sich die Gabel nicht verkantet.

 

Schöne Idee :top: Ach, was so Wintertage alles hervor bringt :4:

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... wie machst das eigentlich mit der Bremsscheibenposition zum Sattel :confused:

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Den Bremssattel kürze ich einfach und je nach Verstellung kommen dann  Distanzen runter. Der Sattel sollte ja leichter auf der Fräse zu spannen sein als der Gabelfuß.

Achse drehen und den Bremssattel unterlegen kann man ja auch schön schnell an der Strecke machen.

 

Allgemein gehen mir leider die Ideen aus.

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... ok, wenn du nur max vorne/hinten willst, dann ginge das :top:

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vor einer Stunde schrieb raserchen:

 

Allgemein gehen mir leider die Ideen aus.

 

Abwarten ! Erfahrungsgemäß hat der Winter was dusselige Ideen angeht erheblich Potenzial :4: 

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Am 12/15/2018 um 19:54 schrieb Bastel:

Voll hälts auf jedem Fall, ohne offroad. Es geht hier ja auch nicht vorrangig ums Gewicht sparen. Hast die exzentrischen Übergänge hinterstochen , da sehe ich das größte Problem beim Bruch.

 

Das Thema interessiert mich aus aktuellen Anlass auch.

Was wäre denn ein brauchbares Material für Radachsen?

7075 hält in meinen 125er Rennern seit längeren ohne Probleme. Aber da beträgt das Lebendgewicht vom Moped nur ca. 75kg und Offroad gibts nur in 90° Schräglage. In der Sumo hingegen hätte ich ein wenig Bauchschmerzen was die Aluachsen angeht, kann meine Bauchschmerzen aber nicht durch Berechnungen stützen.

Im Moment tendiere ich zu 42CrMo4, das lässt sich auch noch super bearbeiten und ist problemlos zu beschaffen.

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Da ist nun die fertige Achse. Morgen noch Befestigungen für die Sturzschleifer machen und eine Markierung wo max.min. ist.

Die Anpassung vom Bremssattel sollte easy sein und mache ich kurz vor dem ersten Ausritt damit die Flüssigkeit perfekt frisch ist. Dafür liegen auch schon die DLC Kolben parat, werden aber auch noch nachgearbeitet.

 

Bisschen schwach sind auch die Toleranzen der originalen Achse. 7/100 Untermaß an den Radlagern. Sind nun auf 2..3/100 reduziert. Kann nicht schaden.

 

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Schön anzusehen :top:

 

Bezüglich Bremssattelversatz, dann willst du quasi den Exzenter in zwei Stellungen, vom Bremssattel ausgehend jeweils über den Radachsmittelpunkt 180° verdrehen, für max. vorne max. hinten.

 

Was es dazu auch noch gibt, Gabelfüße Wechseleinsätzen im Langloch.

 

Guten Rutsch!

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Da ist doch ein radialer Gabelfuß verbaut. Da genügt doch erstmal ein Satz Distanzhülsen für jede Stellung der Vorderachse

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