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Connader

The red wrath II - Honda CRF 450 R 2018

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So Freunde des Quertreibens,

 

lange habe ich mich geziert und nun, zum neuen Jahr endlich die Motivation gefunden Euch mein aktuelles Gefährt vorzustellen. Ich möchte dieses Mal keinen ausführlichen Aufbaufred machen wie bei  der Alten, nur so ein wenig dokumentieren/teilen/angeben halt. ;)

 

Ein wenig "Vorgeplänkel":

Wir schreiben den Sommer 2017, ich hatte gerade meine 16'er Husky FS verkauft (der fleißige Leser meines Blogs...ähhh: Freds ;) weiß, dass ich versuchte auf KTHusky umzusteigen, dies aber aus lauter Honda-Sucht nicht schaffte und mich zurück auf den Sattel meiner ehrwürdigen 13'er CRF schwang) und freute mich des Lebens, wieder auf der gewohnten und geliebten Honda zu sitzen. Im Hinterkopf baute sich aber so ein Gefühl auf, dass irgendwann etwas Neues kommen müsste: Ich ging demnächst in meine 4. Saison mit dem Bike, sie hatte davor bereits 2 als Crosser in Kalifornien hinter sich und trotz erfolgter Motorrevision vor (zu dem Zeitpunkt) ca. 30 Betriebsstunden wüsste ich nicht ob ich noch in eine zweite investieren wollte. 

FastForward..... Meine 18'er Saison fing spät an, wurde dabei aber ungewohnt intensiv: Harzring, Ottobiano, Harzring FC-Lauf, Hiemer-Training Rathenow, nochmal Rathenow und Emmen innerhalb von knapp 3,5 Monaten.....ich weiss: für die "jeden Samstag Walle"-Jünger lächerlich aber für mich alterndes Nordlicht schon eine ungewohnte Häufigkeit. Ich steuerte dieses Jahr tatsächlich auf die Erfüllung meines jährlichen Saisonvorhabens von 20 Betriebsstunden zu. Nach dem Urlaub noch das DRZ-Training auf dem HR mitgenommen, rechnete ich hoch: "100 Meilen + Super 6....21-22BH's werden das!!"  :buttrock:.

 

Mit irgendwas zwischen 130-135 Betriebsstunden auf der Uhr KANN man auch schon über die nächste Revision nachdenken, vllt. gingen noch 10-20BH's  aber was dann? Doch revidieren? Mit der neuen CRF hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon einige Berührungspunkte, nicht zuletzt am FC-Lauf im Juni, bei dem ich kurz mit MRS und Reiner Senior schnacken konnte und ein bisschen die L30 Kiste bewundern durfte. Nein: eigentlich war mir zu dem Zeitpunkt bereits klar, dass ich die Neue haben wollen würde. Zuerst noch der "vernünftige Plan": altes Bike verkaufen, neues her...ist dies dann schnell den Emo's zum Opfer gefallen und ich beschloss noch in dieser Saison eine zu kaufen um sie nach Möglichkeit bereits zu testen. Vllt. schockt mich das Ganze ja doch nicht und so könnte ich sie im Frühjahrsmarkt wieder verlustfrei (oder mit nur wenig) veräussern und hätte dann wieder die Alte als Notlösung (ja nee, is' klaar). :smile_wacko:

 

Also durchstöberte ich den Markt der, wahrscheinlich aufgrund des überarbeiteten 19'er Modelles, überraschend "aufgelockert" schien. Dies kam mir entgegen, denn obwohl die 19'er doch gut aufgerüstet scheint, ist es mir zu wenig, als dass es mir den Aufpreis wert gewesen wäre. Eine gepflegte 17' oder besser: 18'er reicht mir. Wichtig war mir dieses Mal, dass es eine gepflegte Kiste ist, mit maximal ~40 Betriebsstunden, denn eine nah liegende Revision kostet mehr als die Mehrkosten beim Kauf einer Maschine mit wenig Stunden.

Mitte September fiel mir diese Kiste dann vor die Füße: Modell 18', 15 Betriebsstunden auf der Uhr, Preis: im Rahmen, Standort: Plön (~70Km nördlich von HH)......."könnte man sich ja mal anschauen gehen" :denk1:.....der Rest war Geschichte!! :lol3:

 

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Am Sonntag angeschaut, mir 2 Tage Bedenkzeit genommen, Montagmorgen allerdings bereits zugesagt :lol3:  am Mittwoch abgeholt.

 

Kurz zur Geschichte des Bikes: Von Papa für den Sohne im April 2018 vom Händler neu gekauft, vom Junior schon ordentlich 'rangenommen worden (fuhr Nordcup-Rennen, 10Km von der recht sandigen MX-Strecke Tensfeld, 20 nach Malente), hatte dieser nach der halben Saison keine Lust mehr auf 450'er und möchte eine Straßenkiste haben und lieber Papa's ältere 250'er zum Crossen nutzen. Der Vater ein netter Geselle mit Anfang 50, Häusschen und Hof, seine Mama wohnt ein Gehöft vorher...alles in allem kein Mensch der es aus irgendeinem Grund nötig hätte mit etwas zu beschei***. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am wichtigsten ist sich den Verkäufer genau anzusehen (natürlich auch das Bike ;) )und zu entscheiden ob's ein guter Kauf ist. Das Bike kann man "schön kaschieren", wenn der Verkäufer aber eine ehrliche Haut ist, dann wird er dies nicht nötig haben. 

So auch dieser Geselle: Keine Floskel von den berühmten Feldwegen auf denen 90% aller Crosser zu fahren scheinen :lol3:

Nein: Hier wurde ernsthaft gecrosst, auf Nordcup-Niveau, das wurde auch stolz so kommuniziert. Allerdings nur 15 Betriebsstunden lang (auf dem Zähler stehen 11 aber diesen hat er eben erst nach ca. 4 Std. montiert), regelmäßig nach 6 Stunden Öl gewechselt, nach jedem Fahren Lufi gereinigt. Das Bike machte auch, bis auf den zerkratzen Kupplungsdeckel und einen Mini-Riss in der Sitzbank einen absolut neuwertigen Eindruck.

 

Ja so stand ich dann 3 Tage vor den 100 Meilen wieder mit 2 Bikes in der Garage, befingerte und maß an der Neuen umher, war noch gefangen zwischen "finde ich Porno" und "HILFE, wieder etwas Neues". Die 100 Meilen würde ich noch mit der alten Fahren aber die Super 6, 4 Wochen später, die wollte und HABE ich mit der neuen bestritten!!

 

Wie ich den Umbau in so kurzer Zeit geschafft hatte und wie die ersten Erlebnisse mit der Kiste waren, das erzähle ich Euch dann im nächsten Abschnitt, liebe Kinder!! :dali:

 

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Ohhhh ja Onkel Dali, erzähl uns mehr! Juhuuuuuuuu!

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Die 100 Meilen fuhr ich also noch mit der alten Kiste und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Dieses Mal mit den "Tümmler-Brüdern", da unser altes Team ernsthaft krank/ für Weltreise sparend / schlichtweg keine Zeit hatte. War trotzdem cool und wir haben den 7. Platz gemacht, was ich für so eine alternde Hobbycrew ganz ok fand. :)

Nach dem WE fing ich aber direkt mit dem Umbau der neuen Kiste an, denn ich war willens (auf Teufel komm raus) noch in der aktuellen Saison damit aufzuzünden. Die einzige Möglichkeit dazu bot das Super-Six-Langstreckenrennen, das glorreiche Finale der Saison im Oktober. 4 Wochen Zeit blieben mir und da ich grad eine mittlere, 4-stellige Summe für das Bike ausgegeben hatte, waren die Mittel "begrenzt".

Mein Plan war daher soviel wie möglich vom alten Bike umzushiften, hatte ich doch eine gut funktionierende Marzocchi-Gabel und an dieser eine komplett funzendes Frontend, inkl. Beringer-Bremse und Alpina-Rad. Einmal umgehängt ist das Thema Frontend schon erledigt. Ob ich langfristig mit der alten Shiver weiter machen werde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht und weiss es heute immer noch nicht. Die OEM-Showa habe ich noch und gedenke sie zu behalten, vllt. juckt es mich irgendwann und ich baue mir ein neues Frontend auf...mal schauen.

 

Also machte ich mir über das Frontend vorerst keine Gedanken (hätte ich vllt. doch machen sollen aber später mehr dazu ;) ) und schmiss ersteinmal provisorisch mein Regenrad in die Schwinge, da dies meine größere Sorge war...

 

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"Sorge" deswegen, da ich bislang mit Husky-Felgen arbeitete, was ja an der kompletten Husky-Front durchaus Sinn machte. Hinten fuhr ich im alten Bike eine gekürzte und verbreiterte Schwinge, daher passte auch hier die breitere Husky-Nabe ganz gut, nun würde ich allerdings eine Original-Schwinge fahren und ich machte mir Sorgen ob das noch passte. 

 

Erstaunt war ich festzustellen, dass die Schwinge an der Stelle wo der Reifen lief ABSOLUT gleich breit war wie meine alte, verbreiterte Schwinge:

 

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Sie war sogar etwas besser, denn dadurch dass sie bereits von Haus aus kürzer designt ist, ist das vordere Gussteil kürzer und die Schweißnaht zu den Alu-Profilen ist weiter vorne. Habe ich früher das Hinterrad extrem weit nach vorne geschoben, kam man sehr nah an diese Naht und es wurde schon schwierig die Reifenwärmer dazwischen durchzubekommen. Hier würde es bei identischem Stand des Rades in der Schwinge, viel mehr Luft nach vorne geben. :w00t:

 

Effektiv war die Schwinge also nur an der Nabe enger und da ich aus Erfahrung keine Lust hatte nun an der Bremsenseite "Platz zu sparen", sowie überzeugt davon bin, dass meistens nicht die Schwinge, sondern die Kettenlinie der limitierende Faktor war, wendete ich wieder den "RMZ-Ritzeltrick" an, zog damit die Kettenlinie 3,7mm nach außen und schob somit die Felge so weit es ging nach links. Zwischen Kettenrad und Schwinge sind nun nur noch 2mm Luft, das Hinterrad passt nun allerdings perfekt rein.

 

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CRF und RMZ-Ritzel im Vergleich: Jeweils ist die, im Foto obere Seite die äussere am Bike. Bei gleicher Innenverzahnung und Gesamtbreite liegen die äusseren Zähne weiter aussen (3,7mm). :w00t:

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Wer sich jetzt fragt warum ich hier nicht einfach versuche eine Honda-Nabe zu nutzen, dem würde ich antworten, dass bei der MX-Nabe eben die Kette zu nah am Reifen  laufen würde. Man könnte dann natürlich weiter nach rechts zentrieren, der Reifen würde dann aber nicht richtig mittig laufen und es würde wieder Platz auf der rechten Seite verloren gehen.

TM und die alten Huskies haben das richtig gemacht: Ein breiterer Reifen heisst: Kettenlinie versetzen, mittels Offset-Ritzel und breiteren Naben. Dies habe ich nun auch realisiert und finde es weit sinniger als die engen OEM-MX-Naben (oder Nachbauten mit gleichen Maßen) zu nutzen. :dali:

BTW: Bei KTHusky ist das übrigens GANZ grottig gemacht so OEM. ;)

 

Es blieb noch die untere Kettenführung entsprechend zu versetzen, was ich mit einer Zubehör-Führung von Twenty realisierte, die ich relativ leicht modifizieren konnte, sodass sie 3mm weiter aussen saß. Nicht 100% aber bis auf einen mm mittig. Das hatte ich nicht bebildert, liefere ich ggf. hier noch einmal nach!?!

 

 

Da ich durch das exakte Ausrichten des Hinterrades mehrere provisorische und letztendlich die finalen Distanzstücke für die Hinterachse benötigte, entschied ich mich auch endlich meine Traum einer eigenen Drehmaschine zu erfüllen und kaufte mir eine gebrauchte Emco compact....kein Chinamüll, sondern österreichische Wertarbeit!! :dali:

 

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Ich kürzte noch die Kette entsprechend und betrachtete danach den Einbau des Hinterrades als vorerst abgeschlossen. Ich würde im Winter nochmal eine seitliche Kettenführung verbauen, damit die Kette nicht gegen den Reifen schlägt und eine weitere Modi zum schnelleren Ausbau des Rades. Aber für den Auftritt zu den Super Six war dies erstmal alles da hinten.

 

Das Federbein wurde ausgebaut und dem guten Alex von AWH zugesendet, ich machte mich dann daran das besagte Frontend umzusetzen und den Frontkoti zu kürzen. Diese Umbauten sollten erst einmal alles sein für den ersten Einsatz, der gute Alex hatte da aber schon wieder andere, böse Angebote in Petto...... :wacko:

 

 

 

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Onkel Dali, erzähl uns schnell vom abenteuerlichen Alex und seinem Krämerladen! Juhu!

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vor 3 Stunden schrieb Ben:

Onkel Dali, erzähl uns schnell vom abenteuerlichen Alex und seinem Krämerladen! Juhu!

 

Das werde ich tun. Um aber chronologisch korrekt zu bleiben und aus Mangel an entsprechender Bebilderung am aktuellen Standort, mache ich erstmal mit den anderen Unwichtigkeiten weiter.....

 

Frontend umgesetzt:

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Hier habe ich dann endlich wieder den geliebten Renthal Fat Bar- Lenker montiert, der mir von der Höhe, Kröpfung und Breite noch am besten liegt. Dazu kamen dann auch wieder die alten Racetec-Alu-Handschützer, eine Halterung für die Startnummerntafel wurde gebaut und der Frontkoti angepasst:

 

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Von der Grundform finde ich den OEM-Frontkotflügel ganz geilo, hatte anfangs sogar Überlegungen ihn original, ungekürzt zu fahren...soo lang war er nach vornehin ja nicht!?! Als ich das Ganze dann, wie im Bild ^ zum ersten Mal montiert mit 16,5° sah, war der hintere Lappen dann doch viiiel zu lang.

 

Also: schnippel die schnappel....

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Jetzt ist's hinten gut aber vorne sieht er aus wie 'ne Popperfrisur......:lol3:

 

Nochmal geschnibbelt und vieeel geschliffen......nicht zu kurz dieses Mal......

 

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Jaaa so ist's gut, das gefiel mir!! :buttrock:

 

:dali::dali::dali:

 

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Die >=17er Hondas sind schon geile Geräte.

So eine reizt mich auch wahnsinnig, allerdings dann mit anderen Motor :bag:

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Sehr gut! Sieht klasse aus mit dem gekürzten Koti.

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uih uih - dann sind wir auch ein bischen daran schuld???

Spaß beiseite - Honda's ab BJ 2017 kann mann bedenkenlos auch für SuMo empfehlen,

die 2019 hat das stärkste Drehmoment auch über sehr breites Band - das gibt noch mehr Vortrieb (seht dazu dass 450'er-Shot-out im Crossmagazin) - im Serienzusatnd in der Kategorie Drehmoment das beste ...

Und Zubehör - wer es braucht - Schwinge / Umlenkung usw. könn(t)en wir besorgen...

Grüße, Marc-Reiner Schmidt / MRS-Racing.com

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vor 5 Minuten schrieb MRS-Racing.com:

uih uih - dann sind wir auch ein bischen daran schuld???

Spaß beiseite - Honda's ab BJ 2017 kann mann bedenkenlos auch für SuMo empfehlen,

die 2019 hat das stärkste Drehmoment auch über sehr breites Band - das gibt noch mehr Vortrieb (seht dazu dass 450'er-Shot-out im Crossmagazin) - im Serienzusatnd in der Kategorie Drehmoment das beste ...

Und Zubehör - wer es braucht - Schwinge / Umlenkung usw. könn(t)en wir besorgen...

Grüße, Marc-Reiner Schmidt / MRS-Racing.com

 

Ja: Du hattest mir Deine Kiste am Harzring ein wenig vorgestellt und sagtest dabei auch, dass diese Trainingsmaschine am Jahresende zum Verkauf steht. Zuerst war ich natürlich interessiert, je weiter Du da aber erläutertest, was die alles hat (inkl. der Spezial-Schwinge, die von weitem nach OEM aussah), sah ich so langsam den Traum, von kleinen €-Zeichen beflügelt, in die Ferne schweben!?! :bye2:

:lol3:

 

Dass mit der 19'er will ich jetzt natürlich gar nicht hören..... ;)  Nein Scherz: Ist bei mir eine Budgetfrage und der Preisverfall des "alten" Modells (17-18), nach Präsi der 19'er war volles Kalkül.

 

Zu MRS, Marc und Reiner Senior kann ich nur wiederholt sagen: Die Leute sind 1. absolut kompetent und 2. echt freundliche und höfliche Zeitgenossen!! Reiner Senior kam am Freitagabend nochmal im Fahrerlager herum um Flugblätter zu verteilen, da haben wir uns über Reifen/deren Entwicklung/Technik im allgemeinen festgeschwatzt....das ging da echt in die Tiefe und ich war ziemlich erstaunt, mal aus erster Hand zu erfahren, wie die Profi's so testen. Es wird auch nicht mit Wissen gegeizt: Luftdrücke, Temperaturfenster, Reifenmischungen...da wird freundlichst und offen geshared, ohne nur einen Cent hingeblättert haben zu müssen. Keine falsche Scham: einfach mit offenen Fragen auf sie zugehen, ich habe schon ganze andere ("kleinere") Leute, vieel "verschlossener" erleben dürfen (die sehr viel Geld von österreichischen Moppedtreibern kassieren ;) ). Für mich natürlich umso mehr ein Grund, mein Geld dann auch dort zu lassen, wenn es zum Reifen- oder Teilekauf kommen sollte (bin ja eh Metzeler-Fahrer).  ;)

 

My 2 Cents......:dali:

 

 

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Gerade eben schrieb kab-pro:

Cool, welcome to the red machines club :angel:

 

Thanks Mate!! ;)

 

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Es "Dingel-Dongelte" ca. 8 Tage vor den Super 6 und das lang ersehnte Paket war da.....

 

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Vor lauter "das muß da jetzt ganz schnell eingebaut werden" hatte ich gar keine weiteren Pics mehr gemacht. Gut-ee: Es gab auch von aussen nichts zu sehen. Dämpfung auf Supermoto umgebaut, Feder eine Nummer härter montiert und das Ganze um 6mm gekürzt. Letzterer Punkt war neu für mich, war mein altes Bike lediglich durch die kürzere Marzocchi-Gabel vorne um 15mm tiefer, hinten fuhr ich original Höhe. Das hat eigentlich immer gut funktioniert, ich vertraute nun aber voll auf die Erfahrung von Alex. Das Andis mit seiner Suche nach dem Idealen Setup auf nahezu identische Geometrie-Werte kam, bestätigte dies umso mehr.

Meine Gabel war "spot on" zu dem, was Alex für vorne empfahl: 20mm kürzer als OEM, wenn ich mich recht entsinne!?!

 

Das insgesamt etwas flachere Bike sah denn erst einmal ein wenig "gewöhnungbedürftig" aber dennoch stimmig aus:

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Damit war ich eine gute Woche vor den Super 6 soweit vermeintlich startklar. Der AWH-Alex wäre aber nicht Alex, wenn er "hier und da mal einen kleinen Joker in der Tasche hätte". ;) So fragte ich ihn bei unseren Telefonaten zum Federbein, ob meine STM-AHK aus dem alten Bike passen würde, was er verneinte, da sich wohl Gesamtbreite und Verzahnung geändert hätten. Er streute aber mal GANZ nebenbei, dass er eine fast nagelneue TSS-AHK hätte, die sie nur 1 Stunde zum Testen benutzt hätten. :new_shocked:

Er würde sie mir einen guten Hunni unter Neupreis verkaufen, der tatsächlich auch bereits relativ günstig ist gegenüber den Konkurrenzprodukten.

 

Ich war hin und her gerissen: Eigentlich habe ich vorerst nicht damit gerechnet direkt zum ersten Auftakt mit einer Anti-Hoppingkupplung fahren zu können, andrerseits war dieser Umstand ja nichts schlechtes, dann wiederum hatte ich doch grad erst soviel Geld fürs Mopped ausgegeben, das Angebot war aber verdammt gut und irgendwann bald werde ich eine benötigen, wahrscheinlich dann mehr Geld ausgeben müssen. Taucht eine TSS überhaupt? Die ist ja eher "klassisch" aufgebaut, "0815-Rampensystem" wie der Schuster sagen würde!! :4:

 

 

Es war nur das übliche Aufbäumen vorm unweigerlichen Einknicken....natürlich: das war an dieser Stelle das einzig Vernünftige und ich bereue es im nachhinein auch nicht. ;)

Alex die gute Seele warf die Luzie direkt in die Post, ohne auf Geldeingang zu warten, damit ich sie noch zeitig bekam, um sie bis zum WE einbauen zu können. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass es klappte aber am Donnerstag (1Tag vor der Abfahrt) dingel-dongelte es zum 2. Mal........:w00t:

 

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Bis auf einen kleinen Kratzer im Eloxat der Druckplatte sah die Kupplung absolut neuwertig aus. Es gibt noch einen 2. Satz Vorspannscheiben für die Federn, die diese stärker vorspannen können und Alex legte noch Honda OEM-Distanzscheiben und Muttern hinzu, sowie ein Ausrücklager (die KTM-Tüte machte mir ein wenig Angst.... :9:):

 

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Ich kannte das klassische Design der TSS-Kupplungen, ich hatte vor Jahren mal eine in meiner Ducati 1198S aber ich war überrascht zu sehen, dass sich auch diese weiterentwickelt haben: Die alte "Spinnenfeder", eine Blechfeder die unter die Zentralmutter geschraubt wurde und mit ihren "Armen" die Trommel zwischen den Bolzen herunterdrückte, war Geschichte. Mittlerweile sind sekundäre Spiralfedern an den Bolzen montiert, die sogar via Sprengringe gesichert werden: :nocontrol:

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Somit wird die Kupplung als fertig montiertes System verbaut, man kann bestimmt auch das Ausrückmoment mit schwächeren/stärkeren Federn beeinflussen (was hier bestimmt günstiger ist als die teuren Sekundärfedern bei STM und Suter!?!).

 

Ich war begeistert.....wollte fingern und fummeln, wollte tagelang bestaunen aber es fehlte die Zeit: Die Kiste musste am selben Tag noch im Trapo verstaut werden. Also legte ich sie danieder und begann das bekannte Ritual:

 

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Und dann, dann passierte etwas Merkwürdiges: Ich stellte sie in die hamburger Herbstsonne (was an sich bereits merkwürdig war ;) ) um sie gebührend zu belichten aber plötzlich hörte ich Engelsgesang und sah dieses Licht........

 

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Eine Stimme sprach zu mir: "Dies ist Dein neues Schwert oh Streiter des heiligen Wemsens. Trage es in Ehren und brenne alles danieder was sich Dir vors Gummi driftet. Möge Dir nie das Korea ausgehen und der Antizünd Dir fernbleiben......SO SOLL ES SEIN!!!!" :dali:

 

:9::denk1::dontknow:

 

 

 

 

 

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Amen Bruder!

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Die CRFs sind und bleiben geil, gefallen mir auch immer mehr ;) 

 

Schieb aber lieber mal das Gerät aus dem Hintergrund hervor, was da links so schüchtern im Eck steht! :D 

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Der Oldtimer? Steht seit gut 5 Jahren so einsam in der Ecke.....:apologetic:

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996?! Reizvoller als der allermeiste Kram den es neu für die Straße gibt:top:

 

Schöne CRF auf alle Fälle, macht spaß zu lesen. Richtig geile Optik auch mit dem gekürzten Fahrwerk, da sieht man gleich dass es eine kompromisslose SM ist.

Steht noch was in Richtung Auspuffanlage oder ähnlichem auf dem Programm?

Der Radstand würde mich auch interessieren. Optisch sieht das mehr nach TM als FS450 Style aus.

 

Ist die 2019er eine komplette Neukostruktion oder der Motor?

 

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vor 10 Stunden schrieb raserchen:

996?! Reizvoller als der allermeiste Kram den es neu für die Straße gibt:top:

 

Schöne CRF auf alle Fälle, macht spaß zu lesen. Richtig geile Optik auch mit dem gekürzten Fahrwerk, da sieht man gleich dass es eine kompromisslose SM ist.

Steht noch was in Richtung Auspuffanlage oder ähnlichem auf dem Programm?

Der Radstand würde mich auch interessieren. Optisch sieht das mehr nach TM als FS450 Style aus.

 

Ist die 2019er eine komplette Neukostruktion oder der Motor?

 

 

748R aus 2000. Habe ich mir damals, zum Umstieg auf Supermoto als Art "Entzugsmittel" gegönnt. ;) War damals eine Straßenkiste aus Österreich, mit hübschen Extras, wenig KM und Motor für ~2,5 revidiert. "Ins Wohnzimmer stellen" - hat ein Kumpel auch mit seiner Rennkiste gemacht, würde mich auch reizen!?! :buttrock:

 

Danke Stefan. Ja: Auspuffanlage ist sehr weit oben auf der Wunschliste, da die Kiste gut darauf reagieren soll. Ist natürlich aufgrund Budgets noch ein bissl in die Zukunft geschoben. Ich will da diesmal etwas mit gröstmöglicher Effiziens haben, sollte Akra oder Yoshi sein....mal sehen wann und wie. Spätestens dann zur 20'er Saison.

 

Der Radstand ist so wohl etwa zwischen TM und FS, wobei ich nicht genau weiß was die TM hat, bzw. sich diese, je nach Modell (Factoryrahmen oder MX) und Modelljahr auch unterscheiden.  Ich hab ja meine FS und meine alte CRF als Vergleich: Die FS kam original mit (üblen) 1495mm daher und ich konnte sie mit kleinen Modi's auf ~1475 bringen. Meine 13'er CRF konnte ich, dank 30mm gekürzter Schwinge, auf bis zu 1444mm kriegen. Die neue steht so jetzt bei grob gemessenen 1476mm, wobei ich dazu sagen muss, dass ich FAST noch ein weiteres Kettenglied hätte rausnehmen können aber mir wirkte die Kette dabei zu stramm. Bin da am überlegen die Langlöcher an der Schwinge nochmal leicht nach vorne zu erweitern, bissl Fleisch wäre da noch. Ein Kettenglied wären ca. 11-12mm bei meiner Übersetzung (wenn ich das noch recht entsinne)....wäre ein finaler Radstand von ca. 1465....denke das würde mir gefallen!?! :w00t:

 

 

 

 

Hier mal stichwortartig ein paar meiner Gedankengänge, sowie Facts zum Thema "Radstand" (ist eines meiner Lieblingsthemen ;) ):

 

- die angegebenen 1482mm OEM konnte ich bei meinem Bike nicht bestätigen: Waren ca. 1493. Ob die Übersetzung noch original war, habe ich noch nicht geprüft

 

- das kürzen des Federbeins müsste den Radstand wieder leicht verlängern, da die Schwinge flacher steht

 

- das orig. Gabeloffset ist 22mm bei dem Bike, meine RR-Brücke hat 15. Macht -7mm an dieser Stelle, wobei theoretisch noch einige wenige mm durch die kürzere Gabel eingespart werden müssten

 

- im Vergleich zu meiner alten CRF (gut 30mm Unterschied im Radstand) lassen sich nicht so enge Radien fahren

 

- meine beste Rundenzeit am Harzring war trotzdem nur um 2 Zehntel langsamer als meine beste mit dem alten, bekannten Bike

 

 

Wie ich es schonmal anderswo geschrieben hatte: Radstand verringern ist das eine, an welcher Stelle man das tut das andere. Man kann die Vorderachse in Richtung Schwingenachse versetzen (welche Möglichkeit man auch immer dafür nutzt) oder die Hinterachse oder eben beide. Jede dieser Veränderungen haben Einfluss auf die Geometrie und damit meine ich nicht nur den Radstand.

Letztendlich hat die Kiste jetzt nahezu einen identischen Radstand wie meine FS zuletzt, fährt sich allerdings total anders, gerade im Bezug auf Hinterradgrip (und -Feeling). Der Grund liegt m.M. nach hauptsächlich daran, dass die Schwingenlänge noch einmal gute 15mm kürzer ist als bei der FS (in meinem letzten Setup) und dies einfach mehr Grip und Feeling am Hinterrad bringt. Die Sitzposition hat auch einen Einfluß darauf.

Auch im Vergleich zur alten CRF kann ich zwar nicht die engen Radien fahren, was im Zweikampf vllt. ein Nachteil ist, die engeren Radien bringen allerdings meist keine bessere Rundenzeit. Dagegen war die alte CRF manchmal ein wenig heikel am Vorderrad, wenn man hart auf der Bremse einlenken will. Die neue hat zwischen Schwingen- und Vorderachse 13mm mehr Abstand (original) und dies bringt an dieser Stelle viel mehr Stabilität.

 

Ich bin überzeugt davon, dass die Zeit der "ultrakurzen" Radstände, wie die Husky RR es z.B. hatte, vorbei ist. Auch wenn dies Vorteile auf der einen Seite bringt, bringt es Nachteile auf der anderen. Siehe Claas mit der originalen Schwinge an seiner FS: je nach Gabelbrücke geht da eigentlich kaum weniger als ~1470mm und der Junge fährt allen damit um die Ohren.

 

Um es an dieser Stelle vorweg zu nehmen: Ich habe mich überraschend wohl gefühlt auf der Kiste so wie sie jetzt da steht, obwohl ich ja selbst anhand der +30mm Radstand zur alten vorerst skeptisch war. Am Front-Setup kann man noch arbeiten und, wie gesagt, den Radstand noch einmal um diese, ca. 11-12mm verringern.....ich denke mehr wird es nicht brauchen, bzw. möchte ich hier keine Kompromisse eingehen um wieder diese Frontstabilität zu opfern.

 

 

My 2 Cents.....:dali:

 

 

Achja: Die 19'er hat sowohl am Fahrwerk, als auch am Motor grundsätzlich noch das gleiche Design, gerade der Motor ist aber im inneren recht intensiv re-designt. Auch ist der Kickstarter-Anguss nun Geschichte, die Auspuffanlage verläuft dadurch auch ein wenig effizienter an der Stelle.

 

 

 

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Nach dem langen Geisteserguß, nun einmal reiner Hondaporn.......

 

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Tja.....es nützt nix......die neuen crf`s sind einfach Geil :nocontrol::smile_bow::021::top:

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