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Ben

Praxistest Beringer BRO-12 Bremspumpe

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Es gibt Situationen, da kann man einfach nicht nein sagen. Auf der Suche nach einer Lösung in Bezug auf meine Unzufriedenheit mit meinem Brembo Setup an meiner Husky sprach ich mit ein paar pfiffigen Menschen.

Unter anderem mit Mike Melde von 2-strokefactory, derjenige welche seines Zeichens Händler für Beringer Bremsanlagen ist. Mike ist nen dufter Typ und erzählte mir schwelgend am Telefon wie hammergut doch die Beringer Klamotten seien. Norddeutsch wie ich numa bin dachte ich erst "jou, schnacken können se alle wenn se was verkaufen wollen". Aber nicht Meldes Pappen dem sein Sohn Mike, der machte nämlich gleich Nägel mit Köpfen als ich ihn vor ein paar Tagen anmailte. Ich, den Tränen nahe, tippte die ihm einige Zeilen über meine Bremsanlage, die sich anfühlt wie ein Backstein. Meine Vermutung war, das die benutzte Magura 16x16 Pumpe schlichtweg zu groß für den Brembo P4 34 34 Bremssattel sei an einer Supermoto.

Mike bot mir an (s)eine Beringer BRO12 Pumpe zu testen, auf das die Welt erfahren möge ob das von französischen Jungfrauen mundgelutschte Edelmaterial wirklich der Brenner sei. Verdutzt wie ich war sagte ich natürlich zu und siehe da, so hatte ich schon am Samstag von meiner elefantösen Nachbarin ein schnuckelig kleines Paket in Empfang genommen, welches wunderbar gefrästen Inhalt beherbergte.

Der erste Eindruck: toll verarbeitet! Da wackelt nichts, die Hebelei ist Kugel-gelagert :boobies:, die Frästeile sehr wertig sofern ich das als Laie beurteilen kann. Ein Blick in den Katalog offenbart die Möglichkeit mehrere Hebellängen an die Pumpe zu bauen, so dass potenziell jeder mit einem Setup happy werden kann.

Anfang kommender Woche stecke ich das edle Ding an meine 570RR und dann gibts hier schonungslos meine Gedankenergüsse dazu zu lesen. Vor allem wird es darum gehen wie sich die Beringer BRO12 Bremspumpe im Vergleich zur Magura 195.5 anfühlt. Ich hatte erst überlegt noch die Brembo 16x18 Pumpe in den Vergleichstest einzubeziehen, aber das macht für das was ich erreichen will kaum Sinn, da die Anlenkung noch größer ist als bei der Magura. Ihr seht, es wird kein hochwissenschaftlicher Test werden, sondern schlicht und ergreifend das zu lesen geben was sich während des Fahrens zwischen meinen Ohren abspielt. Höchst subjektiv natürlich, aber ich werde mich bemühen nicht vorab schon in virtuell-ejakulative-Verhaltensweisen zu verfallen.

Until then, wie immer: wat auffe Augen!

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... hhhhhm, feines Teil und sieht klasse verarbeitet aus. Kugelgelagerter Hebel, wahnsinn. Ist die Anlenkung auf den Geberkolben auch mit Kugellager realisiert? Bin schon gespannt auf den Vergleich :w00t: Bin auch gespannt ob die 12mm Pumpe der richtige Weg ist, führt eigentlich zu noch mehr hydraulischem Druck auf die Bremskolben, man lernt aber nie aus :denk1:

Gruß Bastel

Edited by Bastel

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Wie angedroht schritt ich heute zur Tat um die Magura 195 beiseite zu legen. Das war naturgemäß schnell erledigt. Schraube raus, Dichtungen in den Müll...

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... daraufhin die leckere Beringer Pumpe genommen und vertüddelt. Neue Dichtringe sind hier Pflicht.

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Die Schelle wird wie bei den Brembo Pumpen mit zwei Inbusschrauben befestigt.

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Aus dem Handgelenk die letzte Salbung für die Hohschraube.

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Erste Verwunderung: wieso nehmen die hie rne Torx-Schraube, wenn doch anderswo Inbus angesagt ist? Da hätte ich nun gedacht das man sich auf eines festlegt und das dann von vorne bis hinten durchzieht. Naja, relativ nebensächlich, aber ich mag keine Torx... Erinnert mich immer an Hängetittenguzzis aus Bayern.

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Es ging danach ans Entlüften. Das ging so super gut, das ich nach kurzer Zeit schon fertig war. Die Pumpe blubberte ein paar Bläschen heraus und dann war es auch schon gegessen. Was man auf dem folgenden Bild sieht ist der Entlüfternippel. Der ist ein 6,5er oder 7er, völlig schräge Größe. Das habe ich nicht verstanden. Genauso wie die Positionierung so nah am Ausgleichsbehälter. Dreht man einen Maulschlüssel, stößt man sehr schnell am Behälter an. Man muss also beim Entlüften min. einmal neu ansetzen. Keine Ahnung ob man das konstruktiv anders machen könnte, aber bei nem externen Pissbecher passiert das nicht. Was mir beim Nachfüllen aufgefallen ist, ist das ich meinen Gasgriff lösen musste und dann noch mal die Pumpe, um diese in eine Waagerechte zu bringen. Sonst würde die Bremssuppe schnell vorne raus laufen. Das heisst also jedes Mal beim Bremsen entlüften, das man die Armatur danach wieder neu justieren muss. Es sei denn ich bin doof und habs nicht richtig verstanden...

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Die genannten Dinge sind meiner Meinung nach Kleinigkeiten, aber man muss sowas ja mal erwähnen. Geil ist das gerändelte Rädchen, das sich als Hebelversteller darstellt. Hier kann man den Hebel stufenlos verstellen. Super! Der Hebel ist etwas dicker als bei einer Brembo Pumpe, aber gefällt auch durch die Rundungen und abgeschrägten Kanten. Optisch macht das Ding auf jeden Fall einen schlanken Fuß. Jetzt muss ich nur noch mal damit raus rollen. Hab schon dolle Bock.

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Guest hawkster

Zu der Torx...

Die Kreuzschlitze brei Brembo hast du unter ungünstigen Umständen schnell rund gerödelt.

Passiert dir bei Torx weniger schnell... ;)

Generell ist ein Torx was sehr sehr feines, eben wegen der "Sicherheit" vor dem Rund-Drehen

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... Torx ist klar besser, Torx plus noch besser aber mit vernüftigem Werkzeug und etwas Drehmomentgefühl in den Finger drehste eigentlich beim Zudrehen von Schrauben nichts rund. Eher mal beim Öffnen von vergammelten Schrauben. Kreuzschlitz an einem Bremsflüssigkeitsbehälter rundgedreht, ist doch keine Radachse, anlegen die Dinger und gut.

Gruß Bastel

Zu der Torx...

Die Kreuzschlitze brei Brembo hast du unter ungünstigen Umständen schnell rund gerödelt.

Passiert dir bei Torx weniger schnell... ;)

Generell ist ein Torx was sehr sehr feines, eben wegen der "Sicherheit" vor dem Rund-Drehen

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Am Mittwoch war Rollout mit der Beringer Pumpe. Die Montage und vieles drumherum war ja sehr positiv. Auf der Strecke merkte ich schon im ersten Turn: das war nicht des Rätsels Lösung. Sie gibt mir das gleiche brettharte Feeling wie die gegossene Magura 195.5 (16x16). Kaum Hebelweg. Schade, aber man muss zwei Dinge dazu sagen:

1. Mittwoch hats geschifft wie blöd. Da habe ich nicht sehr hart gebremst und auch die Bremse selbst kam wohl eher nicht auf ordentliche Streckenballerei-Temperatur. So konnte die Beringer auch nur Ansatzweise andeuten, wie zuverlässig sie sein kann.

2. Der Fakt das die Übersetzung zwischen Pumpe und Sattel nicht meinem Gusto entspricht ist nicht der Pumpe geschuldet. Das muss man sicher festhalten. Ich habe ein Mädel an der Strecke getroffen, die auch einen Brembo 4 Belagsattel montiert hatte. Zusammen mit einer gegossenen Brembo 16x18. Feeling beim drücken: identisch mit meinen beiden ausprobierten Setups. Brettfuckinghart. Sie findets geil meint sie. Ich suche gerade was eben anderes.

Meine Überlegungen zu dem Thema:

- die Pumpe ist immer noch zu groß für den Sattel

- der Sattel muss weichen um ihn gegen einen 30/34 oder einen Beringer zu tauschen, jeweils mit 2 Belägen. Da geht dann wieder Flüssigkeit rein, das dürfte dem Problem auch Beine machen

Ich habe dann noch mit Mike Melde gesprochen, da er um Rückmeldung bat nach dem Test. Ich hab ihm auch das erzählt was ich euch hier geschrieben habe, das es nicht die Lösung für meine Problematik war. Wir haben dann ein bisschen hin und her gerätselt. Anscheinend hat sich dann Mikes Ehrgeiz mit seiner Kundenorientiertheit und seiner Neugier in nem flotten Dreier gepaart, woraufhin er meinte man müsste doch mal einen Praxistest Beringer BRO-10 an den Start bringen!

:D

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... du willst aber auch was, was eigentlich keiner will :4: Ich bin froh das der matschige Druckpunkt weg ist und du suchst ihn. Je kleiner du den Geberkolben machst um so mehr steigt dein Bremsdruck, je weiter wandert der Druckpunkt Richtung Lenker und je matschiger wird eigentlich auch der Druckpunkt. Wobei die Handbremspumpen, Stahlflexleitungen und Bremssättel in dieser Qualität mechanisch nicht mehr nachgeben. Die nicht Einzelbelag Bremssättel, mit unterschiedlichen Kolbendurchmesser, werden hauptsächlich gegen den Effekt der sich verkeilenden Bremsbeläge eingesetzt. Der zuerst durch die Scheibe angelaufene Bremskolben ist kleiner und benötigt weniger Bremsdruck als der zweite. Eine Veränderung der hydraulischen Übersetzung kannst billiger, wie bereits gemacht, über die Bremspumpe erreichen. An dem harten Druckpunkt wird sich nicht viel ändern, dazu sind die Bauteile zu stabli. Versuch mal eine Axialpumpe, die sind vom Druckpunkt matschiger. Auch eine längere Anlenkung sollte den Druckpunkt etwas entschärfen, fordert jedoch mehr Handkraft. Diese Veränderung sollte aber nur in Nuancen spürbar sein. Lass doch ein kleines Luftbläschen im Hydrauliksystem :4:

Gruß Bastel

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So ganz alleine ist er nicht damit :)

Ich habe an meiner Brembo 30/34 CNC Zange auch noch die ori 12er Brembo Pumpe (Axial mit Behälter) mit kurzem Hebel sagt mir dieses Setup tatsächlich am meisten zu !

An der Berg ist ein Beringer Sattel montiert Kolbendurchmesser müsst ich lügen 32/32 ? Jedenfalls fühlt sich dort die Bremse an wie "zu doll entlüftet" ^^ knallharter Bremspunkt und ab da nicht (schwer) zu dosieren... :(

Aber in meinem Falle ja "nur" Strasse...

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... meine Meinung, nimm eine Axial Pumpe. Radial ist für den harten Druckpunkt bekannt, deshalb hab ich ja z.B. meine 630ig umgebaut. Das Verhältnis Bremsdruck und benötigte Handkraft lässt sich über den Geberkolbendurchmesser und die Anlenkung beeinflussen. Ist aber auch alles wieder Geschmacksache, eine bissige Bremse ist vorallem bei langsamen Geschwindigkeiten schlechter zu dosieren und umgekehrt, in dieser Waage muss halt jeder seine Vorliebe finden. Der Druckpunkt und das Gefühl fürs Bremsen ein weiteres Thema. Die 530ig Bremse wirkt anfangs recht stumpf aber perfekt zu dosieren und beißt mit zunehmender Handkraft linear zu, mit glasklarem Druckpunkt. Muss halt jeder für sich entscheiden was ihm liegt. Nachgebende Bremsenhardware, wie bei Zweikolbenschwimmsattel oder Gummibremsleitungen, fördern halt einen undefinierten Druckpunkt, dazu hat der Benjamin aber zuviel highend Hardware aufgefahren.

Gruß Bastel

So ganz alleine ist er nicht damit :)

Ich habe an meiner Brembo 30/34 CNC Zange auch noch die ori 12er Brembo Pumpe (Axial mit Behälter) mit kurzem Hebel sagt mir dieses Setup tatsächlich am meisten zu !

An der Berg ist ein Beringer Sattel montiert Kolbendurchmesser müsst ich lügen 32/32 ? Jedenfalls fühlt sich dort die Bremse an wie "zu doll entlüftet" ^^ knallharter Bremspunkt und ab da nicht (schwer) zu dosieren... :(

Aber in meinem Falle ja "nur" Strasse...

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Du Bastel, ich denke das ist einfach ne Geschmacksfrage. Mein Kumpel fährt auch nur riesige Pumpen an dicken Brembos. Bei dem muss auch alles steif sein (vll. kompensatorische Gründe?). Einige lieben das. Ich mags nicht so.

Ne 11er Axialpumpe von nem Crosser oder von Brembo (sind 13er) wär der nächste Schritt in Richtung weicher. Matschig ist denke ich der falsche Ausdruck. Matschig ist bei mir, wenn der Druckpunkt wandert und nicht genau zu lokalisieren ist. Dann gibt´s noch teigig, das ist wohl axiale Pumpe an kleiner Bremse :D

Bin da wohl eher so wie Thomas, der mags ja auch n bisschen softer gay.gif.945a4035fe6fb8e62bb5a546b39d3e91

Die 10er Beringer ist jetzt vom anfassen schon weicher, macht nen ganz guten Eindruck. Kanns kaum abwarten.

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Welche Pumpe hast du an der 530RR? Ist ne 16x16 CNC oder? Mit CNC Sattel oder 4 Belag Brembo?

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Ne, die hat 2 Beläge. 30/34 = 2 Beläge und die 34/34 ist die mit den Bügeln oben dran. Die gibts auch gefräst, aber die hat dann gleich Titankolben und heisst dann 32/36 und ähnlich je nach Ausführung :D

30/34 axial wie bei den 570 Huskys:

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30/34 radial cnc wie bei den Husky RR 2008

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32/36 radial:

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Lässt sich schwer beschreiben, ich kann jedenfalls selbst bei rassiger Gangart praktisch immer mit dem Zeigefinger rechts Bremsen... Das langt fast immer... Wenn härter sein muss, kommt ein Finger dazu und ich hab von dem Punkt der mir sonst zur Verzögerung reicht, noch ca. 3-4cm Hebelweg wo ich etwa linear zum bewegen des Hebels auch steigende Bremskraft hab... Ich kann die Bremskraft also über einen gewissen Weg dosieren...

An der Berg, bewegt sich der Hebel ab diesem Punkt FAST gar nicht mehr und bleibt steif, und die Bremskraft steigert sich nur über den Druck den ich auf den Hebel ausübe... Das gibt mir ein komisches Gefühl :P

Ist das gut erklärt ? :D

Trifft das bei dir auch so zu Ben ?

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... hatte ich ja schon geschrieben ist Geschmacksache, mir ist ein stehender Druckpunkt mit steigender Handkraft lieber. Mir fällt jetzt kein anderer Ausdruck ein der den Zustand besser beschreibt wie matschig, vielleicht soft. Ist aber nicht negativ gemeint. Die 530ig hat PR16/16, die CNC Radialbremszange hat 2 Beläge, ist keine Einzelbelagzange. Die 530ig Bremse würde dir aber mit Sicherheit nicht gefallen, meine Bremse an der 630ig find ich aber noch einen Tick besser als die der 530ig. Wobei die Bremsleistung an der 630ig bei hohen Geschwindigkeiten nicht so bissig und standfest ist. Wenn die Beringer auch nicht deine Wünsche erfüllt, probiers wirklich mal mit einer Axialpumpe. Die 630ig hat original eine 14ner Axialpumpe in kombination mit der Einzelbelag Brembo Radialzange, vielleicht trifft das deine wünsche. An den Bremszangen mit unterschiedlichen Bremskolbendurchmessern sieht man auch gut die Pfeile für die Laufrichtungsgebundenheit, liegt wie gesagt am verkeilen der Bremsbeläge. Jeder muss sich halt mit "seiner" Bremse wohlfühlen. Wie gesagt sollte nicht negativ wirken.

Gruß Bastel

Du Bastel, ich denke das ist einfach ne Geschmacksfrage. Mein Kumpel fährt auch nur riesige Pumpen an dicken Brembos. Bei dem muss auch alles steif sein (vll. kompensatorische Gründe?). Einige lieben das. Ich mags nicht so.

Ne 11er Axialpumpe von nem Crosser oder von Brembo (sind 13er) wär der nächste Schritt in Richtung weicher. Matschig ist denke ich der falsche Ausdruck. Matschig ist bei mir, wenn der Druckpunkt wandert und nicht genau zu lokalisieren ist. Dann gibt´s noch teigig, das ist wohl axiale Pumpe an kleiner Bremse :D

Bin da wohl eher so wie Thomas, der mags ja auch n bisschen softer [ATTACH=CONFIG]2740[/ATTACH]

Die 10er Beringer ist jetzt vom anfassen schon weicher, macht nen ganz guten Eindruck. Kanns kaum abwarten.

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Guest hawkster

Wohho, ich habs wieder gefunden, man möge mir die Füße küssen und mir einen Altar bauen! :yea:

Klick mich

Anbei: Ich find die Empfehlungen von Beringer selbst übrigens SEHR nichtssagend.

Die empfehlen die BRO10 für ihre eigenen axialen 4-Kolben Zangen und die BRO12 für

ihre eigenen 6-Kolben Zangen UND ihre eigenen 4-Kolben radialen! Zangen.

Theoretisch! war der Rat von Melde also schon richtig, es bei der P4 34/34 erst mal

mit der 12er zu testen, wenn man eben Beringers Empfehlungen berücksichtigt

Tante Edith sagt: Nee, Mathe lassen wir mal lieber wieder bleiben...

Edited by hawkster

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... die Empfehlungen sind nur dahingehend wichtig, wieviel der Geberzylinder(Handbremspumpe) an Bremsflüssigkeit an den Nehmerzylinder(Bremszange) weitergeben kann ohne das der Bremshebel zuweit Richtung Lenker wandert bis er den Druckpunkt erreicht hat. Da strickt aber wohl jeder sein eigenes Süppchen. Brembo empiehlt in den 34mm Kolbendurchmesserbereichen der Vierkolbenbremszangen einen 16mm Geberkolben. Wenn eine Bremszange mit gegenüberliegenden Bremskolben und eine Stahlflex montiert ist, bestimmt die Bremspumpe maßgeblich den Druckpunkt. Radial angelenkt direkter harter Druckpunkt, axial angelenkt indirekter, da 90° umgelenkter Druckpunkt. Hier denke ich wird sich auch die Lösung für Benjamins Problem finden. Ansonsten erhöhen kleinere Geberkolben hauptsächlich den Bremsdruck.

Hier auch nochmals schön erklärt

http://www.supermoto-racing.de/content/radiale_axiale_bremspumpen.html

Gruß Bastel

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Hi Zeljko, hab die Liste gestern Abend an der Strecke begutachtet. Gutes Stück!

Sag mal, die Werte <4 sind dann sehr harter Druckpunkt mit kaum Modularität und die mit "Katastrophe" sind zu kleine Pumpe und zu großer Sattel, also Matsche?

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Ja genau. Mein Favorit ist die serien SXV Bremsanlage (Feld 5-M). War glaub ich auch in Husabergs verbaut...

Davor hatte ich die RN12 Pumpe mit P34/34 Zange (Feld 9 - G), war ok, hat mich aber auf Dauer zuviel Kraft gekostet.

Mit der 13 Axialpumpe (Feld 8 -G) war es auch gut, aber durch die höhere Reibung litt die Dosierung.

Was ich empfehlen kann ist die Brembo RSC 15x18-20, kostet um die 250,- und ist vom Hebel her verstellbar, also auf verschiedene Zangen oder Strecken anpassbar.

Ach ja, die FTE Zange der SXV ist auch Kugelgelagert... :-)

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Die FTE Zange ist kugelgelagert? Watt? Du meinst vll. die Pumpe?

Die Brembo RCS wurde mir auch noch empfohlen. Könnte mit dem 15er Kolben gut sein. Aber ich hab von den größeren RCS Pumpen für die Doppelscheibenanlagen nicht soviel Positives gehört. Kam aber aus dem SBK Lager und nicht aus der Supermoto-Ecke.

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