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TM Modelljahr 2021 - News


Schorle
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vor 20 Minuten schrieb Balko:

Ich krieg die Knete nich vonne Finger hier :4: 

 

Wirst noch die Pampe vom Fischbrötchen an den Händen kleben haben. :smile_sing2:

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vor 5 Stunden schrieb Throttle_Jockey:

Nur zum grundsätzlichen Verständnis [...] es wird noch nerdiger hier.

 

 

 

 

 

Da das ganze nun doch immer wissenschaftlicher wird, würde ich die Begrifflichkeiten dann doch gerne nochmal eben richtig stellen. Carlo benutzt den Begriff Flächenpressung (Kraft x Fläche) in dem Beispiel nicht ganz korrekt. Die Kraftübertragung zwischen den zu klemmenden Teilen wird ausschließlich über Reibung bewerkstelligt. Der Reibkraft  ist die größe der Fläche auch egal. Da geht es nur um die Vorspannkraft und den Reibungskoeffizienten.

Die Flächenpressung ist allerdings auch ein Wert, der beim Auslegen einer Schraubverbindung beachtet werden muss. Wird die zulässige Flächenpressung der Werkstoffe überschritten, kann es zu Kriechvorgängen kommen, welche die Vorspannkraft verringern.

Ich selbst würde auch Stahlschrauben empfehlen, weil die deutlich anwenderfreundlicher sind gegenüber Titanschrauben.

Wer eine Schraubverbindung auslegen möchte sollte sich die VDI Richtlinie 2230 angucken. Da ist alles genau beschrieben.

 

Generell würde ich empfehlen Montagepaste zu nutzen, um die Gewindereibung und damit die Vorspannkraft konstant zu halten. Oberflächenbeschichtungen der Schrauben lösen sich nach mehrmaligen Anziehen und damit verändert sich auch die Reibung. Zudem vermeidet man unnötige Torsionsspannung in die Schraube zu bringen.

 

Da solche Verschraubungen aber meist mit sehr hohen Sicherheiten ausgelegt sind, sollte man da auch die Kirche im Dorf lassen. Entgegen meiner eigenen Empfehlung, habe ich  bisher Bremscheiben und auch Bremssättel meist mit trockenen Schrauben verschraubt und teilweise sogar ohne Drehmomentschlüssel. Ging bisher auch immer gut.

Edited by Janneman
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Recht hatta!

 

Nun kommen sie hervor; Karohemd, Samenstau, ich studier Maschinenbau! Spaß beiseite, ein wenig das "warum" und "wieso" zu erläutern, kann nicht schaden. Wer dann immer noch Mist baut, ist wenigstens absolut selber Schuld oder kann sich sein zusammengeferkeltes dann erklären :D Ab und an fetzt Physik schon mal.

 

Btw, ich habe zb die Schrauben der Bremskomponenten meist mit Drehmoment angezogen ohne Loctite, dafür - auch wenn man mal über ein paar Tage hinweg schraubt - die Schrauben mit einem Punkt Sicherungslack verziert. Prinzipiell tut es da auch der aussortierte/geklaute Nagellack der Holden oder der eigene, je nachdem, welches Geschlecht/Interessen der hier Lesende pflegt ;) Sollte sich also mal etwas lösen oder vergessen worden sein festzuziehen, ist es sofort mit bloßem Auge erkennbar aber klar, muss man halt auch mal hingucken.

 

Ich bin doch immer wieder überrascht, das man in dem Forum hier derlei Diskussionen führen kann. Subjektiv ist das Niveau in anderen Bereichen der Zweiradwelt bei weitem nicht so ausgeprägt, leider.

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vor 4 Stunden schrieb Throttle_Jockey:

die Schrauben mit einem Punkt Sicherungslack verziert. Prinzipiell tut es da auch der aussortierte/geklaute Nagellack der Holden oder der eigene, je nachdem, welches Geschlecht/Interessen der hier Lesende pflegt ;) Sollte sich also mal etwas lösen oder vergessen worden sein festzuziehen, ist es sofort mit bloßem Auge erkennbar

 

Das mach ich auch gerne mal.

Ein bunter Edding tuts zur Not auch. 

Simpel und gut. 

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Weils gerade so gut zum Thema passt, verzeiht mir bitte den OT:

 

Befestigungsschrauben von Bremsscheiben wiederverwenden ja/nein?

 

Beispiel: Bei Wiederverwendung, entgegen der Empfehlung ausm WHB, und Einhaltung des vorgeschriebenen Drehmoments berichten einige von abgerissenen Schrauben. Ist die Schraube schuld? Ein schlechter Drehmomentschlüssel? Oder das Fehlen einer werksseitigen voraufgebrachten Schraubensicherung, wenn ja inwiefern trägt diese zum erreichen des Drehmoments bei?

 

Vorgegebenes Anzugsdrehmoment für eine 6er Schraube 20Nm, das ist ziemlich viel. Normalerweise bekommen die 10-12Nm.

 

(Beispiel Vorderradfelge Honda Fireblade, etc.)

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Das Drehmoment begrenzende ist da eher das Alu der Naben, wobei das Naben Material auch nicht gerade aus schlichtem Alu besteht. Mit M6 hast halt meistens 5 oder 6 Loch Befestigung, italo Husky ging da ja bei der Sumo 320 Bremse auf M8 4 Loch und etwas um die 30Nm Drehmoment. Sich lösende Bremsscheiben, das hab ich persönlich noch nie erlebt, Kettenräder dagegen schon zu genüge und da mit meist 6x M8. Ich hab Bremsscheibenschrauben schon mit Öl, Fett, Paste wie auch Schraubensicherung verbaut, es gab nie Problemen. Manche Verschraubungen von Bremsscheiben, hier z.b. auch wieder italo Husky, mit 4x M6, da werden Bundschrauben verwendet. Der zylindrische Teil der Schraube, der ragt dann bis in die Nabe. Eigentlich sollten an solchen Verschraubungen keine Scherkräfte auftreten aber bei den 4x M6 bin ich mir da nicht so sicher. Einige Nabenhersteller berücksichtigen das nicht, liefern Naben mit M6 und keiner brücksichtigt die Bohrung für die Bundschrauben. Aufbohren und M8 schneiden, da ist oft zu wenig Material drum rum. Auf Nachfrage bei Bergos zu den gelieferten M6 Goldspeed Naben, die ergab,  bei den angeblichen "Sumo" Naben mit M8, da bohren sie auch nur die M6 Gewinde um. Aber auch das hat bei mir schon ohne Probleme gehalten. Der Laie bastelt eh immer massiver als notwendig.

 

Vorsichtig bin ich nur bei Flachkopf mit "Innen" Sechkant, Torx ....., das schwächt halt schon den Übergang Schraubenkopf ins Gewinde. Titan geht schon, nur der Umgang damit ist halt wichtig, Titan an der Bremsscheibe, das gibts ja auch in Serie. An gefahrenen Motorräder, da montiere ich persönlich aber kein Titan an Befestigungen für Bremsenteile.

Edited by Bastel
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  • 2 weeks later...
Am 6.3.2021 um 09:26 schrieb Bastel:

Vorsichtig bin ich nur bei Flachkopf mit "Innen" Sechkant, Torx ....., das schwächt halt schon den Übergang Schraubenkopf ins Gewinde.

 

Ich hab leider keine große Wahl.:dontknow:

Die Linsenkopfschrauben haben mir jetzt 7 Zehntel mehr Platz geschaffen. Ich finde das ist schon mal besser als schleifende Schraubenköpfe.

 

IMG_20210316_180944.thumb.jpg.1ad7c1487d56dd0bd4d5a5e6dfc5e4fa.jpg

 

Werde die Schrauben noch mit Schraubensicherungslack markieren und die Sache im Auge behalten. Die original Sechskant-Schrauben kann ich ja immer noch verwenden falls da zu viel Bewegung rein kommen sollte. Ich hoffe aber, dass mir das erspart bleiben wird.

 

Danke für Eure Hilfe.

 :hallo2:

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... man hätte eigentlich nur eine Bremsscheibe mit Offset verwenden sollen und gut wäre gewesen. Jetzt aber eine andere Bremsscheibe besorgen und das Felgenring Offset umspeichen, was bei STS eh nicht möglich, das wäre auch ein teurer Spaß. Vorab wäre die Maßnahme allerdings kein Aufwand gewesen. Über die Auswahl des Bremsscheibenherstellers an der TM bin, da bin ich übrigens auch schwer entsetzt :Schlecht: Bremsen tut das auch, aber das Auge bremst ja auch mit :4:

 

Wird schon halten, ich hätte wie schon erwähnt aber eher den Schraubenkopf der Außensechskantschraube gekürzt, anstatt Schrauben mit Innensechskant zu verwenden. Die Bremsscheiben scheinen ab “Werk“ schon nachgesenkt zu sein, sonst hätte es wohl gar nicht gepasst.

Alternativ den Gabelschützer eben an dieser Stelle aussparen. Nicht schick, aber auch nicht wirklich Pfusch. Der “Sicherungslack“ bringt da auch wenig, sollte der Schraubenkopf abbrechen.

 

Nach schönem oder nicht schönem Schraubenkopf, so würde ich allerdings nicht entscheiden. Auch Außensechskantschrauben mit ihren Eigenschaften haben ihre Berechtigung. Wir sind hier aber auch nicht im Bereich der StVO, auf der Renne kann man solche Sachen auch probieren. 

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vor 29 Minuten schrieb Bastel:

ich hätte wie schon erwähnt aber eher den Schraubenkopf der Außensechskantschraube gekürzt, anstatt Schrauben mit Innensechskant zu verwenden

 

Hab ja keine Drehbank um das halbwegs sauber machen zu können. Und was ist mit der Zinkschicht? Da kann ich dann Zinkspray aufsprühen oder Klarlack und in 4 Wochen hab ich trotzdem 6 Rostklumpen dran hängen.

 

vor 29 Minuten schrieb Bastel:

Nach schönem oder nicht schönem Schraubenkopf, so würde ich allerdings nicht entscheiden. Auch Außensechskantschrauben mit ihren Eigenschaften haben ihre Berechtigung. 

 

Mir gings auch nur um den Platz, mir war das zur Schraube vom Gabelschützer definitiv zu eng.

 

vor 27 Minuten schrieb Bastel:

Was sagt eigentlich TM dazu? Würde mich mal eineinteressieren!

 

Andre sagt, das ist schon mal etwas enger an der Stelle, tut aber der Funktion keinen Abbruch. 😏

 

vor 23 Minuten schrieb APEesseesse:

Hast du das Problem eigentlich auch wenn Du die Originalen Räder verbaut hast? Oder nur bei den Faba Rädern?

 

Kann leider nicht mit den Originalrädern vergleichen. Habe nur den verbauten Faba-Radsatz.
Aber was ich mittlerweile vermute ist, dass es mit der KYB-Gabel zusammen hängt. Irgendwas mit den Gabelfüssen und den Gabelbrücken, bzw. deren Ausdistanzierung.
Bei der Marzzocchi wie auf diesem Foto ist es zwar auch eng, aber nicht so extrem. Da dürfte noch ca. ein halber Zentimeter Luft sein.

 

IMG-20210207-WA0004.thumb.jpg.e7ee9e92613f397454bcb728ebfd8a11.jpg 

Edited by Schorle
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Posted (edited)

Abschliessendes Wort zum Thema Linsenkopfschrauben.

 

Da ich diese Schrauben mit Torx (M6 x 12, 10.9) nur im 500er Pack bekommen hätte habe ich sie mir in kleiner Stückzahl mal zum Test mit Innensechskant bestellt.

Max. zugelassenes Drehmoment sind 15 Nm, was auch gerade so ausgereicht hätte.

Da ich mir ein paar Schrauben mehr geordert habe, dachte ich mir, ich teste das mal im Schraubstock wieviele Nm der Kopf verträgt bevor er abreisst.

 

Ergebnis: Bevor der Kopf abreisst ist mir trotz guter Innensechskantnuss der Inbus bei 16 Nm schon durchgedreht. Man merkt, dass sich der Innensechskant knapp über 15 Nm schon verformt. Beim zweiten Test mit neuer Schraube schaffte ich immerhin 18 Nm bevor die Nuss den Innensechskant rund gedreht hatte.

Torx wäre hier wohl die einzig sinnvolle Alternative gewesen.

Bleibt aber immer noch Bastels berechtigter Einwand mit dem geschwächten Schraubenkopf bei Torx und Inbus.

 

Fazit: Thema abgehakt, aber wieder was gelernt.

BTW: Es sind übrigens M6 x 12 verbaut und nicht wie im WHB angegeben M6 x 16. M6 x 16 sind ca. 2 mm zu lang für die Fa-Ba-Naben. Die M6 x 12 sind wohl original Fa-Ba-Schrauben.

 

Bin gespannt wie sich das in der Praxis mit den original Sechskantschrauben so zurecht schleifen wird.

Schau merr mal.

Edited by Schorle
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