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Von Leatt gibts auch eines was extra für Höckerkombis gemacht ist
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Blöde Sache von TM? Vor dem zerlegen hats nicht geschliffen, oder? Also dein Problem ist, sofern du die Felge noch etwas weiter richtung Sattel zentrierst, gehen die Speichen am Sattel an bevor das schleifen am Standrohr rechts aufhört? Läuft die Felge sauber rund oder ist noch ein Seitenschlag da?
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Sicher dass du die Felge richtig, also im richtigen Muster eingespeicht hast?
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Wälzlager kann man für alle möglichen Einsatzgebiete und Schmierungsarten auslegen. Von Lebensdauer-Fettfüllung über im Ölbad laufend oder nur indirekt durch Ölnebel geschmiert ist alles möglich. Es kann daher durchaus sein, dass das heißgelaufene Lager garkeine direkte Ölversorgung hat. Schau dir den Kopf mal genau an. Der Kopf muss in jedem Fall runter. Als nächstes nimmst du dir frisches Benzin oder ordentlich Bremsenreiniger und machst den Kopf sauber. Was du aus dem Kopf herausspülst fängst du z.B. in einem Kaffeefilter auf. Bleiben im Filter Späne zurück, dann prüfen ob diese magnetisch sind oder nicht. Dann kannst du grob eingrenzen ob an einem Stahlteil (Lager) oder Aluteil (Kopf) Material abgetragen wurde. Die Späne können auch woanders her kommen oder mit dem Öl ins Motorgehäuse bzw. dem Filter abtransportiert worden sein. Aber als erster Anhaltspunkt kann es nicht schaden. Im Motorgehäuse wirst du ziemlich sicher Späne finden - die kommen idr aus dem Getriebe, sofern alles andere gut ist. Wenn alles sauber ist dann fällt dir zumindest die Sichtprüfung leichter. Für alles weitere ist ein Werkstatthandbuch recht nützlich. Ich kenne die Handbücher speziell von TM nicht aber normalerweise wird darin beschrieben wie alle Komponenten geprüft werden sollen und welche Einbau- bzw. Verschleißmaße ok sind. Dann prüfst du ob der Lagersitz im Kopf noch rund und maßhaltig ist. Dafür gibt Innenmessgeräte wie z.B. diese hier: https://shop.mitutoyo.de/web/mitutoyo/de_DE/mitutoyo/1305643218700/2-Punkt Innenfeinmessgerät /$catalogue/mitutoyoData/PR/511-921-20/index.xhtml Achtung, kein Schnäppchen aber sowas gibts auch mal bezahlbar als gebrauchtware. Alternativ kannst du dir ein Set Plastigauge im kleinst möglichen Messbereich besorgen. Wenn du damit Spiel zwischen Lager und Lagersitz messen kannst, dann ist was faul. Wieso ist das wichtig: Kugellager sind nicht unendlich steif. Wird ein Lager in einen ovalen Lagersitz verbaut, dann verformt sich (in deinem Fall) der Außenring. Normale Kugellager haben außerdem ein bisschen "Lagerluft", also Spiel zwischen Innenring, Außenring und Kugel. Wird der Außenring des Lagers so stark verformt, dass die Lagerluft 0 wird oder sogar eine Vorspannung entsteht, dann läuft das Lager heiß und zerstört sich irgendwann selbst. Gleiches würde passieren wenn z.B. bei Wartungsarbeiten ein Fremdkörper zwischen Lagersitz und Lager eingeklemmt wurde - in dem Fall müsste davon ein Abdruck im Zylinderkopf oder der Lagerschale sein. Gleiches kann dir passieren, wenn das Lager axial unter Vorspannung montiert wurde. Für einen quick&dirty-Test kannst du passende neue Kugellager ohne Nockenwelle im Kopf verbauen. Lassen sich die Lager nach der ordnungsgemäßen Montage schwerer drehen als im ausgebauten Zustand, dann ist etwas faul. Wenn sich der Außenring im Lagersitz verdrehen oder sich das Lager axial verschieben lässt, ist auch etwas faul. Das Lager sollte im Lagersitz sicher gehalten werden und sich aber noch leichtgängig drehen lassen. Wenn ein Lagersitz platt ist, dann geh mit dem Kopf zu einem kompetenten Motorinstandsetzer. Der Zylinderkopf ist mit die teuerste Baustelle bei einem "Falschtakter". Speziell Schäden oder Verschleiß an Ventilen, Ventilführungen, Ventilsitzen oder Lagersitzen ist teuer und ohne spezielle Maschinen und Fachwissen schlecht selbst zu reparieren. Selbst kleine Schäden am Kopf können große, teure Motorschäden verursachen. Wenn du mir folgst, dann machst du den ganzen Motor auf und checkst wirklich alles durch. Den Kopf gibst du zu einer kompetenten TM Werkstatt oder zu jemanden der seine Brötchen mit Motorinstandsetzung verdient. Im besten Fall wird alles geprüft und für gut befunden - dann kommst du vielleicht mit einer neuen Nocke + Lager + Schlepphebel + Dichtsatz davon. Falls nicht ist die Instandsetzung jetzt günstiger als wenn der Motor auf der Kartbahn tatsächlich hoch gegangen ist.
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Wie gesagt, am Ventilspiel als Hauptursache kann es nicht gelegen haben. Die Ventile werden im Betrieb heiß und dehnen sich aus. Dadurch wird auch der Ventilschaft länger. Das Ventilspiel ist wichtig, damit das Ventil noch schließt und dichtet wenn der Motor heiß ist. Ist das Ventilspiel zu klein, dann drückt der Grundkreis der Nocke das Ventil leicht auf und die heißen Gase aus der Verbrennung können zwischen Ventilteller und Ventilsitz entweichen. Da sich das Ventil dann auch nicht mehr am Teller über den Ventilsitzring kühlen kann, wird es sehr heiß. Die Überhitzung hat zur Folge, dass entweder der Ventilsitz verbrennt und das Ventil undicht wird oder der Ventilteller reißt ab und du hast einen brutalen Motorschaden. Das heißgelaufene Kugellager und die eingelaufene Nocke lässt sich mit zu wenig Ventilspiel nicht erklären. Außerdem hättest du dann Begleiterscheinungen wie Leistungsverlust bei Betriebstemperatur, schlechtes Heißstartverhalten und im fortgeschrittenen Stadium auch schlechtes Kaltstartverhalten bzw. Kompressionsverlust bemerken müssen. So sieht es aus wenn das Ventilspiel zu gering ist und das Ventil durchbrennt. Gibt natürlich noch extremere Beispiele:
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Also wenn die Nocke wälzgelagert ist dann dürfen im Lagersitz keinerlei Laufspuren sichtbar sein und die Passung zwischen Lager und Lagersitz muss in Ordnung sein - sprich übermaßpassung, Außenring des Lagers darf sich nicht verdrehen lassen. Falls das nicht passt, dann könnte das Kugellager nahe der eingelaufenen Nocke die Fehlerquelle sein, beispielsweise weil dieses heißgelaufen ist und gefressen hat. Dann genau prüfen ob der Lagersitz im Kopf noch maßhaltig ist. Lagersitze kann man reparieren aber da die meisten Werkstätten nur noch Teile tauschen können/wollen ist entweder ein Besuch beim Motorinstandsetzer oder ein anderer/neuer Kopf fällig. Ob nun die Nocke oder das Lager die Ursache war ist eigentlich Nebensache. Die Nockenwelle und ggf. der Schlepphebel muss neu und alles andere lässt sich prüfen 😀
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Entweder ist Ventilspiel vorhanden oder das Ventil schließt im Betrieb nicht mehr. Wenn das Ventil nicht mehr schließt, kann die Hitze aus dem Ventilteller nicht mehr über den Ventilsitz an den Kopf und damit an das Kühlwasser abgeführt werden. Der Ventilteller brennt "langsam" ab oder reißt ab. Das lässt sich prüfen indem man das Ventil ausbaut und den Ventilsitz ansieht. Für eine schnelle Prüfung könnte man auch mal am jeweiligen Kanal ein Vakuum ziehen und schauen ob die Ventile noch dicht sind. Das Problem scheint nur eine Nocke zu betreffen. Die andere Nocke sieht im direkten Vergleich noch ganz ok aus. Auch das Lager direkt neben der eingelaufenen Nocke sieht ok aus - das ist ein Zeichen dafür, dass zumindest dort ausreichend Öl vorhanden war. Ich vermute daher entweder einen Material bzw. Vergütungsfehler an der Nocke oder am Schlepphebel an diesem Ventil. Ist aber alles nur Mutmaßung. Das einzige was dir tatsächlich helfen kann ist zerlegen und prüfen. Also: Zylinderkopf runter, Kopf komplett zerlegen und alle Teile und Passungen genau prüfen. Also mindestens Ventile, Ventilführungen, Ventilsitze, Ölbohrungen, Lagerpassungen. Bei Falschtaktern kann am Zylinderkopf sehr viel kaputt gehen und solche Schäden verursachen oft auch einen großen Teil der Kosten bei einer Revision. Genau das steht bei deinem Motor jetzt an.
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Wenn du noch nie eingespeicht hast, dann achte darauf: 0) nimm dir viel Zeit, sofern du noch keine praktische Erfahrung im einspeichen von Rädern hast. Am Rad eines Fahrrads kannst du üben, falls du dich nicht direkt an die Motorradfelge wagen willst. Kostet fast nichts und du bekommst ein Feeling dafür wie es funktioniert 1) achte darauf, dass du dir den seitlichen Versatz der Felge im Motorrad vor dem ausspeichen zumindest grob notierst. Diesen versatz kannst du hinterher wieder einstellen. Damit stellst du sicher, dass die Felge wieder mittig im Motorrad bzw. zwischen der Gabel steht. Feinheiten lassen sich hinerher aber auch noch auszentrieren. 2) achte darauf, die speichen von der linken oder rechten Seite nicht durcheinander zu bringen. Die können unterschiedlich lang sein. Ist der unterschied sehr klein und du weißt nicht was wohin gehört, hast du hinterher probleme. Arbeite sauber 2) nach dem grundlegenden Einspeichen eliminierst du zuerst den Höhenschlag der Felge. Achte auf eine gleichmäßige Spannung der speichen. Ziehe die speichen nicht zu stark an. in dieser Phase suchst du z.B. den höchsten Punkt der Felge. Am höchsten Punkt ziehst du die linken und rechten Speichennippel gleichmäßig an. Stelle nie nur an 2 einzelnen speichen sondern immer über einen größeren Bereich in dem der höhenschlag liegt. Auf der gegenüberliegenden Seite (tiefster punkt der felge) musst du in dem Zug die Speichnippel lösen. Das wird eine Weile dauern. Je gewissenhafter du hier arbeitest, desto weniger Arbeit ist das auszentrieren des seitenschlags. 3) nachdem der Höhenschlag ausgespeicht ist, kümmerst du dich um den Seitenschlag der Felge. Hier suchst du dir z.B. den größten seitenschlag. Die Speichen die in Richtung des größten seitenschlags ziehen, werden gelockert. Die speichen die dagegen ziehen werden angezogen. Mache kleine Schritte und kontrolliere viel. Achte darauf, dass du nicht unbewusst wieder einen Höhenschlag in das Rad bringst. Arbeite auch hier nie nur an 2 gegenüberliegenden speichen sondern arbeite über einen weiteren bereich - beispielsweise 4 Speichen je seite. 4) Wenn dein Rad rund läuft, dann kontrolliere die Spannung der speichen. Idealerweise läuft dein Rad rund und die speichen sind gleichmäßig gespannt. Das ist nicht immer möglich aber idealerweise sollte es so sein. 5) Kontrolliere die Spannung der speichen nach einingen KM erneut. Speichen können sich setzen. Felgenringe sind geschweißt. Du wirst daher immer zumindest eine Stelle haben, die nicht 100%ig gerade oder rund läuft. Diese stelle ignorierst du bei der messung. Du kannst die schweißnaht im inneren und manchmal auch am äußeren der felge erkennen. Ein Zentrierbock ist praktisch. Hast du sowas nicht, kannst du auch im eingebauten Zustand zentrieren. Falls du Messuhren hast, dann nimm die erst für die Feinheiten am ende des zentrierens. Der Zeiger der Messuhr verunsichert dich bei sehr großen Höhen/Seitenschlägen zu beginn nur. Nimm als Hilfsmittel z.B. etwas Tape um den höchsten Bereich zu markieren. Den höchsten bereich findest du, indem du z.b. einen Bleistift oder irgendwas aus kunststoff an die sich drehende Felge hälst. Falls etwas schief läuft, dann wende dich an einen Zweiradbetrieb. Viele Motorradläden sind auch heute dressierte affen und können nur noch Teile tauschen. Wende dich an einen Fahrradbetrieb. Räder mit einer 8 richten ist deren täglich brot.
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Wenn in der Suter Kupplung eine Tellerfeder steckt, dann sollte mehr Vorspannung eine kleinere Kraft bewirken. Feder tauschen bzw. Vorspannung anpassen würde ich als erstes testen, sofern du dafür keine zusätzlichen Teile kaufen musst. Wenn das nicht reicht oder die Kupplung rutscht, würde ich entweder die Pumpe oder den Nehmer tauschen. Je nach dem was günstiger oder bei defekt besser/einfacher beschaffbar ist. Aus dem Bauch raus würde ich die Pumpe nehmen. Wenn die Pumpen tatsächlich 10er und 9er Kolben haben, komme ich auf 23% Änderung. Das ist ja schonmal nicht wenig
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ich nutze ganz normale 120/180er Reifenwärmer auf Michelin und Metzeler, hinten auf 5.5" felge
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Ideal 🙂
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Für den ersten Schritt wäre Rahmen, Heckrahmen, RXV Schwinge und Dämpfer die ideale Kombination. Schreib mal 'ne PN was du alles herumliegen hast
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Hallo Zusammen, ich suche Aprilia XV Teile um 3D-Scans davon zu erstellen. Entweder kaufe ich die Teile an oder nehme sie als Leihgabe zum scannen. Einzelteile können auch defekt oder stark verschlissen sein. Motorteile, Ansaug, Auspuff, Einspritzung usw. wird nicht benötigt. Ich wäre prinzipiell auch an einem rolling chassis interessiert, sofern ich es mir leisten kann 🙈
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Wössner Kolben vs. Orginalteil
F41TH replied to Spöcki_75's topic in Die Werkbank - Motorrad Technik
Motor zerlegen, Laufspiel messen und Kolbenringe prüfen. Dann entscheiden ob tausch oder kein tausch -
Die Schaltwalze im Getriebe kann sich normalerweise nur um eine Raste drehen, wenn der Schalthebel betätigt wird. Der Leerlauf als halbe Raste ist eine Ausnahme, damit man in einem Zug vom ersten Gang in den zweiten schalten kann. Meine Vermutung ist, dass du den Schalthebel in bestimmten Situationen - beispielsweise immer wieder an bestimmten Stellen einer Strecke - unterbewusst mehrfach betätigst. Hebelposition ändern könnte da vielleicht helfen.
