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Bastel

#224A#OX74# "THE DAY AFTER"

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Bastel    680

Was es nicht gibt, das wird angefertigt. Der Ansaugtrakt ist ja umgearbeitet bzw. waren zuvor keine Dichtungen montiert O.o Hier wurde zuvor mit Dichtmasse gearbeitet, war auch nicht anders möglich, denn das Halteblech vom Luftfilter war an Werk schon krumm und schief. Hatte ich ja alles schon gerichtet und nun kommt als Gegenhalt der selbst gefertigte Trichter zum Einsatz. Ein verziehen vom Halteblech beim Verschrauben ist nicht mehr möglich und in jeder Ebene der Schnittstelle kann eine Papierdichtung montiert werden. Also von Trichter zu Halteblech, vom Halteblech zum Alu Stutzen, vom Alu Stutzen zum gepulverten Halter und vom Halter zur Drosselklappe. Zuvor gab es nur eine Papierdichtung zwischen gepulvertem Halter zur Drosselklappe. Dichtpapier hab ich immer da, ist bei der Oldtimerei Pflicht. Immer erst die Bohrungen für die Schrauben stanzen, dann erst die Konturen schneiden. Andersrum brechen die dünnen Übergänge der Bohrungen, in die dünnen Außen-/Innenkanten, beim Stanzen.

 

 

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Hier mal die Dichtungen für den Luftfilter, eine Flanschdichtung fehlt auf dem Bild.

 

 

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Bastel    680

Hier mal alle Teile für den Luftfilter, inklusive Ansaugtemperaturfühler.

 

 

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Der Rest ist zur Befestigung bzw. zur Zylinderkopfentlüftung.

 

 

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Bastel    680

Also ran ans Moped damit. Zwischen Drosselklappe und Halter die erste Dichtung, der Halter Drosselklappe/Luftfilter verschraubt mit den beiden Schwenkverschraubungen der Zylinderkopfentlüftung.

 

 

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Dann im Sandwich Dichtung, Flansch, Dichtung, Luftfilterblech, Dichtung und zum Schluss der Ansaugtrichter. Verschraubt wird alles mit drei konisch gedrehten Titanschrauben plus Schnorr Scheiben zur Sicherung. Ansauglufttemperaturfühler in den Gummi drücken und das Kabel aufstecken.

 

 

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Länge des Ansaugtraktes ist nun 110mm.

 

 

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Den frisch gereinigten und geölten KN Luftfilter eingesetzt.

 

 

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Carbon Deckel drauf und zusammen mit dem Schriftzug, zwei Schrauben und Schnorr Scheiben anschrauben. Ist der für mich schönste, wie auch schlichteste Zubehör Luftfilter. Passt wirklich schön ins dezente Gesamtbild und ist sogar eingetragen, was heute nicht mehr möglich ist. Die Forcewinder oder Hypercharger Luftfilter, die finde ich optisch übertrieben wie auch zu auffällig für die Rennleitung, schafft nur Ärger.

 

 

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Bastel    680

Weiter geht es am Kupplungsdeckel. Zuerst die Magnetablassschraube mit einem neuen O-Ring und Keramikpaste einschrauben, nicht zu fest, lieber nachziehen wenn es undicht sein sollte. Das Hymec und die Kupplungsmechanik müssen auch noch rein. Hymec durch die Befestigungsbohrung, anschließend in der Mechanik einhängen, Hymec mit etwas Montagepaste einschrauben und anziehen. Anschließend die Mechanik mit 1/8 Umdrehung freigängig in der Betätigung einstellen, also das Hymec mit etwa 3-4mm Abstand zur Befestigungsschraube.

 

 

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Anschließend kann das Distanzstück aus dem Hymec entfernt werden, die Verschlusskappe kommt dann handfest angezogen wieder drauf.

 

 

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Die Hohlschraube kann auch schon ins Hymec, so kommt kein Schmutz rein.

 

 

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Als Getriebeöl verwende ich wegen guter Erfahrung bezüglich Kupplung Motul 7100 20W50. Befüllt wird entsprechend Pegel unterm großem Deckel, einfach bis zur Kupplungsverzahnung. Gefetteten O-Ring rein und den großen Deckel mit den vier gefetteten Schrauben handfest anziehen. Primärkette hab ich auch geprüft, 10-13mm Durchhang sollen es kalt sein, das hat mit etwa 12mm gut gepasst. 1x O-Ring für den Deckel und 2x O-Ring für die beiden Schrauben gefettet, ebenso die Schrauben, Deckel drauf und wieder Handfest den Deckel auf Block ziehen. Wieder eine Baustelle zu.

 

 

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Edited by Bastel
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Bastel    680

Weiter geht es mit der LSL Fußrastenanlage. LSL könnte sich ein gutes Beispiel an der "billig" Fußrastenanlage der noxB ein Beispiel nehmen. Da bekommt man besseres Finish, wie auch z.B. Kugelgelagerte Hebel geliefert und das zum halben Preis der LSL Anlage. Die Kanten sind bei LSL teils noch scharfkantig, auch das Eloxal hat kleinere Flecken, da hab ich mehr erwartet. Läuft aber noch unter "jammern auf hohem Niveau". Klapprastenhalter muss man separat kaufen, obwohl das eigentlich vorgeschrieben ist? Mit "Plug and Play" ist auch nichts, die Gewindestange am Fußbremszylinder muss 18mm gekürzt werden. Für mich kein Problem, ob das jeder mal easy auf die Schnelle bewerkstelligen sollte?

 

 

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Bastel    680

Pimpen geht immer, auch wenn man es nicht sieht, wenn man es nicht weis :top:

 

Hohl gebohrte Fußrastenbolzen aus Titan gehen immer, auch die Sicherung mit Splinten war mir zu schnöde.

 

 

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Alter Bolzen vs. Neuem.

 

 

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Dabei auch noch an der Genauigkeit der Teile etwas verbessert, flutscht prima.

 

 

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Die Schraubenköpfe werde ich anstatt der original verbauten Schrauben mal mit angedeutetem Bund ausführen, finde ich auch gut, die paar bisher verbauten, die ändere ich noch ab.

 

 

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Den per DU-Buchse gleitgelagerte Schalthebel, den hab ich axial noch spielfrei gemacht, jetzt gefällt mir das schon besser als das Gewackel wie LSL original. Viel Arbeit, bisher etwa 4 Stunden und man sieht fast nichts. Die zweite Seite ist aber auch schon fast fertig.

 

 

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Bastel    680

Zwei unterschiedliche Distanzhülsen am Schaltgestänge, hat mir nicht gefallen, deshalb 2x neu aus Titan.

 

 

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Auch stützt sich so der von mir zusätzlich eingelegte O-Ring zwischen Kugelgelenk und Distanz besser ab. Ohne O-Ring verdrehen sich die Kugelgelenke immer und stehen nicht sauber gerade, auch klappern die Gelenke sonst gerne mal, wenn sie etwas Spiel bekommen. Das hat sich an unseren Quads schon lange bewährt, sollte auch hier funktionieren.

 

 

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Bastel    680

Nächste unschöne Baustelle, da fehlte mir einfach etwas an elegantem Wellenabschluss zum Hebel an der Schaltwelle.

 

 

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Also bissle Drehmaschine geschwungen. Kleiner Fummelkram, hat eher was von Modellbau.

 

 

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Das M4 Schräubchen, Gewinde auf 7,5mm gekürzt und angefast, Kopf von der Gewindeseite 0,75mm gekürzt, Kopf von der Sechskantseite 0,75mm gekürzt, Sechskant entgratet, Kopf konisch gedreht, Kopf überdreht, Kopf gewindeseitig anfasen und am Schluss noch Konus anfasen. Alles nur, weil ich so ein Sonder Schräuble brauche. In der Schaltwelle war voll ausgeführt, also weder ein Zentrum noch ein Loch. Ein M4 Gewindeloch musste als eingebracht werden. Zentrum suchen, vorsichtig ankörnen, mit Zentrierbohrer anbohren/ansenken, die Welle war äußerlich recht hart, im Zentrum wurde es dann besser. Kernloch bohren, ging auch echt zäh, vom drei teiligen Handgewindebohrersatz da war der Vorschneider schon zu lang fürs kurze Gewinde. Also Mittelschneider vorsichtig mit Fett ins Kernloch schneiden, eklig dieser helle knarzende Ton, bei hartem Material und das bruchgefährdet bei M4. Das braucht viel Erfahrung und das richtige Werkzeug. Als Fertiggewindebohrer, da kam dann ein Maschinengewindebohrer, gerade genutet mit 3,5 Anschnitt, zum Einsatz. Der hat sich bei so was gut bewährt. Alles gut Gewinde ist drin, Gewindebohrer heile aber stumpf nach einem Gewinde.

 

 

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Bastel    680

Noch eine Hülse zwischen Primärdeckel und Schalthebel, damit die eh zu kurze Gummihülse weg kann. Wieder Titan, bissle schräg und schlank mit Bund angedreht, damit es nicht so klobig wirkt und Gewicht spart :4: Ist natürlich egal bei dem adipösen Eisenhaufen :ph34r: Zwischen Hülse und Deckel noch ein O-Ring, damit die Hülse etwas fixiert ist und die Schaltwelle etwas axialen Ausgleichsweg beim erwärmen vom Motor hat. Alles schon mit Fett montiert, Hebel drauf und angezogen, ebenso das Abschlussdeckelchen.

 

 

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Bastel    680

Soweit mal fertig die LSL Rastenanlage. Gefällt mir recht gut, mein weiteres Finish kaum sichtbar und unauffällig, genau mein Ding. Fügt sich schön zeitgenössisch in die Motorradlinie ein, deshalb auch ungewöhnlicher weise in silber, wie vieles andere am Motorrad auch.

 

 

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Bastel    680
vor 1 Stunde schrieb Chevilles:

Einfach erstklassige Arbeit! 

 

 

 

Haja und für die andere Seite ist mir auch noch was eingefallen.

 

Schalthebel wieder spielfrei, Distanzhülsen und Titanschrauben wie gehabt. Die Betätigungsstange vom Fußbremszylinder muss für diese Rastenanlage 18mm gekürzt werden, mach ich doch gleich was edleres in neu.

 

 

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Alles wieder verbauen, passt prima.

 

 

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Und fertig ist auch die andere Seite, noch bissle Ergonomie anpassen und gut.

 

 

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Bastel    680

Haste keine Senkkopfschrauben, macht man halt zwei aus einer DIN912. Hab ich schon oft gemacht, geht prima.

 

 

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Dann noch zwei Karosseriescheibe maßlich und für die Optik passend überdrehen, zwei Muttern kürzen, zwei Schnorr Scheiben dazu. Die Rosetten sind käufliche Normteile, die hatte ich da. Schnell ist da mal ein Stündchen rum und außer Optik haste nichts davon.

 

 

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Passt aber so prima zur Rastenanlage und deckt halt die alten Rastenlöcher sauber ab.

 

 

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Bastel    680

Die Löcher der Schwingenaufnahme wollte ich ebenfalls verschließen, wäre einfach mit Kunststoffstopfen gewesen, wäre aber optisch nicht so passend.  Bissle drehen, bohren machen und tun, tada, zwei Stopfen waren in zweieinhalb Stunden fertig.

 

 

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Den O-Ring hab ich aufgeschnitten, damit sich eventuell ansammelndes Wasser ablaufen kann.

 

 

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dr.-hasenbein    656
vor 14 Minuten schrieb Bastel:

(...)sieht immer mehr nach Eisenhaufen Buell aus.(...)

 

Leider ja :| ...die könnt deutlich mehr schwarz vertragen :D

 

Die Schwinge sieht mit der Stoßdämpferanlenkung echt aus wie mit ner Axt aus´m vollen geschlagen... :denk1:  Millwaukiiii läßt grüßen :ph34r:

Edited by dr.-hasenbein

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Bastel    680

Nee, diesmal kein umschwärzen aller möglicher Teile. Die Kombi schwarz/silber gefällt sehr gut, wie auch das komplette Motorrad wie es ist. Es gibt schon zu viele maximal umgebaute, originale wie auch dezent optimierte hingegen wenig. Die soll ja mal auf meine rote Nummer kommen, das schaffst mit §23 Abnahme nur weitestgehend im Original bzw. zeitgenössischen dezenten Verbesserungen/Optimierungen.

 

Wirken tut da vieles massiv, im Fall der Schwinge, die ist z.B. hohl. Ob man jetzt eine Guzzi, BMW, 4 Zylinder Japser... mit Ü Kilo Hubraum aus der Zeit nimmt, die wiegen alle um den Dreh rum. Fahren tun die ollen Buell jedenfalls besser als das Ganze aussieht.

 

Wenn die Leute am Schluss unbeeindruckt dran vorbei laufen, dann hab ich genau das Ziel erreicht und der Rest liegt im Verborgenen :wink2:

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Bastel    680

Der zum Hymec gehörende modern wirkende Magura Kupplungsgeber, der passt bei der X1 nicht ins Konzept. Bremspumpe und Kupplungspumpe, da will ich zwei optisch identische Nissin Pumpen am Lenker haben. Hier also auch wieder der unauffällige Gedanke, ein Magura Geber wäre die einfachere Variante. Also gebrauchte passende Kupplungspumpe von einer Triumpf besorgt. Die hat allerdings zwei Nachteile, das Dichtungsmaterial ist wieder nur für Bremsflüssigkeit geeignet und nicht für Hymec mineralisch. Auch ist der Kolbendurchmesser mit 14mm viel zu groß, der Zylinderhub ab Hymec wäre damit zu groß und würde wahrscheinlich sogar das Hymec beschädigen. Der Hymec Kolben würde damit block auf den Endanschlag gehen, auch könnte der Betätigungsweg für die Kupplungsmechanik ebenfalls zu lang sein und auch diesen beschädigen. Also was tun, Kupplungspumpe ausbüchsen, Magura Dichtungsmaterial für mineralisch besorgen und einen neuen Kolben, mit den passenden Dichtkantenabständen und Gesamtlänge, für den Triumphgeber anfertigen.

 

Die Büchse für den Geber hab ich aus Titan Grade5 gefertigt. Die 70mm tiefe Bohrung unter Kühlen und schmieren auf vier mal bis auf 10,2mm vorgebohrt. Titan ist elendig zu bohren und so tief eine gute Herausforderung. Den Bohrungsgrund mit einem auf 180° stirnseitig umgeschliffenen 10,2 Bohrer gerade gesenkt. Anschließend mit sehr langsamer Drehzahl und Öl auf 10,5 H7 gerieben. Öl verwendet man normal nicht gleich, da man mit Öl das Maß noch etwas im tausendstel Bereich weiten kann, das ist hier zu vernachlässigen, die bessere Oberfläche mit Öl gerieben ist für die Dichtelemente wichtiger als zwei/drei Tausendstel.

 

 

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Aufgrund der Länge mit Reitstockspitze den Außendurchmesser auf Passung gedreht, plus 0,03mm reichen zum Pressen der Titanbüchse für Halt und Dichtigkeit.

 

 

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Hier die fast fertige Büchse, nur der untere Abgang fürs Öl, der muss noch frei gefräst werden. Auch die Beiden Bohrungen aus dem Ausgleichsbehälter, die müssen nach dem Ausbüchsen noch durch gebohrt werden.

 

 

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Edited by Bastel
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Bastel    680

Hier die beiden Geberkolben mal im Vergleich, die Dichtkantenabstände passen nicht, so wäre eine Öl Zu-/Abfuhr ins Hydraulik System nicht möglich bzw. der Zylinder Richtung Hebel auch nicht mehr abgedichtet. Federlänge ist zu kurz, also wird der Kolben in den Zylinder zum Ausgleich länger. Zum Hebel hin muss der Kolben auch länger werden, die Kolbenbetätigung per Druckstange, die kann ich auch für den kleinen Kolben so übernehmen. Eventuell muss die Druckstange im Durchmesser etwas kleiner ausgeführt werden.

 

 

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Wie bekommt man die Dichtelemente unbeschädigt runter, freidrehen und abziehen, das ist das schonendste.

 

 

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Hier nun die gedankliche Basis für den neuen Kolben. Der Rest ergibt sich bei mir immer beim Machen, eine Zeichnung/Plan gibt es bei mir nie bzw. nur im Kopf.

 

 

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Bastel    680

Am neuem Kolben braucht es zwei Nuten für die Dichtungen, dazu hab ich mir von Hand aus einem Rohling ein VHM-Stechmesser mit 4,5mm Breite geschliffen. Die Schneidkanten mit etwa 0,2mm gebrochen, das reicht für die Ecken im Nutengrund bei axialer Belastung. "Scharfkantig", damit die Ecken für die Dichtungen schön frei sind.

 

 

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Stechen mit niedriger Drehzahl, wieder mit Zentrierspitze für die Stabilität im Werkstück bei der dünnen und langen Auskarglänge, sonst wird das nichts. Öl sorgt wieder für die notwendige glatte  Oberfläche im Bereich der Dichtungen.

 

 

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Bastel    680

Wendeplatten nehme ich zuhause eigentlich gar nicht, die Dinger muss ich täglich auf der Arbeit ertragen :wacko: Für die kleine Drehbank eignen sich VHM Stäbe als Rohlinge bestens, daraus schleife ich mir alles, was ich zum Bearbeiten an Drehstählen benötige. Außer einen kleinen Innenausdrehstahl, der ist mit WSPL, den nehme ich gerne. HSS/HSSE nimmt heute eigentlich niemand mehr zum Drehen, das taugt selbst zuhause kaum mehr was.

 

Die zweite Seite vom VHM-Stechschwert, die ergab den zweiten Nutenstechmeißel für die andere Nut zum Hebel hin. Diese Nute, die hat einen um 0,3mm schrägen Nutengrund. Also am Meißel die Flanken nach unten/hinten frei schleifen, wie auch die Stirnschneide, Meißelbreite 0,5mm schmaler als die fertige Nut. Am Schluss die Stirnschneide noch um die 0,3mm schräg anschleifen. Gestochen wieder unter Öl, mit niedriger Drehzahl und Reitstockspitze.

 

 

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Zwischen den Dichtungen noch fürs Ölvolumen frei drehen, alle Kanten mit 0,1mm brechen.  Stirnseitig noch eine 10mm tiefe Bohrung, der Grund kugelförmig R2, konisch 30° nach außen verlaufend :wacko: Was für ein Arbeitsaufwand für eine Bohrung für den Betätigungsstift, welcher später den Kolben betätigt. Ist aber notwendig, da der Stift ja später nicht Achsgleich zum Kolben betätigt.

 

 

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Hier mal alles im Vergleich, mittig die neue Büchse mit dem neuen Kolben. Zum Aufziehen der Dichtungen, da hab ich als noch genügend Material stand, schräge Rampen ins Material gedreht, um die Dichtringe auch wieder schonend zu montieren. Glattes Paketklebeband und viel Öl und schwupps waren sie wieder in der Nut. Über die 90° Stege, da bekommt man die Dichtringe nicht hinweg geschoben. An was man alles vorab denken muss :wink2: Auch die komplett komprimierte Feder im Zylinder, die gibt noch den maximalen Kolbenweg, über den Hebel hinweg betätigt, frei. Fehlt noch ein neuer Betätigungsstift und eine neue Anschlagscheibe, beides dann aus Titan. Die Teflonscheibe taugt mir da nicht wirklich und der Stift muss zum nun kleineren Kolbendurchmesser ebenfalls etwas kleiner im Durchmesser ausfallen. Der Magura Faltenbalg, der sollte an der Nissin Pumpe auch passen, denn der alte Nissin Balg, der ist eingerissen.

 

 

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Edited by Bastel
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